Neuer Porsche 911 (992) ab 2018

Alle Infos zur neuen Sportwagen-Generation

Erlkönig Porsche 911 Erlkönig Porsche 911 Erlkönig Porsche 911 Erlkönig Porsche 911 34 Bilder

Der neue Porsche 911 der Baureihe 991 ist bereits seit 2011 auf dem Markt und hat 2015 ein Facelift erhalten. 2018 folgt der neue Elfer als Version 992 dann auch mit Hybridantrieb. Jetzt wurden diverse 911er in unterschiedlichen Lackierung ungetarnt abgeschossen.

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Direkt an der Front ist die konturierte Haube zu erkennen, die nach vorne hin gerade mit dem Stoßfänger abschließt. Dieser zeigt sich in der neuen Generation mit einer neu gestalteten Schürze und neuen Frontsplitter. Die Spiegel stehen nach wie vor auf der Türbrüstung allerdings erscheinen die Schweller verändert und auch Bügeltürgriffe sind nun in die Karosserie flach integriert. Die größten Veränderungen lassen sich am Heck ausmachen. Die Kühlerlamellen erscheinen dreidimensonaler, noch abgeklebt ist in der Mitte eine dritte Heckleuchte auszumachen. Das Heck wirkt länger und kantiger, wird zur Schürze hin von einem durchgehenden LED-Band dominiert. Weiter untern rücken die Auspuffendrohre mehr gen Mitte und lassen Raum für eine neugestaltete Schürze. Die Erlkönig-Bilder präsentieren auch einen neuen, über die ganze Heckbreite laufenden, dreiteiligen, elektrisch anstellbaren Spoiler.

Zwei Plugin-Hybrid-Modelle kommen

Die neue achte Generation des Porsche 911 (992) wird auf der neuen Sportwagenplattform von Porsche aufbauen. Sie erlaubt eine flexiblere Integration von Antrieben und Fahrwerkskomponenten. Die Plattform trägt in der Folge ebenfalls den neuen Audi R8 sowie den Nachfolger des Aventador.

Auch wird es erstmals einen Hybrid-Antrieb in dem legendären Sportwagen geben. Seine Reichweite soll bei 30 bis maximal 50 Kilometer liegen. Klarer Hinweis: Unter einer Abklebung auf den linken Kotflügel früher Prototypen scheint irgendeine Klappe verborgen zu sein – die Ladesteckdose? Denn in der Planung sind mit der neuen Generation gleich zwei Plugin-Hybrid-Modelle. Eine Version soll ein wenig über dem Porsche 911 Carerra positioniert sein und sich die Technik vom Porsche Cayenne E-Hybrid ausleihen. Entsprechend würde das Hybrid-Modul mit E-Motor zwischen Motor und Getriebe positioniert sein. Der Porsche 911 E-Hybrid wird als Allrad-Modell ausgeführt sein.

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Zukunftsmodelle der Sportwagen-Schmiede

Ein zweiter Hybrid-911 soll stärker ausfallen und den konventionellen Turbo-Modellen zur Seite gestellt werden. Ähnlich ist die Strategie aktuell in der Panamera-Baureihe mit E-Hybrid und Turbo S E-Hybrid. Als große Herausforderung gilt es das Akku-Paket im neuen 911 unterzubringen, aber auch das Batteriegewicht zu reduzieren.

Kein Vierzylinder im neuen Porsche 911

Ansonsten dürften die Aggregate ein wenig weiter in die Fahrzeugmitte rutschen, der Heckantrieb bleibt gesetzt, die Allrad-Versionen sind ebenso vorauszusehen wie die S-, GTS- und GT3-Modelle. Motorseitig dürfte der aktuelle 3.0-Liter-Turbo-Boxer zum Einsatz kommen, ebenso weitere Leistungsausbaustufen – entsprechend bei Leistung und Verbrauch angepasst. So wird die Basisversion an der 400-PS-Marke kratzen, die S-Modelle gehen auf die 450 PS zu. Einen Einsatz der Vierzylinder-Boxer wie etwas den 2,5-Liter-Boxer aus den 718-Modellen hatte Ex-Porsche-Entwicklungsvorstand Hatz unlängst eine klare Absage erteilt. Ebenso klar wird sein, die GT-Versionen erhalten keine Saugmotoren mehr und manuelle Schaltgetriebe wird man im 992 vergeblich suchen.

