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Erlkönig Skoda Enyaq Stefan Baldauf
Erlkönig Skoda Enyaq
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Erlkönig Skoda Enyaq 25 Bilder

Skoda Enyaq (2021)

Skodas erster Elektro-SUV frisch erwischt

2021 legt Skoda sein erstes Modell auf ID.3-Basis auf. Nun haben wir erstmals den Skoda Enyaq mit der Serien-Karosserie erwischt. Auch einen weiteren Teaser schiebt Skoda nach.

Bei Bremsentests in den Alpen zeigte sich der Enyaq mit starker Tarnung. Trotzdem darf der Enyaq hoch aufbauen und mit einer gebeugten und stark konturierten Motorhaube zum Kunden rollen. In der Seitenansicht fällt auf: Der Enyaq ist kein echtes SUV-Coupé mehr. Stattdessen kommt er mit einem sich leicht nach hinten neigenden Dach. Massige Außenspiegel thronen auf der Türbrüstung, Bügelgriffe mit Griffmulden zieren die Türen. Sicher kommen diese mit starken Sicken auch in der Serien-Version. Am Heck machen sich muskulöse Radkästen bemerkbar, die flächige Klappe erhält sicher noch den ein oder anderen Design-Kniff. Auch der Dachkantenspoiler dürfte nicht ganz so groß ausfallen.

Erlkönig Skoda Enyaq
Stefan Baldauf
Im Stau erwischt: Der Skoda Enyaq mit dem Grill der Studie.

Bereits vor einigen Monaten konnte unser Erlkönig-Fotografen im Stau auf einer Landstraße den erste rein elektrischen Skoda-SUV abschießen. Bei diesem Modell war an der Front ein ähnlicher Grill zu sehen, wie er schon bei der Studie zu erkennen war. Schmale Scheinwerfer flankieren ihn. Diese werden in der Serienversion sicher nicht ganz zu expressiv ausfallen – auch das durchgehende LED-Leuchtband wird fehlen.

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Skoda Vision IV
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Als Basis für das Serienmodell dient der Modulare Elektrobaukasten (MEB) des Konzerns, auf dem der eben erst präsentierte VW ID.3 aufbaut. Ab sofort ist auch die Namensgebung klar. Skoda wird den Elektro-SUV Enyaq nennen – eine Bezeichnung , die sich die Tschechen schon im Vorfeld haben schützen lassen. Der Name leitet sich vom irischen Wort "enya" ab und steht für "Quelle des Lebens", das "Q" ist typisch für die SUV-Familie von Skoda.

VW ID.4
VW
Der VW ID.4 ist die Keimzelle des Skoda Enyaq.

Der Skoda Enyaq wird seine Entsprechung im VW ID.4 finden. Der liegt mit 4,60 Meter Länge zwischen dem Tiguan und dem Tiguan Allspace und zeigt sich auf Erlkönig-Bildern ebenfalls mit einem eher coupéhafen Dachverlauf.

Skoda-SUV als Kombi und Coupé

Die Skoda-Studie aus Genf verfügt über je einen Elektromotor an der Vorder- und Hinterachse, die zusammen 306 PS leisten. Dazwischen ist im Unterboden die flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Batterie untergebracht. Sie soll nach WLTP-Zyklus eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern ermöglichen. Der Skoda Enyaq erhält wie der ID.4 diese Allradkonfiguration und in der Basisversion Hinterradantrieb – analog zum ID.3. Die Batterie dürfte in drei Größen angeboten werden: Mit 45 kWh, 58 kWh und 77 kWh. Neben einem klassischen SUV kommt von Skoda dann ebenfalls ein SUV-Coupé.

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Der MEB trägt weitere Früchte: Logisch, dass Volkswagen mit dem Elektrobaukasten den gleichen Weg geht wie mit dem MQB und auch alle anderen Konzernmarken mit dem MEB ausrüstet. Da kommen dann nur wenig diversifizierte Fahrzeuge heraus – aber dem Käufer scheint es in letzter Instanz egal zu sein, wie der MQB-Erfolg eindrucksvoll zeigt.

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