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Sommerreifen-Test 2017 (225/40 R18 Y)

Der beste Reifen für Ihren Sportwagen

Sommerreifen 2017 - Test - Toyota GT86 Foto: Dino Eisele 17 Bilder

Sieben Straßen – und drei Cup-Reifen für Sportwagen im großen Test. Vom leicht laufenden Tourer bis zum kompromisslosen Semi-Slick. Welcher Sommerreifen der Größe 225/40 R18 passt zu wem? Wir machen den Check.

15.03.2017 Thiemo Fleck 3 Kommentare Powered by

Circuito Tazio Nuvolari – der noch recht junge Racetrack nahe dem italienischen Cervesina, auf halben Weg zwischen Mailand und Genua, bietet eine eindrucksvolle Kulisse für den Showdown des sport auto-Sommerreifentests 2017. Sieben sportliche Straßenreifen und drei Semi-Slicks treten gegeneinander an. Als Testträger dient das kompakte Sportcoupé Toyota GT86: Frontmotor, Heckantrieb, Sperre, neutrale Gewichtsverteilung, 200 gleichmäßig aufbauende Sauger-PS, knackig-kurze Schaltung, präzise Lenkung. Ein sportlicher Asket, fair, fahraktiv und mit dem Mut, auf hinterlistige Regelelektronik im Hintergrund zu verzichten. Ein Sportwagen, der viel zu erzählen hat: über die Straße und den Grip, der dich mit ihr verbindet.

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Sommerreifen-Test 2017 (225/40 R18 Y) Bester Reifen für Ihren Sportwagen
Sport Auto 04/2017
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Sommerreifen-Test 2017 mit 10 sportlichen Gummis

Grip ist gleich Haftung und damit auch Sicherheit, davon können Reifen nie genug haben. Auch darüber weiß die kleine Petze viel zu berichten. Und das tut sie, schonungslos und direkt. Die Wege zwischen Radaufhängung und Lenkrad sind kurz. So kurz wie die Federwege und so straff wie die Polsterung der Sitzschale. Doch nur so finden die verlängerten Nervenbahnen des Testfahrers den Weg ins Zentrum von Haft- und Gleitreibung, zu dem Punkt, wo Grip entsteht: in der Aufstandsfläche der Reifen. Sinn unseres großen Sommerreifen-Tests mit der Größe 225/40 R18 ist, neben dem reinen Performance-Vergleich der einzelnen Produkte auch deren unterschiedliche Charakteristik herauszuarbeiten.

Sommerreifen 2017 - Test - Toyota GT86 Foto: Dino Eisele
Unser Testauto ist der Toyota GT86.

Das Testfeld reicht vom tourenorientiert-komfortablen Reifen bis zum supersportlichen und kompromisslosen Semi-Slick. Während sich die Straßenreifen nach den bewährten sport auto-Standardkriterien bewerten lassen, gilt für die Endwertung der drei Sportreifen (straßenzugelassen Semi-Slicks) eine Gewichtung nach den Kriterien für die Cup-Reifen. Der Unterschied liegt im Wesentlichen in der Bewertung der Nässeeigenschaften: Während bei Straßenreifen die Nässequalitäten mit starken 40 Prozent einfließen, zählen sie bei den Motorsportprodukten lediglich zu 20 Prozent mit.

Ist so ein fairer Vergleich möglich? Nicht ganz. Um der überragenden Performance der Semis gerade auf trockener Rennstrecke Rechnung zu tragen und dennoch einen direkten Vergleich mit Straßenreifen zu ermöglichen, haben wir die mögliche Höchstpunktzahl in den dynamischen Disziplinen trocken von sonst 10 auf hier 12 Punkte erhöht. Nur so können die Sportreifen ihre recht massiven Defizite auf nasser Piste durch Spitzenperformance auf der Rennstrecke ausgleichen.

Toyo Proxes Sport schwach im Trockenen

Als eher komfortabler, tourenorientierter und rollwiderstandsarmer Langstreckenreifen ist der Bridgestones Turanza T001 bekannt. Und genau so gibt er sich auf dem GT86: Leise ist er, komfortabel, sicher und fehlerverzeihend mit breitem Grenzbereich. Dazu rollt er leicht ab und sorgt so für geringen Spritverbrauch. Sportlich ist zwar anders – doch signifikante Schwächen? Kaum. Lediglich bei Aquaplaning in Kurven kommt er vergleichsweise früh ins Schwimmen. Dennoch ist uns der Reifen eine Empfehlung wert.

