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Erlkönig Skoda Enyaq
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Erlkönig Skoda Enyaq 26 Bilder

Skoda Enyaq iV (2021)

Erster Einblick in Skodas E-Auto

2020 legt Skoda sein erstes Modell auf ID.3-Basis auf. Seine Premiere feiert er bereits am 1. September 2020. Jetzt dürfen wir in den Enyaq iV schauen.

Skoda bringt seinen ersten Elektro-SUV. Die Premiere des ersten Serienmodells auf MEB-Basis wird am 1. September 2020 in Prag vor geladenen Gästen gefeiert. Antriebsseitig stehen für den Enyaq iV Heck- oder Allradantrieb zur Wahl, außerdem sind drei Batteriegrößen und fünf Leistungsstufen verfügbar. Der Enyaq iV ist schnellladefähig, die maximale Ladeleistung liegt bei bis zu 125 kW. Die Reichweite beläuft sich auf bis zu 500 Kilometer im WLTP-Zyklus.

Skoda Enyaq Teaser
Skoda
Die Silhouette des Skoda Enyaq iV.

Enyaq kein echtes SUV-Coupé

Bei Bremsentests in den Alpen zeigte sich der Enyaq noch mit starker Tarnung. Trotzdem darf der Enyaq hoch aufbauen und mit einer gebeugten und stark konturierten Motorhaube zum Kunden rollen. In der Seitenansicht fällt auf: Der Enyaq ist kein echtes SUV-Coupé mehr. Stattdessen kommt er mit einem sich leicht nach hinten neigenden Dach. Massige Außenspiegel thronen auf der Türbrüstung, Bügelgriffe mit Griffmulden zieren die Türen. Sicher kommen diese mit starken Sicken auch in der Serien-Version. Am Heck machen sich muskulöse Radkästen bemerkbar, die flächige Klappe erhält sicher noch den ein oder anderen Design-Kniff. Auch der Dachkantenspoiler dürfte nicht ganz so groß ausfallen.

Der Fahrer schaut auf digitale Instrumente, und ein Headup-Display mit Augmented Reality versorgt ihn zusätzlich mit Informationen. Auf dem Cockpit stellt ein frei stehender, 13 Zoll großer Zentralbildschirm die Funktionen des Infotainment-Systems dar. Der fehlende Kardantunnel erlaubt es, vorne die Mittelkonsole auf mehreren Ebenen mit zusätzlichem Stauraum auszuführen, und im Fond schafft der ebene Boden mehr Fußraum. Der lange Radstand kommt allen Passagieren zugute, die im Heck bis zu 585 Liter Gepäck unterbringen können. Aus Gründen der Nachhaltigkeit bestehen die Sitzbezüge zu 40 Prozent aus Schurwolle und zu 60 Prozent aus dem Polyester recycelter PET-Flaschen.

Augenfällig bei den Erlkönig-Bildern: Der große Grill, wie er schon bei der Studie zu sehen war. Schmale Scheinwerfer flankieren ihn. Diese werden in der Serienversion sicher nicht ganz zu expressiv ausfallen – auch das durchgehende LED-Leuchtband wird fehlen.

Genfer Autosalon 2019: Skoda zeigt Vision iV

Skoda Vision IV
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Als Basis für das Serienmodell dient der Modulare Elektrobaukasten (MEB) des Konzerns, auf dem der eben erst präsentierte VW ID.3 aufbaut. Ab sofort ist auch die Namensgebung klar. Skoda wird den Elektro-SUV Enyaq nennen – eine Bezeichnung , die sich die Tschechen schon im Vorfeld haben schützen lassen. Der Name leitet sich vom irischen Wort "enya" ab und steht für "Quelle des Lebens", das "Q" ist typisch für die SUV-Familie von Skoda.

VW ID.4
VW
Der VW ID.4 ist die Keimzelle des Skoda Enyaq.

Der Skoda Enyaq wird seine Entsprechung im VW ID.4 finden. Der liegt mit 4,60 Meter Länge zwischen dem Tiguan und dem Tiguan Allspace und zeigt sich auf Erlkönig-Bildern ebenfalls mit einem eher coupéhafen Dachverlauf.

Skoda-SUV als Kombi und Coupé

Die Skoda-Studie aus Genf verfügt über je einen Elektromotor an der Vorder- und Hinterachse, die zusammen 306 PS leisten. Dazwischen ist im Unterboden die flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Batterie untergebracht. Sie soll nach WLTP-Zyklus eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern ermöglichen. Der Skoda Enyaq erhält wie der ID.4 diese Allradkonfiguration und in der Basisversion Hinterradantrieb – analog zum ID.3. Die Batterie dürfte in drei Größen angeboten werden: Mit 45 kWh, 58 kWh und 77 kWh. Neben einem klassischen SUV kommt von Skoda dann ebenfalls ein SUV-Coupé.

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Fazit

Der MEB trägt weitere Früchte: Logisch, dass Volkswagen mit dem Elektrobaukasten den gleichen Weg geht wie mit dem MQB und auch alle anderen Konzernmarken mit dem MEB ausrüstet. Da kommen dann nur wenig diversifizierte Fahrzeuge heraus – aber dem Käufer scheint es in letzter Instanz egal zu sein, wie der MQB-Erfolg eindrucksvoll zeigt.

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