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BMW Vision Neue Klasse auf der CES 2022: Concept Car mit neuer Plattform

Vision Neue Klasse auf der CES BMW kündigt Concept Car mit neuer Plattform an

BMW-Finanzvorstand Nicolas Peter stellt für die Elektronikmesse CES einen Ausblick auf das erste Auto in Aussicht, das auf dem Neue-Klasse-Baukasten basieren wird.

Im Herbst 2024 soll die Vorproduktion der ersten BMW-Modelle beginnen, die auf der neuen Elektro-Only-Plattform des Münchner Herstellers aufbauen. Das hat Konzernchef Oliver Zipse im Juli 2022 angekündigt. Der Baukasten trägt den Namen "Neue Klasse" – und auf der Elektronikmesse CES, die Anfang Januar 2023 in Las Vegas stattfindet, debütiert die erste Konzeptstudie, die zeigen soll, was die Plattform kann.

"Auf der CES stellen wir ein Visionsfahrzeug vor, das unsere Digitalkompetenz untermauern wird", sagte Nicolas Peter in seiner Rede während des Finanzberichts zum dritten Quartal 2022. Zudem sei die Zukunft der BMW-Group elektrisch, zirkulär und digital, ergänzte der Finanzvorstand. Mehr hat er über den Zuschnitt des Concept Cars dabei nicht verraten.

Elektro-Limousine oder -SUV

BMW hält also vorerst unter der Decke, ob es sich beim Vision Neue Klasse – das zumindest die wahrscheinliche Bezeichnung; so ähnlich nannte BMW zumindest frühere Studien ähnlicher Machart – um ein viertüriges Auto mit klassischer Limousinenform oder um ein Modell mit SUV-Zuschnitt handeln wird. Beides ist möglich: "Zum Start planen wir eine kompakte Limousine im 3er-Segment und ein entsprechendes sportliches SUV", stellte Zipse im vergangenen Sommer in Aussicht. Der ebenfalls angekündigte Elektro-Kombi im 3er-Format wird es eher nicht sein. Seine Serienproduktion startet zu einem späteren Zeitpunkt und Kombis spielen in den USA, wo das Concept Car debütieren wird, praktisch keine Rolle.

BMW Elektroautos
Alternative Antriebe

Mit der namentlich an die Modelle der Sechzigerjahre, die BMW damals aus einer tiefen Krise holten, angelehnten Plattform verlässt BMW seinen bisherigen Pfad, Technik-Architekturen für verschiedene Antriebsarten vorzubereiten. Im Gegensatz zu den aktuellen Baukästen UKL (Front- und Allradantrieb) und CLAR (Hinter- und Allradantrieb), die jeweils sowohl Verbrenner- als auch Hybrid- und reine Elektroantriebe aufnehmen können, ist die Neue Klasse ausschließlich als E-Antriebs-Plattform konzipiert.

Viele E-Antriebs-Varianten denkbar

Sie soll über eine vollständig neu definierte IT- und Software-Architektur, eine neu entwickelte elektrische Antriebs- und Batteriegeneration sowie ein ganzes System von Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus verfügen. Die E-Maschinen lassen sich an beiden Achsen unterbringen, was alle Möglichkeiten in Bezug auf die angetriebenen Räder lässt. Es erscheint sogar möglich, dass in Kombination mit der Plattform je ein Motor pro Rad installiert werden kann, was ein echtes Torque Vectoring ermöglichen würde. Einen entsprechenden Prototyp testet BMW bereits ausgiebig (siehe Fotoshow oben im Artikel). Die Münchner Entwicklungsabteilung prüft obendrein, ob sich ein Wasserstoffantrieb in die Plattform integrieren ließe.

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Nein! Zwei ganz unterschiedliche Konzepte unter einer Hülle - da nutzt man die theoretischen Vorteile des E-Antriebs überhaupt nicht aus.

Fazit

Lange hat BMW an seiner "Power of Choice"-Strategie festgehalten: Die Kunden sollen sich bei möglichst jedem Modell für genau den Antrieb entscheiden können, der am besten zu ihren Mobilitätsansprüchen passt. Mit der Konsequenz, dass die jeweiligen Plattformen für alle Antriebsvarianten vorbereitet werden müssen. Dabei ist es unumgänglich, Kompromisse beim Packaging einzugehen, weshalb letztlich kein Konzept sein volles Potenzial entfalten kann. BMW hat das inzwischen erkannt und legt deshalb mit der Neuen Klasse eine Plattform auf, die ausschließlich Elektroantriebe aufnimmt. Was diese in Bezug auf Antriebe und Digitalisierung kann, soll eine Konzeptstudie zeigen, die im Januar 2023 auf der CES in Las Vegas debütiert.

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