Tesla Pickup Model B 2020 Emre Husmen, https://emrehusmen.com/
Tesla Pickup, Rendering von Emre Husman
Tesla Pickup, Rendering von Emre Husman
Tesla Pickup, Rendering von Emre Husman
Tesla Pickup, Rendering von Emre Husman 26 Bilder

Name für den Tesla Pickup (2020)

Kommt das Model B?

Tesla will 2020 den Pickup fertig bekommen. Noch gibt es keine offiziellen Bilder. Aber einen ersten Hinweis auf den Namen, weil Elon Musk auffällig viele Twitter-Scherze mit Bienen macht. Führt Tesla das Wortspiel S3XY weiter?

Obwohl noch 2020 auf den Markt kommen soll, gibt es bisher erstaunlich wenig Handfestes über den neuen Tesla Pickup zu berichten. Tesla-Chef Elon Musk selbst orakelte, dass er in zwei bis drei Monaten fertig sein müsse – aktuell ginge es um die letzten Details. Auf Musks Lieblings-Medium Twitter ist der Tesla Pickup derweil angeblich der meistdiskutierte Pickup. Musk selbst mischt kräftig mit und sieht als seinen Hauptkonkurrenten das meistverkaufte Auto der USA, den Ford F-150.

Bei Pickups ist den Amerikanern unter anderem die Zugkraft wichtig. Elon Musk verspricht, dass sein Pickup jede Zuglast schafft, die ein F-150 vorlegt. Allerdings hat Ford mit einem Prototyp des elektrischen F-150 letzte Woche zehn insgesamt 454 Tonnen schwere Eisenbahnwaggons gezogen – die Latte liegt also zumindest im Bereich der einmaligen Rekorde hoch. Auch über die Optik des Pickup gibt es noch keine Klarheit, bisher hat Tesla nur ein finsteres Teaserbild veröffentlicht. Der türkische Künstler Emre Husmen hat sich jetzt selber Gedanken zum Aussehen des Fahrzeugs gemacht, dass er Model P nennt.

Tesla Pickup, Rendering von Emre Husman
Emre Husmen, https://emrehusmen.com/
Husmen versieht den Tesla Pickup mit einer einteiligen Klappe.

Das „B“ würde ins Portfolio passen

Zumindest beim Namen lag er wahrscheinlich daneben. Warum? Weil Tesla-Gründer Elon Musk gerade einen Bienen-Tweet nach dem anderen veröffentlicht. Selbst die englische Königin taucht als „Queen B“ bei Elon Musk auf. Wirres Zeug? Das wäre untypisch für Musk. Der liebt es zwar, über Twitter zu polarisieren, kommt aber fast nie ohne eine unterschwellige Botschaft daher. In diesem Fall sind sich die Tesla-Fans einig: Die Bienen-Spielerei ist der Hinweis auf den Namen des kommenden Pickups: Model B. Ob's stimmt, weiß bislang wahrscheinlich nur der Meister selbst. Ins Portfolio passen würde das B aber auf jeden Fall. Dass alle bislang gezeigten Tesla-Modelle nebeneinander das Wort S3XY (SEXY) ergeben, ist bekannt. Parkt man den Pickup davor, wird daraus „B S3XY“. Englisch ausgesprochen: „be sexy“ (sei sexy). Es wäre schon ziemlich überraschend, wenn sie Elon Musk diesen Gag entgehen lassen würde.

Tesla Roadster David Hasselhoff
E-Auto

Lust auf ein paar zusätzliche Buchstaben-Spielereien? Kein Problem. Wenn man mal davon ausgeht, dass der angekündigte Roadster einfach Roadster heißt, bzw. mit einem „R“ abgekürzt wird, dann wird aus „B S3XY“ nämlich „B S3XY R“, also: Sei noch mehr sexy. Showstopper könnte der Tesla Truck „Semi“ werden. Fährt der nämlich zwischen Model B und Model S, dann wird's deprimierend: „B Semi S3XY“. Sei nur halb so sexy.

Erster E-Pickup aus China

Den Kampf um den weltweit ersten Elektro-Pickup hat Tesla hingegen längst verloren: Im Juli 2019 stellte der chinesische Hersteller Dongfeng seinen Rich 6 EV vor. Noch eher dran war die in San Francisco lebende Youtuberin Simone Giertz, die mithilfe ihrer Youtube-Freunde ein Model 3 in einen Pickup-Einzelstück umbaute. Mächtig Gas gibt auch das kalifornische Startup Rivian: Vor ein paar Tagen hat die Produktion des R1T begonnen – und Ford hat sich schnell an dem Unternehmen beteiligt.

Ford F-150 EV Prototyp
Ford
Setzt Tesla in Sachen Zugkraft unter Druck: Mit einem Prototyp des elektrischen F-150 zog Ford jetzt 454 Tonnen in Form von bladenen Eisenbahn-Waggons.