Der neue Elfer bekommt ein digitales Cockpit

Porsche 911 Erlkönig mit Innenraum Foto: Stefan Baldauf
Erster Blick ins Cockpit des neuen Porsche 911: Zu erkennen, der zentrale Drehzahlmesser und der Tacho daneben.

Die neuesten Fotos erlauben nun auch einen ersten Einblick in den Porsche 911: Zu sehen ist ein neu gestaltetes Lenkrad mit drei Speichen und Schaltknöpfen sowie mit einem kleinen runden Pralltopf. Dahinter ist trotz des stark getarnten Innenraums das Cockpit zu erkennen. Es bleibt bei dem mittig angeordneten Drehzahlmesser. Der ist allerdings künftig das einzige analoge Instrument, alle anderen Anzeigen erfolgen digital. Zudem wird das Kombiinstrument mit dem danebenliegenden Zentralbildschirm flächig verschmolzen. Die Technik dahinter dürfte aus den Regalen von Volkswagen stammen. Hier bieten die Wolfsburger unter anderem beim Audi TT ein komplett digitales Cockpit an. So wird das Display im Cockpit größer, vier der fünf Anzeigen sind digital ausgeführt, der Monitor in der Mittelkonsole wächst.

Deutlich breitere Spur an beiden Achsen

Die frühen Erlkönige waren mit schmalen Karosserieversion mit mächtigen Radlaufverbreiterungen unterwegs, dann wurde auch die Breitbauvariante mit ebenfalls verbreiterten Radläufen von unserem Erlkönig-Jäger abgeschossen. Mit den am Muletto aufgeklebten Klötzchen und Radlaufverbreiterungen wollte Porsche vermutlich dynamisch die Freigängigkeit verschiedener Bauteile testen.

Porsche 911 Turbo 993 Project Gold
Klassiker aus Originalteilen

In dieser frühen Phase hat Porsche auch schon die Reifenhersteller Pirelli und Goodyear/Dunlop in die Entwicklung eingebunden. Augenfällig am Erlkönig des schmalen Porsche 911 ist die stark verbreiterte Hinterachse, obwohl der Versuchsträger 20 Zöller mit Reifen der Dimension 305/30 aufgezogen hat. Diese Rad/Reifenkombination wird derzeit bei 991 ebenfalls verwendet. Die breite Karosserievariante scheint auch an der Vorderachse auf eine breitere Spur zu setzen. Hier legt der 911 um wenige Millimeter zu, während er in der Länge nochmals zwei Zentimeter (jetzt 4,52 Meter) draufpackt. Alleine beim Modellwechsel 997 zu 991 kamen sechs Zentimeter drauf. Apropos drauf: Auch beim Gewicht wird der neue Porsche 911 (992) erneut zulegen. Kein Wunder, setzt Porsche auch auf mehr Assistenz- und Infortainmentsysteme und mehr Komfort.

Neuester Kommentar

Ja, die Zeiten als Porsche noch wirkliche Experimente wagte - und als Nachfolger des 911ers so etwas anderes wie einen 928er vorstellte, die sind offensichtlich vorbei.
Aber hey, die Porsche Entwicklungsabteilung muss ja beschäftigt bleiben, es kommt schliesslich nicht alle Tage ein Diktator vorbei und lässt sich eine neue Staatslimousine entwerfen ... oder doch ... Erdogan!? Eine statusgemäße "Paschamousine" mit W18 Motor vielleicht?

jpnyc 4. September 2018, 20:21 Uhr
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