Kia Ceed GT (2018)

Schicker Golf-GTI-Konkurrent aus Korea

Kia Ceed GT (2019) Kia Ceed GT (2019) Kia Ceed GT (2019) Kia Ceed GT (2019) 25 Bilder

Kia bringt eine sportliche Variante seines Kompaktwagens: Der neue Ceed GT hat einen 1,6-Liter-Turbomotor und soll ein agiler Kurvenfreund sein. Außer bei Motor und Fahrwerk unterscheidet er sich außen und innen optisch von seinen zahmeren Geschwistern.

Der neue Kia Ceed GT saugt seine Atemluft durch vergrößerte Öffnungen im eigenständigen Front-Stoßfänger ein. Außerdem ist sein ein GT-Logo tragender Grill mit roten Akzenten verziert. Mit einer roten Linie schmücken sich auch die schwarzglänzenden Seitenschweller.

Das unten abgeflachte Lenkrad ist mit einem GT-Logo versehen und die Pedalerie besteht aus Aluminium. Die schwarzen Leder-Sportsitze sind mit roten Nähten versehen und ebenfalls mit einem GT-Schriftzug verziert. In Sachen Kofferraum muss der GT-Fahrer keine Kompromisse eingehen – er ist mit 395 Litern genauso groß wie bei den Nicht-GT-Varianten. Mit der im Verhältnis 60 zu 40 geteilt umklappbaren Rücklehne lässt sich der Stauraum vergrößern.

Kia Ceed GT (2019) Foto: Kia
Unten abgeflachtes Lenkrad mit GT-Logo.

Fahrwerk straffer

Das straffere Fahrwerk legt den sportlichen Kompakten fünf Millimeter näher an den Asphalt, per ESP-Eingriff bremsen die kurveninneren Räder für ein agileres Einlenkverhalten ab. 18-Zoll-Michelin-Pilot-Sport-4-Reifen sind beim GT Serie, außerdem gibt es größere Vorderrad-Bremsen: Sie wachsen im Durchmesser von 288 auf 320 und in der Dicke um drei auf 28 Millimeter. Bei der Abstimmung des Sportfahrwerks hat der Ex-BMW-M-Entwicklungschef Albert Biermann seine Finger im Spiel gehabt. Er leitet die Entwicklung der Performance-Abteilung des koreanischen Herstellers.

Serienmäßige Assistenzsysteme sind eine Fernlicht-Automatik, ein Müdigkeitswarner, ein Spurhalte-Assistent und ein Notbrems-Assistent. Auch autonomes Fahren nach Level zwei soll möglich sein: Das System kann für automatisches Beschleunigen, Bremsen und Lenken sorgen, wenn es Spurmarkierungen erkennt – das funktioniert bis zu Geschwindigkeiten von 180 km/h. Ebenfalls auf Wunsch zu haben: ein adaptiver Tempomat mit Stop&Go-Funktion, ein Totwinkelwarner, ein Einpark-Assistent und eine Fußgängererkennung mit Warnfunktion durch Lenkradvibrationen.

Kia Ceed GT (2019) Foto: Kia
Optional gibt es den Ceed GT erstmals mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe.

204 PS und erstmals Doppelkupplungsgetriebe

Der 1,6-Liter-Turbomotor leistet 204 PS und generiert ein maximales Drehmoment von 265 Nm zwischen 1.500 und 4.500/min. Serienmäßig teilt der Fahrer die Gänge über eine Sechsgang-Handschaltung ein, optional steht erstmal ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe zur Verfügung, dessen Gänge der Fahrer auch manuell über Aluminium-Schaltpaddles einlegen kann. Ein Fahrmodus-Schalter für den Wechsel zwischen Normal und Sport ist serienmäßig beim Doppelkupplungsgetriebe dabei. Die Umschaltung auf Sport sorgt für eine wachere Gasannahme, eine geänderte Schaltcharakteristik, reduzierte Lenkunterstützung und einen schärferen Sound.

Ausgeliefert wird der Ceed GT ab dem ersten Quartal 2019, die Preise werden Anfang 2019 bekanntgegeben.

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