Mit mustergültiger Aquaplaningsicherheit und vorbildlich kurzen Bremswegen trocken lässt sich auch Goodyears Eagle F1 aufgrund seines Verhaltens auf dem GT86 eher bei den komfortorientierteren Tourensportlern einsortieren. Im Grunde ein sehr sicherer und rollwiderstandsarmer Reifen, der im letzten Jahr auf dem frontgetriebenen Ford Focus ST souverän den Testsieg erringen konnte. Kann er angesichts neuer Konkurrenzprodukte auch diesmal die Führung halten?

Jetzt der neue Toyo Proxes Sport: Respekt verschafft er sich beim Nassbremsen. Hier verzögert er sich mit kürzestem Anhalteweg gleich an die Spitze des Feldes, glänzt mit überdurchschnittlichem Aquaplaningschutz, dazu rollt er äußerst leise ab. Aber das war’s auch schon. Es fehlt an Grip und Stabilität in nassen Kurven, auf trockener Strecke wirkt er schwammig und indifferent. In Summe schafft er so zwar ein „noch empfehlenswert“ – im hoch dotierten Wettbewerbsumfeld unseres Sportreifen-Rankings kommt er an die Führenden jedoch noch nicht heran.

Brandneuer Pirelli P Zero schwächelt im Regen

Kumho definiert sich hier eindeutiger – mit einem klaren Bekenntnis zum Sport. Mit gutem Grip, ordentlicher Lenkpräzision und direktem Handling ist der Ecsta PS 91 auf dem trockenen Track in unserem Sommerreifen-Test gut unterwegs. Dass die Koreaner dafür die Nasseigenschaften drangeben und auf Komfort und günstigen Rollwiderstand verzichten, ist zwar schade, aber möglicherweise pfeift ja auch der eine oder andere auf Bestleistungen bei Regen und fährt dafür lieber einen günstigeren Reifen. Auch wir können damit leben: Nach sport auto-Ansicht ist auch der Kumho „noch empfehlenswert“.

Mit reichlich Vorschusslorbeeren versehen tritt der brandneue Pirelli P Zero auf den Plan und wirbt mit sportlicher Performance für jeden Tag. Dass bei seiner Entwicklung der Schwerpunkt bei optimalem Handling auf trockenem Asphalt wie auch bei bestmöglich-niedrigem Rollwiderstand lag, wird in den Tests schnell deutlich. In den Rundenzeiten auf dem Racetrack fährt er ganz vorn mit, glänzt mit hoher Lenkpräzision und direkter Lenkansprache. Eine starke Vorstellung. Nass aber knickt er etwas ein: Die Bremswege sind zu lang, das Heck ist zu unruhig, in Kurven fehlt es etwas an Aquaplaningsicherheit. Besser also, wenn wir den Pirelli tendenziell eher bei Sport als bei Tour einsortieren, in der Summe seiner Eigenschaften erreicht er die begehrte Note „empfehlenswert“.

Sommerreifen 2017 - Test - Circuito Tazio Nuvolari Foto: Dino Eisele
Game over in Vizzola: Nach den sport auto-Tests kehrt abends auf den Rennstrecken Stille ein.

Für Conti tritt in diesem Vergleich der bewährte SportContact 5 an. In Nass- und Trockenwertung erreicht er ein vergleichbares Niveau wie der Goodyear, ist supersicher im Aquaplaning, dabei spürbar direkter im Anlenken und top in den Rundenzeiten auf dem Racetrack. Dafür fordert er Zugeständnisse in Abrollkomfort, Rollwiderstand und Geräusch. So positioniert sich der Conti eher in der sportlichen Ecke der Straßenreifen. Warum nicht der neue SportContact 6 im Test mitfährt? Ganz einfach: Er ist erst in Größen ab 19 Zoll verfügbar. Der bewährte und permanent aktualisierte 5er wird uns somit bis 18 Zoll erhalten bleiben und kann die genannten Defizite durch ein Mehr an Sportlichkeit ausgleichen. Die Note: 8,5 und somit „empfehlenswert“.

