Vorschau Mugello

Chance für Mercedes

Foto: DTM 39 Bilder

Zum dritten Rennen der Saison reist der DTM-Tross ins italienische Mugello. Nach der Audi-Dominanz beim Saisonauftakt in Hockenheim und dem Rennen in Oschersleben werden die Karten wieder neu gemischt.

Die Zeichen für Audi stehen jedenfalls gut. Denn die schnellste Strecke im Kalender, die nördlich von Florenz liegt, kommt den Ingolstädtern, denen mehr aerodynamischer Grip zugesprochen wird, eher entgegen. Das zeigte sich schon im vergangenen Jahr als Audi nicht nur die ersten beiden Tests und das Freie Training, sondern auch im Qualifying die ersten fünf Plätze belegte. Im Rennen hatte allerdings mit Mika Häkkinen ein Mercedes-Pilot die Nase vorn.

Audi-Übergewicht eine Chance für Mercedes

Auch der Dreifachsieg und der Doppelsieg bei den ersten beiden Läufen dürfte die Audi-Mannschaft beflügeln. Doch dieser Erfolg blieb nicht ohne Folgen: Die 2008er Audi schleppen in Italien 20 Kilogramm mehr als die aktuelle C-Klasse mit sich. Für die aktuellen C-Klassen also eine Chance anzugreifen und das Ruder wieder herumzureißen. Mercedes-Pilot Bruno Spengler, der Platz vier in der Gesamtwertung belegt, ist zuversichtlich.  "Mein Podiumsplatz in Oschersleben zeigte, dass wir in die richtige Richtung arbeiten", sagt er. "Ich bin deshalb optimistisch, dass wir uns auch in Mugello steigern können. Das Potenzial dazu haben wir."

Der Mann, den es derzeit zu knacken gilt, heißt Timo Scheider (Audi). Er freut sich als Tabellenführer natürlich besonders auf die Reise nach Italien, zumal das Rennen im vergangenen Jahr einen Wendepunkt in seiner Saison markierte. "Mit der Hochstimmung, die momentan bei uns herrscht, kann ich es kaum erwarten, nach Mugello zu fahren", sagt er.

Audi-Sportchef Ullrich ist sich der Konkurrenz bewusst

Audi-Motorsportdirektor Wolfgang Ullrich behält die Konkurrenz jedoch im Auge und warnt vor Höhenflügen. "Wir dürfen und werden unsere Konkurrenten aus Stuttgart nicht unterschätzen", meint er. "Sie werden nichts unversucht lassen, den Rückstand aufzuholen und zurückzuschlagen. Zudem spielt das Gewicht in Mugello eine größere Rolle als auf anderen Rennstrecken."

Der Kurs, der mitten in der Toskana liegt, zeichnet sich vor allem durch seine schnellen Kurven, Höhenunterschiede und die lange Start- und Zielgerade aus. Für die Ingenieure gilt es bei der Abstimmung einen Kompromiss zwischen den langsamen und schnellen Passagen zu finden. Die Aerodynamik nimmt dabei einen großen Stellenwert ein.

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