Hyundai Future Leser Test Drive 2019 Hyundai

Hyundai Future Test Drive 2019

So waren die vier Wochen mit dem Ioniq Hybrid

Vier Wochen lang testen auto motor und sport-Leser verschiedene Hyundai-Modelle: Ioniq Hybrid, Ioniq Plug-in-Hybrid, Ioniq Elektro und Kona Elektro. Victor Imöhl fährt den Ioniq Hybrid. Hier sein Erfahrungen.

Der koreanische Autohersteller Hyundai bietet in seiner Produktpalette Elektro- und Hybridmodelle an: Den Ioniq gibt es als klassischen Hybrid, Plug-In-Hybrid und rein elektrisch, den Kona als vollständig elektrisches Fahrzeug. Vier Leser von auto motor und sport dürfen diese vier Modelle nun vier Wochen lang ausgiebig testen und mit ihnen Erfahrungen sammeln und weitergeben.

Victor Imöhl ist Familienvater (zwei Kinder, sechs und drei Jahre alt) und auf der Suche nach alternativen Antrieben beim nächsten Fahrzeugkauf. „Wir haben viele unterschiedliche Strecken, die wir in der Woche befahren. Vom kurzen Weg in der Woche mit den Kindern zur Schule und in den Kindergarten über den fast täglichen Weg zur Arbeit über flaches Land mit Stadtverkehr (60 Kilometer Gesamtstrecke) bis hin zum Wochenendausflug zur Verwandtschaft ins Sauerland über Autobahn und Berge (120 Kilometer eine Strecke). Für uns wäre es interessant zu wissen, ob sich so ein Elektroauto beziehungsweise Hybrid lohnen würde und wie sich dieser in unserem abwechslungsreichen Alltag schlägt“, verrät der 27 Jahre alte Delbrücker im Vorfeld. Jetzt darf er vier Wochen den Hyundai Ioniq Hybrid testen.

1. Woche

Mich überzeugen auf Anhieb der leise Innenraum und die gute Verarbeitung für diese Preisklasse. Das Lenkrad ist spitze, liegt sehr gut in der Hand und die Sitzheizung hat mächtig Power. Die Größe des Fahrzeugs passt, auch für eine vierköpfige Familie. Der Kinderwagen sollte allerdings nicht mehr in Benutzung sein, sonst wird’s knapp im Kofferraum. Die Sicht nach hinten ist bei schlechtem Wetter designbedingt stark eingeschränkt.

Hyundai Future Leser Test Drive 2019
Marcel Sommer
Bei der Fahrzeugübergabe wurden bereits die ersten Fragen von kompetenten Hyundaimitarbeitern beantwortet.

Fahreindrücke

Der Hyundai Ioniq Hybrid fährt sich vom ersten Meter an sehr entspannt, der Motor ist sehr ruhig – und das auch, wenn er kalt ist. Vor allem die kurzen, rein elektrischen Fahrstrecken sind sehr angenehm. Im normalen Stadtbetrieb schnurrt er vor sich hin. Ab 140 Kilometer pro Stunde wird er verständlicherweise etwas präsenter. Es ist zudem ein leichtes Rucken zu spüren, wenn sich bei höheren Geschwindigkeiten der Elektromotor in die Rekuperation schaltet. Stop & Go ist ganz offensichtlich eine Stärke des Fahrzeugs: Kein Ruckeln beim Anfahren in der Stadt. Der Kofferraum lässt sich super beladen. Beim Rückwärtsfahren zieht man wegen des Warntons außen alle Blicke auf sich.

Hyundai Future Leser Test Drive 2019
Marcel Sommer 1/7 Victor Imöhl hat zwei Kinder (sechs und drei Jahre alt) und ist auf der Suche nach alternativen Antrieben beim nächsten Fahrzeugkauf. Für vier Wochen fährt er einen Hyundai Ioniq Hybrid.
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Das hat mich überrascht

Der Verbrauch ist für die Leistung absolut top. Trotz des kleinen Tanks ist die Reichweite groß. Der Wagen fährt sich unglaublich angenehm und durch die Möglichkeit des teilweisen rein elektrischen Fahrens spornt einen der Erhalt der Batterieladung zum Entschleunigen an. Kleiner Anregung: Eine Allradversion wäre sehr interessant und schön!

Die 1. Woche mit dem Hyundai Ioniq Hybrid in Zahlen

  • Testzeitraum: 25.01. – 01.02.2019
  • Zurückgelegte Strecke: 800 km
  • Durchschnittsverbrauch: 4,8 l/100 km
  • Tankvorgänge: 1
  • Schulnote (1-6): 2+

2. Woche

Mittlerweile hat sich das ruckelfreie Anfahren als großer Pluspunkt erwiesen. Durch sein komfortables Anfahren und die auf Wunsch starke Beschleunigung in Kreuzungsbereichen oder aus engen Kurven heraus macht das Fahren richtig Spaß.

Das hat mich überrascht

Hyundai Future Test Drive Ioniq Hybrid
Victor Imöhl
Der Kofferraum des Hyundai Ioniq Hybrid bietet auch für typisches Familiengepäck Platz.

Durch das rein elektrische Fahren im Rückwärtsgang wird der Wagen mit Ton besser wahrgenommen. Passanten schauen in Richtung des Gongs und warten auf das ausparkende Auto. Zum Glück „gongt“ es und „piepst“ nicht wie ein Lkw. Die große Heckklappe erleichtert das Beladen enorm.

Die 2. Woche mit dem Hyundai Ioniq Hybrid in Zahlen

  • Testzeitraum: 02.02. – 08.02.2019
  • Zurückgelegte Strecke: 500 km
  • Durchschnittsverbrauch: 5,0 l/100 km
  • Tankvorgänge: 0
  • Schulnote (1-6): 1-

3. Woche

Mittlerweile steht fest, dass das nächste Auto ein Elektrofahrzeug wird. Ob es ein Ioniq Elektro oder Kona Elektro wird zeigt die Verfügbarkeit einer Anhängerkupplung. Leider sehen diese viele Hersteller von E-Autos als ineffizient an. Durch ihr Fehlen entfällt aber leider auch die Möglichkeit einen Fahrradträger zu installieren. Und auch der kleine Anhänger für den Grünschnitt zwischendurch findet keinen Haken.

Das hat mich überrascht

Beim Anfahren an Ampeln mit mehreren Spuren wird man oft unterschätzt. Macht doch schon sehr Spaß im Sportmodus den GTI-Fahrer, der eben noch neben einem war, im Rückspiegel staunen zu sehen.

Die 3. Woche mit dem Hyundai Ioniq Hybrid in Zahlen

  • Testzeitraum: 09.02. – 15.02.2019
  • Zurückgelegte Strecke: 300 km
  • Durchschnittsverbrauch: 5,2 l/100 km
  • Tankvorgänge: 1
  • Schulnote (1-6): 1-

4. Woche

Ein Auto für den Alltag, auch für Familien: geringer Verbrauch, gute Beschleunigung. Die Aerodynamik spiegelt sich in der sportlich tiefen Sitzposition und dem coupéartigen Dachverlauf wieder. Das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut.

Die 4. Woche mit dem Hyundai Ioniq Hybrid in Zahlen

  • Testzeitraum: 16.02. – 22.02.2019
  • Zurückgelegte Strecke: 400 km
  • Durchschnittsverbrauch: 5,1 l/100 km
  • Tankvorgänge: 1
  • Schulnote (1-6): 2+
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