Nürburgring

Mercedes knapp vor Audi

Foto: DTM 36 Bilder

Mercedes bestimmte am Freitag (25.7.) beim DTM-Training auf dem Nürburgring das Tempo. Die Bestzeit setzte der Kanadier Bruno Spengler.

Der C-Klasse-Fahrer war auf der 3,6 Kilometer langen Kurzanbindung jedoch nur rund eine Zehntelsekunde schneller als Tabellenführer Timo Scheider im Audi A4. Drittschnellster war der Schotte Paul di Resta (Mercedes) vor Titelverteidiger Mattias Ekström im Audi.

Spannung ist vorprogrammiert

Damit zeigten die Spitzenfahrer der beiden Hersteller eine erfreuliche Ausgeglichenheit. Zum dritten Mal in diesem Jahr muss keiner der beiden Hersteller Handicapgewicht herumschleppen. Die 2008er Varianten von Audi und Mercedes bringen jeweils 1.050 Kilogramm auf die Waage.

Mit 15 Kilogramm weniger dürfen die 2007er-Mercedes antreten. Ralf Schumacher wusste diesen Vorteil, der pro Runde rund drei Zehntelsekunden bringt, zu nutzen. Knapp hinter dem zweifachen Saisonsieger Jamie Green (2008er-Mercedes) markierte der Ex-Formel 1-Fahrer mit seiner C-Klasse aus dem Vorjahr die sechstschnellste Zeit. Auf die Bestzeit verlor Schumacher weniger als eine halbe Sekunde. 

Schneider noch nicht in der Spur

Was die Zeit wert ist, zeigt der Vergleich mit Gary Paffett. Der Ex-DTM-Champion, der ebenfalls eine alte C-Klasse fährt, rangierte nur auf Platz 14, mit sechs Zehntelsekunden Rückstand auf Schumacher. Enttäuschend war erneut das Abschneiden von Bernd Schneider: Der mehrfache DTM-Meister kam mit seinem Mercedes weder am Vormittag noch am Nachmittag in die Top Ten der Zeitenliste.

Ob diese Hackordung auch im Qualifying am Samstag Bestand haben wird, ist allerdings fraglich: Denn bei hochsommerlichen Temperaturen konzentrierten bei dem insgesamt dreistündigen Training sich fast alle Teams auf so genannte Longruns. Nicht alle Fahrer gingen konsequent auf Zeitenjagd.

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