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Neue E-Automarke Aehra: Machen alles ultra-premium

Italienische E-Auto-Marke Aehra So kommt der namenlose Ultra-Premium-E-SUV

Mit vollmundigen Versprechungen will die neue Marke Aehra mit Sitz in Mailand den Luxusmarkt für Elektroautos aufrollen. Bereits 2025 will man mit einem SUV und einer Limousine an den Start gehen. Jetzt gibt es erste Informationen zum SUV – das keinen Namen bekommt..

Mit dem Wandel hin zur Elektromobilität treten immer neue Player in den Automobilmarkt ein. Einer davon ist die neu gegründete Marke Aehra mit Sitz in Mailand, die sich selbst im absoluten Premium-Segment ansiedelt. Der Name Aehra leitet sich vom lateinischen "aera" ab, was "Ära", aber auch "Parameter, von dem eine Veränderung ausgeht" bedeutet. Treibender Kopf hinter Aehra ist der US-Geschäftsmann Hazim Nada, der ein italienisch-amerikanisches Team mit umfassender Führungserfahrung in der internationalen Automobilindustrie um sich geschart hat.

Besser als alle Wettbewerber

Im November 2022 stellt Aehra mit dem SUV sein erstes Modell vor, im Februar 2023 soll die Limousine folgen. Hazim Nada beteuert, dass das SUV keinen eigenen Modellnamen bekommt – die jeweiligen Kunden sollen sich einfach einen Namen ausdenken, den sie für ihr Auto passend finden. SUV und Limousine sollen im ersten Quartal 2025 in Produktion gehen und Mitte 2025 an die ersten Kunden ausgeliefert werden. Beide zeichnen sich zudem durch ein emotionales und aerodynamisch ausgefeiltes italienisches Design aus; hierfür wurde Ex-Lamborghini-, Audi- und Italdesign-Designer Filippo Perini als Designchef engagiert. Beim SUV greift Aehra die Idee des Cab-Forward-Designs auf, dass in der Autoindustrie erstmals beim AMC Pacer von 1975 verwirklicht hat – lange, bevor es den Begriff Cab Forward überhaupt gab. Zudem sollen die Aehra-Modelle über ein ansprechend gestaltetes Interieur verfügen und und damit die Angebote der Wettbewerber in den Schatten stellen – Bilder vom Interieur gibt es allerdings nocht nicht, da es aktuell noch nicht zu Ende entwickelt ist. Hinzu kommt die neueste ADAS-Technik, die perspektivisch auch vollständig autonome Fahrfunktionen ermöglichen soll. Die neue Marke will also nichts anderes, als die nachhaltige Mobilität der Spitzenklasse neu zu definieren. Klare Ansage.

SUV mit vier Flügeltüren und 800 km Reichweite

Erste Eindrücke vom 5,10 Meter langen, zwei Meter breiten und 1,64 Meter hohen SUV-Modell liefern jetzt veröffentlichte Bilder. Sie zeigen ein Crossover-Modell mit fließenden Linien und vier elektrisch nach oben öffnenden Türen: Die beiden vorderen sind als Scherentüren realisiert, die hinteren als Flügeltüren. Die B-Säule bleibt für eine bessere Karosseriesteifigkeit erhalten. Die Lichtsignaturen an Front und Heck setzen auf extrem schlanke LED-Lichtleisten mit horizontaler Ausrichtung. Mit einem langen Radstand von drei Metern, einer äußerst niedrigen Frontpartie, dem Cab-Forward-typisch weit vorne angesetzten Passagierabteil und außergewöhnlich kurzen vorderen und hinteren Überhängen präsentiert der Aehra SUV ein Design, das sich grundlegend von anderen Fahrzeugen auf dem heutigen Markt unterscheidet. Die niedrige Front ist unter anderem aus deshalb möglich, weil Aehra auf einen Front-Kofferraum verzichtet – der ist laut Nada nicht nötig.

Hazim Nada mit Aehra SUV
E-Auto

Die fließende Formgebung soll sich vor allem in einer guten Windschlüpfigkeit widerspiegeln – mit kleineren Rädern als bei der jetzt vorgestellten Studie soll ein Luftwiderstands-Beiwert in Höhe von 0,21 möglich sein. Für eine optimale Aerodynamik sorgen zudem ein aktiver Frontsplitter und ein ebenso aktiver Heck-Diffusor. Als kleine Doppelflügelelemente zeigen sich die Außenspiegelkameras ausgelegt. Die Batterie soll zirka 120 kWh speichern können. Der viersitzige Innenraum soll auch großgewachsenen Passagieren ein üppiges Raumgefühl bescheren – die Passagiere im Heck sollen auf Wunsch in einer Art Liegeposition reisen können. Eine Besonderheit ist das wegen des Cab-Forward-Designs sehr tiefe Armaturenbrett, das sich noch in der Entwicklung befindet. Die vorne 23 und hinten 24 Zoll großen Leichtmetallfelgen mit 285/35er-Reifen garantieren einen bulligen Auftritt.

Basis für beide Aehra-Modelle ist eine natürlich zukunftsweisende Batterie-Plattform-Technologie, die Reichweiten von mindestens 800 Kilometern und beeindruckende Leistungswerte bieten soll. Für den Aehra SUV werden 550 bis 600 kW (748 bis 816 PS) Leistung genannt – die genaue Leistung steht noch nicht fest, da sich die Aehra-Verantwortlichen noch nicht für einen konkreten Batterie- und Motorenlieferanten entschieden haben. Auch steht noch nicht fest, ob das Auto zwei oder drei Motoren bekommt – ein Motor sitzt immer an der Vorderachse, einer oder zwei treiben die Hinterachse an. Die Systemleistung reicht natürlich, um den dank konsequentem Leichtbau (Crashelemente aus Aluminium, viele Verbund-Materialien) zwei Tonnen schweren Aehra auf 265 km/h Höchstgeschwindigkeit – abgeregelt – zu beschleunigen. Den bei einigen Herstellern im Zuge der aufkommenden Elektromobilität verstärkten Leistungs-Rausch möchte Aehra nicht mitgehen – 1.000 PS hält Nada bei seinen Autos für übertrieben.

Eingebettet wird die Elektroantriebstechnik in ein stabiles, ultraleichtes Carbonfaser-Monocoque-Chassis. Für die Produktion der Fahrzeuge setzt Aehra aber nicht auf eigene Anlagen, sondern will bei ausgewählten Partnern fertigen lassen. Auch die Fertigung des Fahrzeugs wird aller Vorraussicht nach zwar in Europa, aber nicht direkt in Italien stattfinden. Als Preiskorridor für den Aehra SUV nennen die Italiener 160.000 bis 180.000 Dollar (entspricht in etwa auch dem aktuellen Euro-Kurs). Eingeführt werden die Aehra-Modelle zunächst auf den Märkten in Nordamerika, Europa, China und den Golfstaaten.

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Fazit

Mit Aehra aus Italien tritt ein neues Elektroauto-Start-up an, das nach eigenem Bekunden alles besser machen wird als die etablierten Autobauer und alle Wettbewerber. Bereits 2025 will man zwei Luxus-E-Modelle – einen SUV und eine Limousine – auf den Markt bringen. Jetzt wurde der SUV mit ersten Bildern und ersten Eckdaten vorgestellt.

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