01/2016 Chevrolet Bolt EV Chevrolet

Neues Elektroauto von General Motors

Kein Volt, aber noch‘n Bolt von Chevrolet

General Motors hat erst kürzlich das Ende seines Hybridautos Chevrolet Volt öffentlich gemacht, jetzt verkünden die Amerikaner ein zweites E-Auto auf Basis des bekannten Bolt.

GM vermeldet, man wolle für das zweite reine Elektroauto der Modellpalette 300 Millionen im Orion Township-Werk in Michigan investieren und dort 400 neue Arbeitsplätze schaffen. Im Vergleich zu den Milliardeninvestitionen von Volkswagen muten die von Chevrolet bescheiden an – aber sie beziehen sich ja auch auf ein einziges Modell, während Volkswagen in seine komplett neue Plattform für einen konzernweit zweistellige Anzahl von Modellen allein sechs Milliarden aufwendet.

Opel Ampera-e Test
Tests

Die Plattform hat GM schon seit 2016 im Markt. Vom Chevrolet Bolt haben die Amerikaner in den ersten beiden vollen Verkaufsjahren 2017 und 2018 auf den Hauptmärkten USA, Korea und Kanada bereits rund 52.000 Autos verkauft. Kein Vergleich zum Model 3 von dem Tesla allein im Jahr 2018 mehr als 145.000 Stück absetzte. Dabei erfüllte der kleine Chevy die Hoffnung an das bezahlbare E-Auto mit anständiger Reichweite bereits vor dem Tesla: Im Test des Europa-Klons Opel Ampera-e ermittelte auto motor und sport selbst unter vergleichsweise ungünstigen Bedingungen eine Reichweite von 250 Kilometer, bei höheren Temperaturen wären auch 350 Kilometer realistisch.

Das neue Modell soll auf einer Weiterentwicklung der Bolt-Plattform (Frontantrieb, 60 kWh-Batterie im Boden) basieren und das Angebot an E-Autos von Chevrolet erweitern. Das neue Modell sei ein weiterer Schritt in die rein elektrische Zukunft des Unternehmens und habe nichts mit der früheren Ankündigung zu tun, dass Cadillac die erste Konzernmarke wird, von der es ein batterieelektrisches Fahrzeug auf Basis einer neuen Plattform geben wird.

Wann das neue E-Auto auf Basis der Bolt-Technik auf den Markt kommen soll, hat General Motors noch nicht verraten. Nähere technische Details wollen die Verantwortlichen zu einem späteren Zeitpunkt näher am Produktionsstart bekannt geben. Der könnte, nachdem die technische Basis im Prinzip vorhanden ist, im Jahr 2021 beginnen.

E-Auto von GM: Chevrolet Bolt und Opel Ampera-e in Bildern

Opel Ampera-e
Opel Ampera-e Opel Ampera-e Opel Ampera-e Opel Ampera-e 68 Bilder

Fazit

Angesichts des Erfolgs von Tesla vergisst man oft, dass GM mit dem Bolt schon seit 2017 ein Elektroauto mit respektabler Reichweite zu sehr konkurrenzfähigem Preis (in den USA ab gut 40.000 Dollar) auf dem Markt hat. In Tests hat sich der Wagen in Form des Opel Ampera-e gut geschlagen, wenn auch immer mehr Hersteller für E-Autos ein Heckmotor-Konzept bevorzugen. Trotzdem macht es Sinn, auf der Plattform des Chevrolet Bolt eine weitere Modell auf die Räder zu stellen und so das E-Auto-Angebot des Konzerns zu verbreitern. Vielleicht bringt das dann auch entsprechende Stückzahlen

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