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Erlkönig Kia Soul (2020)

Neuer Soul wird SUV-iger

Erlkönig Kia Soul Foto: Stefan Baldauf 26 Bilder

Kia bringt ab 2020 die dritte Generation des kompakten SUV Soul auf den Markt. Bei Wintertests hat unser Erlkönig-Fotograf nun den Kia Soul erwischt.

22.03.2018 Holger Wittich

Rückblende: 2006 hatte Kia den Soul zunächst als Conceptcar präsentiert und das Modell zwei Jahre später in Deutschland eingeführt. Die Generation Nummer zwei folgte dann 2014, dabei verzichtete Kia nicht auf das prägende kantige Design mit dem leicht abfallenden Dach sowie den schwarzen A- und B-Säulen. Wenig später ergänzte die Marke den Soul um eine Elektroversion und verpasste dem Modell 2017 ein leichtes Facelift.

Kia Soul erhält zweigeteilte Scheinwerfer-Einheiten

Auch die dritte Modellgeneration wird dem bekannten Karosseriedesign treu bleiben. Das Fensterband wird nach hinten hin schmaler, das Dach neigt sich weiterhin sanft gen Heck. Auch die aufrechtstehenden Heckleuchten sind unter der Tarnung des Kia Soul zu erkennen. An der Front hingegen, verpasst Kia dem kleinen SUV eine grundlegende Überarbeitung. Der Grill entspricht dem aktuellen Stil der Marke, die Scheinwerfer scheinen zweigeteilt zu sein, so dass Tagfahrlicht und Scheinwerfereinheit in der Front separiert sind. Ähnlich sieht man das auch schon bei der Schwestermarke Hyundai, die dem SUV Kona ein ähnliches Design verpasst hat.

Kia Trail’ster Foto: Kia
Der Kia Trail´ster zeigte 2015 wie der Soul der Zukunft aussehen könnte.

Insgesamt wird das Modell deutlich robuster ausfallen. Einen ersten Ausblick hatte 2015 das Conceptcar „Trail’ster“ auf der L.A. Auto Show gegeben. Das zeigte den Soul mit schmalem Grill, abgesetzer Front mit Unterfahrschutz, fetten Schwellern und neuer Heckschürze.

Kia Soul mit mehr Reichweite

Antriebsseitig bleibt es auch in der neuen Generation bei dem zum Facelift eingeführten 1,6-Liter-Turbo-Reihenvierzylinder mit 204 PS. Er ist an eine Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe angeflanscht. Ein Diesel wird sich dazu gesellen, gegebenenfalls auch noch ein kleiner Saug-Benziner sowie eine aktualisierte Elektroversion. Diese kommt aktuell auf rund 200 Kilometer Reichweite und ist damit wenig konkurrenzfähig. Hier könnte der im Kia Niro EV verbaute 150 kW starke E-Motor mit einer 64 kW großen Lithium-Ionen-Batterie und einer Reichweite von rund 380 Kilometer Einzug halten. Ob der Kia Soul auch optional mit Allradantrieb an den Start gehen wird, ist nicht klar. Das aktuelle Modell startet mit dem 1,6-Liter-Benziner bei 17.200 Euro – wir erwarten eine moderate Preissteigerung auf mindestens 17.500 Euro. Dazu wird es auch in der neuen Generation bei der 7-Jahre-Garantie der Marke bleiben.

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Neuester Kommentar

Von einem Kia- Händler. Und der von Kia Motors Deutschland. Das der Wagen eventuell in anderen Märkten als unserem mit Verbrennern kommt ist ja durchaus möglich. Für Deutschland ist es aber definitiv ausgeschlossen.

Sinni 22. März 2018, 17:40 Uhr
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