Erlkönig BMW 7er mit weniger Tarnung erwischt

Luxusliner debütiert 2015 auf der IAA

BMW 7 Erlkönig Foto: Stefan Baldauf 44 Bilder

Mercedes hat mit der neuen S-Klasse vorgelegt, BMW fährt seinen Konter in der Oberklasse mit dem neuen 7er, der auf der IAA 2015 debütieren wird und BMWs technisches Meisterstück werden soll.

Einen ersten Ausblick auf die nächste Generation des 7ers wird BMW bereits auf der Motorshow in Shanghai im April geben. Die aktuellsten Erlkönigbilder zeigen, dass der neue BMW 7er allmählich an Tarnung verliert. Die Plastikelemente zur Verschleierung der Karosserieform sind unter der Tarnfolie verschwunden, die Serien-Scheinwerfer und -Leuchte sind zu sehen. So zeigt sich BMW mit einer dynamischen und grimmigen Front. Am Heck ist die Abrisskante des Heckdeckels zu sehen, außerdem die neuen liegende Leuchten mit hochstehendem Blinker.

Um im ewigen Wettstreit um das Spitzenmodell in der Oberklasse zu bestehen, soll der kommende BMW 7er in allen Bereich feinste Technik bieten. Seine Premiere wird der neue BMW 7er auf der IAA 2015 feiern, um dann als 2016er zeitnah in den Handel zu kommen. Die neue Generation wird nicht kleiner als das aktuelle Modell, aber flacher und breiter und soll so optisch weniger wuchtig wirken. Aber auch beim tatsächlichen Gewicht wollen die Bayern abspecken. Ein Materialmix aus Aluminium, Magnesium und Stahl sowie der kräftige Einsatz von Kohlefaserlaminat - unter anderem an den Hauben und dem Dach - sollen das Gewicht um 200 Kilogramm drücken.

BMW 7er Erlkönig
BMW 7er als Erlkönig erwischt 2:48 Min.

BMW 7er wird weiter verbrauchsoptimiert

Die Linienführung des neuen BMW 7er wird sich an der mit dem neuen 3er eingeführten Designlinie orientieren. Der neue BMW 7er, der unter dem internen Entwicklungscode G11 läuft, soll auch in Sachen Verbrauch neue Maßstäbe in seinem Segment setzen. Dazu wird der Efficient-Dynamics-Baukasten um thermo-elektrische Komponenten (Stromgewinnung aus Abgaswärme) ausgeweitet. Zudem sollen die Motoren weiter auf noch mehr Effizienz getrimmt werden. So wird ein aufgeladener Vierzylinder mit 2 Liter Hubraum als Basismotor fungieren. Ansonsten dürften wieder aufgeladene Sechs- und Achtzylinderaggregate mit 3,0 Liter beziehungsweise 4,0 Liter Hubraum ihren Weg unter die Motorhaube des 7ers finden. Top-Motorisierung wird schon rein aus Prestigegründen wieder ein 6,0-Liter-V12, der auch in Zukunft in Rolls-Royce-Modellen Einzug halten wird. Geschaltet werden soll serienmäßig per Neungangautomatik aus dem Hause ZF.

Zudem wird der neue 7er wieder mit zwei Radständen und optionalem Allradantrieb angeboten werden. Auch eine weitere XXL-Version ist angedacht, um der Maybach S-Klasse Paroli bieten zu können. Des Weiteren darf eine M Performance-Variante als Konkurrenz zu den AMG-Versionen von Mercedes und dem S8 von Audi in dieser Modellgeneration erwartet werden. Aber auch in Sachen Konnektivität und Assistenzsystemen soll der neue 7er das Spitzenangebot des Segments werden. Mit der 7er-Studie gibt BMW in Peking bereits einen Ausblick auf die neue Cockpit-Philosophie: Sprachsteuerung wird in der nächsten Generation der Luxuslimousine in weiterentwickelter Form eine sehr wichtige Rolle spielen. Die Sprachsteuerung übernimmt zahlreiche Funktionen, so dass die Bedeutung des Dreh-Drück-Schalters iDrive als zentrale Bedieneinheit zurückgeht.

Erste Erlkönig-Bilder vom Innenraum zeigen, das Dach neigt sich niedrig über den Köpfen der hinteren Passagiere. Vorne ist noch bei dem Prototypen das aktuelle Cockpit verbaut, allerdings steht das i-Drive-Display nunmehr aufrecht und nicht in den Armaturenträger integriert. Das Dreispeichenlenkrad erhält einen kleinen Pralltopf und - zumindest in der M-Ausführung - eine Alu-Spange. Insgesamt hat der Erlkönig-Armaturenträger sehr wenig mit dem Cockpit der Studie zu tun.

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