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Porsche 718 Boxster Spyder (2018)

Sportwagen wird leichter und stärker

Porsche arbeitet wieder an einer Spyder-Version des 718 Boxster. Dabei scheint sich der Sportwagenbauer streng an die Rezeptur zu halten, die schon beim alten Boxster angewendet wurde. Erste Erlkönige wurde jetzt erwischt.

13.06.2018 Uli Baumann

Im Jahr 2015 hatte Porsche auf der New York Autoshow die Spyder-Version der Baureihe 981 vorgestellt. 2018 ist es erneut soweit, dass der 718 Boxster mit einer Spyder-Variante geadelt wird. Die Machart der Neuauflage orientiert sich dabei stark am Vorgänger. Wie der jetzt erwischte Erlkönig zeigt, spannt sich beim Spyder ein teilmanuelles Verdeck über die Fahrgastzelle, das zusammengefaltet unter der Motorklappe verschwindet. Hinten zeigt das knapp gezeichnete Verdeck wieder die Richtung Radläufe abgespannten Dachbahnen. Damit dürfte auch das neue alte Verdeck mehr als nur ein notdürftiger Wetterschutz und zudem vollgasfest sein.

Neu gezeichnete Heckschürze und 375-PS-Boxer

Erlkönig Porsche Boxster Spyder Foto: Stefan Baldauf
Der neue Boxster Spyder trägt die gleiche Verdeckkonstruktion wie schon der Vorgänger.

Hinter dem Verdeck zeigt sich wie beim Vorgänger eine nach oben aufgewölbte Motorraumabdeckung mit zwei integrierten Airdomes. Neu am Erlkönig ist auch der Heckdiffusor mit der neu gestalteten Doppelrohrauspuffanlage, deren Endrohre nun weiter auseinander stehen. Diese Schürze wird auch am sechszylindrigen GT4-Modell wiederzufinden sein. Die Frontschürze scheint den GTS-Modellen entlehnt zu sein.

Die dürften auch auf der Antriebsseite Pate stehen. Der alte Spyder durfte mehr leisten als seine Serienbrüder – satte 375 PS aus einem 3,8-Liter-Sechszylinder-Sauger. Die Neuauflage dürfte da nicht hintenanstehen – allerdings kommt hier der neue 2,5-Liter-Boxermotor mit nur vier Zylindern zum Einsatz. In des GTS-Modellen kommt der auf 365 PS und bis zu 430 Nm. Im Spyder dürften es noch ein paar Pferde mehr werden. Damit sind Spurtzeiten von knapp 4 Sekunden sowie eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 300 km/h denkbar.

Allerdings gibt es auch die Gerüchte, die in der leichten Fahrmaschine gerne einen Saug-Motor sehen. Der könnte aus dem GT3-Stammen und anstatt 500 PS im 718 Boxster Spyder rund 420 PS leisten.

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Weniger wird dagegen die Waage für den Spyder anzeigen. Eine deutlich reduzierte Komfortausstattung soll hier einige Pfunde einsparen. Entfallen dürften wieder Klimaanlage und Infotainmentsystem – beides lässt sich aber optional wieder zurückholen. Klar zu erkennen am Erlkönig ist auch die stark vergrößerte Bremsanlage, die vermutlich wieder von 911 stammt.

Neuester Kommentar

Woher eigentlich diese Gerüchte der 718 würde sich schleppend oder schlechter verkaufen als der Vorgänger? Genau das Gegenteil ist der Fall: Über 25000 verkaufte 718 in 2017 sind plus 6%, 2016 plus 4,5%

dramababy 19. Juni 2018, 10:07 Uhr
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