Michelin PS4 kann sportlich und tourig

Einer fehlt noch – der neue Michelin PS4. Warum? Ist er zu sportlich oder eher zu tourig? Im Gegenteil: Er kann beides! Mit überragender Performance auf Nässe, direktem Handling, perfekter Kontrollierbarkeit und schnellen Rundenzeiten auf der trockenen Rundstrecke ist er sich für nichts zu schade. Ein echtes Allroundtalent, das mit einer fast fehlerfreien Kür diesen Sommerreifen-Test der Größe 225/40 R18 dominiert. Ein mit Abstand überragender Reifen, dem man die kleinen Schwächen in Abrollgeräusch und Rollwiderstand gerne nachsieht – so sehen Testsieger aus.

Sind Semi-Slicks besser? Auf Nässe definitiv nicht! Nur mit Mühe gelingt es Pirellis P Zero Trofeo R und Michelins Sport Cup 2, sich auf dem nassen Asphalt festzuhalten. Selbst einfache Übungen wie etwa das Nassbremsen erfordern deutlich mehr Weg. Während Straßenreifen im besten Fall aus Tempo 80 nach 32 Metern stehen, kommen die beiden erst nach mehr als 39 Metern zum Stillstand. Auch im Handling sind sie eher Fleisch statt Fisch und rutschen mehr als sie greifen. Steht etwas mehr Wasser auf der Bahn, wird freudig abgesurft – natürlich Richtung Außencurbs.

Und der spektakulär sparsam profilierte Toyo R888 R? Der fährt sich auf Nässe so, wie er aussieht: wie ein Slick. Hat das Gummi Kontakt zum Asphalt, packt er zu und steht aus Tempo 80 schon nach 34 Metern. Damit deklassiert er Pirelli und Michelin deutlich. Gleiches gilt auch für das Handling auf der bewässerten Rundstrecke. Hier lässt er sich als gummigewordene fahrerische Herausforderung erstaunlich schnell bewegen – solange man in Kurven Pfützen meidet und exakt den richtigen Punkt maximaler Seitenführung trifft: Schwimmt er auf, bist du weg.

Semi-Slicks bitte nur auf Rennstrecke im Nassen

Grundsätzlich gilt für alle Semi-Slicks: Für nasse Straßen außerhalb von Rennstrecken kann es für solche Reifen keine Empfehlung geben. Ist der Racetrack trocken, sieht die Sache völlig anders aus. Hier zeigen sie nach wenigen Aufwärmrunden, welches Potenzial in ihnen steckt. Trotz der vergleichsweise niedrigen Motorleistung lässt sich der Semi-Slick-bereifte GT86 in den relevanten Sektorzeiten fast zwei Sekunden schneller um den Kurs treiben als auf den getesteten Straßengummis. Superpräzise, ausgezeichnet beherrschbar und mit sehr guter Rückmeldung gefällt auf dem kompakten Toyota der Pirelli P Zero Trofeo R.

Nicht ganz so direkt, dafür aber mit breiterem Grenzbereich, sehr ausgewogenem Handling und zuletzt auch den besseren Rundenzeiten brilliert Michelins Pilot Sport Cup 2. Seine gegenüber den beiden Wettbewerbern etwas schlechteren ABS-Bremswerte fallen hier nicht wesentlich ins Gewicht. Wohl aber in der Gesamtwertung, weshalb der sonst überzeugende Michelin etwas ins Hintertreffen gerät. Für den Rennsport weniger relevant ist sein vergleichsweise niedriger Rollwiderstand. Und was macht der Toyo R888 R in unserem Sommerreifen-Test? Fährt sich auch hier fast wie ein Slick. Wären da nicht die markanten Quereinschnitte, die dem Reifen ein nur im Fahrzeuginnenraum hörbares, dafür aber umso aufdringlicheres Abrollgeräusch eines landwirtschaftlichen Großfahrzeugs geben.

Seine Designer wollten offensichtlich verhindern, dass er auf der Straße eingesetzt wird. Und das ist, auch angesichts seines nicht unkritischen Nässeverhaltens, gut so. Auf dem Racetrack bestimmen andere Geräusche Fahrspaß und Rundenzeit. Hier zählen mögliche Lenkwinkel, Kurventempo und Fahrstabilität. All das ausgereizt, gelingt es dem Toyo, sich in den Rundenzeiten auf dem Niveau des Pirelli einzusortieren. Sein Geheimrezept ist Seitenführung und breites Gripangebot mit erstaunlichen Lenkwinkelreserven – beides Faktoren, die kompakte und leichte Sportler wie den GT86 schnell machen.

