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Porsche Taycan Cockpit 26 Bilder

Porsche Taycan

Digi-Cockpit mit 4 Displays

Schon vor der Premiere des Porsche Taycan auf der IAA gewährt der Sportwagenbauer einen ersten Einblick in die Digitallandschaft des ersten Elektromodells.

Der Taycan wird zwar das erste Elektromodell des Sportwagenherstellers, Porsche-Kunden müssen sich aber nicht an ein völlig neues Cockpit gewöhnen. Die Gesamtgestaltung der Taycan-Armaturantafel bleibt dem Stil der Marke treu und präsentiert sich als sanfte Evolution der Armaturengestaltung aus dem 992.

Rundinstrumenten-Look wie im klassischen Elfer möglich

Vor dem Fahrer dominieren im 16,8 Zoll breiten digitalen Curved-Display drei Rundinstrumente. Auf eine darüber liegende Hutze wurde verzichtet. Der Fahrer kann beim Kombiinstrument zwischen vier Darstellungsformen wählen. Im Klassik-Modus sitzt zentral der Digitaltacho, der von einer Art Powermeter umrundet wird und damit den klassischen Drehzahlmesser ersetzt. Darunter macht sich eine kleine Reichweitenanzeige breit. Rechts daneben bekommt der Taycan-Pilot die verschiedenen Modi angezeigt – das Angebot umfasst Range, Normal, Sport, Sport Plus und Individual. In die untere rechte Ecke wurde eine Fahrstufenanzeige verbannt, die allerdings nur die Parkeinstellung P, N für neutral, D für Drive und R für rückwärts umfasst. Rechts neben dem Lenkrad sind unter anderem weitere Anzeigen für den ESP-Status, die Federelemente sowie die Fahrwerkshöhe platziert. Die linke runde Anzeige bildet einen klassischen Tacho nach und nimmt die Verkehrszeichenerkennung in die Mitte. Links daneben finden sich die herkömmlichen Kontrollleuchten. Wer allerdings eine andere Cockpitdarstellung wünscht, kann sich nahezu frei austoben und die Anzeigen nach persönlichem Gusto gestalten. Der Karten-Modus (Map) ersetzt den zentralen Powermeter durch einen Kartenausschnitt. Im Vollkarten-Modus (Full Map) wird bewusst auf die Rundinstrumente verzichtet. Stattdessen kann eine vollflächige Navigationskarte dargestellt werden. Die Ansicht „reduziert“ (Pure) beschränkt sich auf die wesentlichen, fahrrelevanten Informationen wie Geschwindigkeit, Verkehrszeichen und Navigationshinweise über einen reduzierten Pfeil.

Das Lenkrad an sich scheint unverändert aus dem 911 (992) zu stammen, trägt aber weniger Tasten. Gegen Aufpreis gibt es ein GT Sport-Volant, das dann aber mit einem Drive-Mode-Schalter wie im 918 bestückt ist.

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Zusatzdisplay für den Beifahrer

Zentral in die Armaturentafel eingebettet zeigt sich der 10,9 Zoll große Touchscreen für das Infotainmentsystem sowie diverse weitere Bedienfunktionen, das auch eine vollständige Integration von Apple Music bietet. Daneben hat Porsche den Taycan-Schriftzug auf der Armaturentafel verewigt. Aber nur, wenn der Kunde nicht das optionale 10,9-Zoll-Beifahrerdisplay bestellt hat. Das soll die Interaktion des Beifahrers aus der peripheren Wahrnehmung des Fahrers nehmen und diesen so weniger ablenken. Das Sozius-Display bietet keinen Browser, denn Porsche geht davon aus, dass der Beifahrer für so was ein eigenes Device hat. Es sind daher auch zwei Telefone gleichzeitig koppelbar. Als Ersatz für herkömmliche Dreh-Drück-Steller und Zentralcontroller setzt Porsche im Taycan auf ein 8,4 Zoll großes Touchdisplay unten in der Mittelkonsole. Eine integrierte Handschriftenerkennung ermöglicht zudem die schnelle Eingabe von Adressen. Optional kann das Gesamtsystem auch per Sprachbefehl und der Ansprache „Hey Porsche“ gesteuert werden. Darüber auf der Armaturentafel sitzt das bekannte Sport-Chrono-Display.

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Den Fahrtrichtungsschalter, der den konventionellen Getriebewählhebel ersetzt, positioniert Porsche im Taycan rechts hinter dem Lenkrad. Gezündet wird der E-Antrieb per Startknopf. Der sitzt traditionell bei Porsche links hinter dem Lenkrad. Wird die optionale Vierzonen-Klimaautomatik bestellt, erfolgt dessen Bedienung im Fond über ein weiteres 5,9 Zoll großes Touch-Bedienfeld mit haptischem Feedback.

Der erste vollelektrische Sportwagen von Porsche

Der Porsche Taycan wird im September präsentiert und steht ab Ende des Jahres bei den Händlern. Das Fahrzeug mit Allradantrieb und mehr als 600 PS Leistung wartet mit einer 800-Volt-Technologie auf, die kurze Ladezeiten ermöglicht. Die Lithium-Ionen-Batterie besitzt eine Kapazität von rund 90 kWh.

Fazit

Porsche bringt das Thema Cockpitgestaltung auf eine neue Stufe. Die Zuffenhausener schaffen es mit moderner Technik ihren eigenen traditionelle Stil zu bewahren, ohne sich anzubiedern. Alles wirkt stimmig und klassisch, aber dennoch verdammt modern.

Die riesige Mittelkonsole mag vielleicht an den Knöpfchen-Overkill im ersten Panamera erinnern, viel wichtig wäre indes, wie die Oberflächen nach intensiver Nutzung aussehen. Wir werden berichten.

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