Musk hat schon lange Pickup-Pläne

„Seit fünf Jahren habe ich die Grundzüge des Designs und der Technik in meinem Kopf“, twitterte Tesla-Chef Elon Musk Ende 2017 zu einem möglichen elektrischen Tesla-Pickup. „Ich brenne darauf, ihn zu bauen.“ Die Produktion des Pickups soll unmittelbar nach der des Model Y (2019) beginnen – das Model Y ist ein kompaktes, unterhalb des Model X angesiedeltes SUV. Vorgestellt werden soll der Tesla-E-Pickup im Laufe des Jahres 2019 (carwow hat bereits einen möglichen Tesla-Pickup gezeichnet), das hat Musk über Twitter angekündigt. Mit einer Serienproduktion ist nicht vor 2020 zu rechnen.

Basispreis von unter 50.000 Dollar

Ford F-150 EV Prototyp
E-Auto

Ob Tesla mit einem elektrischen Pickup den auf diesem Feld extrem gut aufgestellten amerikanischen Herstellern Ford, FCA und GM Kundschaft abjagen kann, bleibt abzuwarten. Schließlich lauert der Pickup-Kunde eher in der Fläche als an den fortschrittsgläubigen US-Küstenstreifen. Und auf dem Land ist die Kundschaft bisher recht konservativ eingestellt, schätzt hubraumstarke Verbrennungsmotoren, große Reichweite, einfache robuste Technik, die zudem sehr günstig zu haben ist. Pickups gehören in den USA zu den Fahrzeugen mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Bewährte, eher simple Technik und ein günstiger Preis sind aber nicht gerade Teslas Kernkompetenzen. Wie sich Musk die Preisgestaltung des möglichen Model B vorstellt, hat er in einem Interview erklärt. Der Startpreis müsse unter 50.000 Dollar für die Basisvariante liegen. Wie bei den anderen Tesla-Modellen wird es auch potentere und reichweitenstärkere Versionen geben, die dann entsprechend teurer werden.

Das Model B soll mit einem Dual-Motor-Antriebsstrang antreten, eine adaptive Federung erhalten und Reichweiten zwischen 640 und 800 Kilometer bieten. Bemerkenswert soll auch die mögliche Anhängelast ausfallen – ein wichtiges Kriterium für Pickups auf dem US-Markt.

Rivian R1T EV Pickup
Rivian
Rivian hat bereits mit der Produktion des rein elektrisch angetriebenen R1T begonnen.

Im Rahmen der Produktvorstellung von zwei Lkw-Varianten und dem neuen Roadster (ja, der heißt so, trotz Targa-Dach und zwei Notsitzen im Fond) zeigte Tesla bereits im November 2017 eine Skizze des geplanten Pickups. Die Karosserieform erinnert an die große Zugmaschine, die bei Tesla bisher nur den Gattungsnamen „Semi Truck“ trägt. Semi Truck ist die Kurzform von „Semi Trailer Truck“ – damit sind Lkw gemeint, die Trailer (Anhänger) ohne eigene Vorderachse ziehen. Auch beim Design soll der Tesla Pickup Model P futuristischer antreten als die Wettbewerber, diese aber bei der Funktionalität schlagen.

Den bisherigen Bestseller geschultert

Der auf der Ladefläche des Tesla Pickup parkende Ford F-150 soll nicht nur die ungefähre Größe des Tesla zeigen, sondern natürlich auch den Anspruch der Marke: Man will selbst den US-Bestseller verladen.

Umfrage

2439 Mal abgestimmt
Ein rein elektrischer Pickup - kann das funktionieren?
Ja, ein Elektroantrieb ist offroad und zum Ziehen von Lasten super.
Nein, wahrscheinlich zu schwer, zu teuer, zu geringe Reichweite.

Fazit

Der Kampf um den Markt für elektrische Pickups ist längst entbrannt, auch wenn die großen Hersteller ihre Modelle noch nicht ganz fertig entwickelt haben. Spannend ist, ob Nutzfahrzeuge aus dem preissensiblen Pickup-Segment anfangs genügend Lifestyle-Käufer finden, die Geld für den vermuteten Elektro-Aufschlag ausgeben.

Tech & Zukunft Alternative Antriebe Tesla Model X P90D, Strom tanken Tesla-Modelle laden für lau - außer eines Supercharger wieder gratis

Tesla rudert zurück und spendiert an Superchargern wieder gratis Strom.

Tesla
Artikel 0
Tests 0
Baureihen 0
Alles über Tesla
Mehr zum Thema Elektroauto
Porsche Cayman e-volution - Sportwagen - Forschungsfahrzeug - Elektromotor
Neuheiten
VW E-Golf , Exterieur
Reifen
Mitsubishi E-SUV Konzept Tokyo Motor Show
E-Auto