Welcher Semi siegt?

Den weitesten Spagat bei den Cup-Reifen wagt Michelins Pilot Sport Cup 2. Er ist breitbandig, gut beherrschbar und schnell. Auch auf Nässe ist er der Kontrollierbarste in der Cup-Reifen-Liga. Wenn es um gelegentlichen Einsatz auf öffentlichen Straßen ginge, wäre der Michelin sicher erste Wahl. In diesem Test geht’s aber darum, wer von den dreien der sportlichste Reifen ist. Und das ist der kompromisslose Toyo, dem es in der Gesamtwertung sogar gelingt, sich durch sein etwas kapriziöses aber messtechnisch unzweifelhaft höheres Nassgripniveau an den Pirelli P Zero Trofeo R heranzuschieben. Aus motorsportlicher Sicht gilt für beide: „sehr empfehlenswert“. Betrachtet man überwiegend die Eigenschaften auf trockenem Track, so ist an einer Führungsposition des Pirelli nicht zu rütteln.

Die Straßenreifen im Sommerreifen-Test

Michelin Pilot Sport PS 4

Pro: Der Testsieger überzeugt mit tollem Feedback, stabilem Fahrverhalten und überragendem Grip auf Nässe sowie einem ausgezeichneten Verzögerungsvermögen nass wie trocken.

Contra: leicht erhöhtes Abrollgeräusch.

Fazit: sehr empfehlenswert

Preis: ~ 120 Euro

Goodyear Eagle F1 Asym. 3

Pro: direkt und fahraktiv auf Nässe, gutmütig mit kurzen Bremswegen auf trockenem Asphalt.

Contra: Lastwechselreaktionen auf Nasse, wenig sportiv im Trockenhandling.

Fazit: empfehlenswert

Preis: ~ 99 Euro

Bridgestone Turanza T001

Pro: ordentlicher Nassgriff mit sehr guter Seitenführung und dynamischen Nasshandlingeigenschaften. Breiter Grenzbereich auf trockenem Asphalt.

Contra: auf der trockenen Rundstrecke indirekte, wenig sportive Lenkreaktion, Defizite im Längsaquaplaning.

Fazit: empfehlenswert

Preis: ~ 95 Euro

Continental SportContact 5

Pro: sehr sichere Seitenführung bei Nässe, hohe Aquaplaningsicherheit. Trocken kurze Bremswege und ausgewogenes, präzises Handling.

Contra: schwacher Komfort, nach außen vergleichsweise lautes Abrollgeräusch.

Fazit: empfehlenswert

Preis: ~ 107 Euro

Pirelli P Zero

Pro: kurze Bremswege trocken, präzise mit sehr verlässlicher Seitenführung in schnellen Kurven.

Contra: Defizite im Nassbremsen, kräftigere Lastwechselreaktionen nass.

Fazit: empfehlenswert

Preis: ~ 95 Euro

Toyo Proxes Sport

Pro: kürzeste Bremswege auf Nässe, gute Traktion, ordentliche Aquaplaningvorsorge.

Contra: indifferentes Fahrverhalten auf nassen und trockenen Strecken, wenig Kurvengrip bei Nässe.

Fazit: empfehlenswert

Preis: ~ 80 Euro

Kumho Ecsta PS 91

Pro: ausgewogene Trockenperformance, gute Aquaplaningvorsorge.

Contra: dürftiger Nassgrip, wenig präzise und deutlich untersteuernd im Nasshandling, recht nervös auf der trockenen Rundstrecke, schwacher Abrollkomfort.

Fazit: noch empfehlenswert

Preis: ~ 80 Euro

Die Semi-Slicks in unserem Sommerreifen-Test

Pirelli P Zero Trofeo R

Pro: Der beste unter den Semi-Slicks glänzt durch hohes Gripniveau verbunden mit überragender Lenkpräzision auf der Rundstrecke. Gute Traktion, schnelle Rundenzeiten.

Contra: Einsatz auf Nässe kritisch.

Fazit: sehr empfehlenswert

Preis: ~ 300 Euro

Toyo R888 R

Pro: vergleichsweise kurze Nassbremswege, sehr guter Grip, gute Präzision und breiter Grenzbereich auf der Rundstrecke.

Contra: Einsatz auf Nässe erfordert Fahrkönnen und Fingerspitzengefühl, lautes dröhnendes Abrollgeräusch innen.

Fazit: sehr empfehlenswert

Preis: ~ 195 Euro

Michelin Sport Cup 2

Pro: sehr ausgewogenes Handling auf der Rundstrecke, überraschungsfrei, präzise und belastbar, breites Anwendungsspektrum.

Contra: für Einsatz auf regennasser Fahrbahn weitgehend ungeeignet.

Fazit: empfehlenswert

Preis: ~ 178 Euro

Testgröße 225/40 R18 passt unter anderem auf folgende Fahrzeuge:

  • Toyota GT86
  • VW Golf GTI
  • Audi S3
  • BMW M140i xDrive (nur Vorderachse)

So haben wir die Sommerreifen (225/40 R18) getestet

Um bestmögliche Genauigkeit und Ergebnissicherheit zu gewährleisten, werden, soweit machbar, sämtliche Versuche in diesem Test mehrfach durchgeführt. In allen Kriterien werden die Produkte nach einem zuvor festgelegten Muster bewertet. Grundsätzlich erhält der beste Reifen einer Versuchsdisziplin die maximal mögliche Punktzahl von 10 Punkten. Um die Vergleichbarkeit zu Straßenreifen herzustellen, wurden abweichend von diesem Bewertungsmuster die Semi-Slicks in ausgewählten dynamischen Trockendisziplinen hier mit max. 12 Punkten bewertet.

Angewendet wird ein progressives Bewertungsschema, das gleichermaßen für die objektive Bewertung durch Messgeräte wie auch für die subjektive Benotung durch die Testfahrer zum Tragen kommt. Zur langfristigen Absicherung der Ergebnisse werden bei sport auto bereits seit Jahren die von den Herstellern bereitgestellten Testmuster mit Reifen aus nachgelagerten Testkäufen in stichprobenartigen Nachtests verglichen. Im Fokus: die besten drei des Reifentests sowie Produkte mit atypisch guter Performance oder mit ungewöhnlichen Verschleißerscheinungen. Abweichungen oder Auffälligkeiten führen zum Testausschluss verbunden mit entsprechender Berichterstattung.

Die Räder im Sommerreifen-Test

Beim sport auto-Reifentest der Saison 2016/2017 kamen ausschlieslich Borbet-BL5-Räder zum Einsatz. Das leichte Aluminiumrad der Borbet-Sports-Linie überzeugt mit seiner dynamischen Linienfuhrung und passt in Größen von 16 bis 18 Zoll zu vielen Fahrzeugen mit Funfloch-Anbindung. Neben der klassischen Ausführung in „brilliant silver“ (ab 98 Euro) ist das Rad auch zwei- oder dreifarbig in „black polished“, ab 109 Euro oder „black red glossy“ – nur 18 Zoll ab 197 Euro – zu haben. Anstatt konventioneller Lackierverfahren setzt Borbet bei der Farbgebung auf das innovative lasergestutzte ExaPeel-Verfahren, das ein μ-genaues Radieren der obersten Lackschicht erlaubt und so mehrfarbige Lackierungen ohne Einbusen in der Bestandigkeit oder der Qualitat erst moglich macht.

Fazit

Unter den sieben Straßenreifen für Sportwagen sticht der Michelin Pilot Sport PS 4 heraus. Der französische Gummi schnappt sich den Testsieg. Richtig ab fällt eigentlich nur der Kumho Ecsta PS 91, auch wenn wir ihm noch die Bewertung „noch empfehlenswert“ aussprechen können. Bei den Semi-Slicks siegt der Pirelli P Zero Trofeo R vor Toyo R888R und Michelin Sport Cup 2.

Neuester Kommentar

Ein halbes Jahr später kann man eigentlich nur konstatieren, dass eine wie auch immer geartete Pflege dieser Webseite nicht stattfindet. Schade.

930.engineering 9. September 2017, 23:50 Uhr
Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
3D Felgenkonfigurator
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