AvD-Histo-Monte

Volles Haus bei der AvD-Histo-Monte

16. AvD-Histo Monte, 4. bis 7. Februar 2010 Foto: Frank Herzog 27 Bilder

Die 17. AvD-Histo-Monte ist gestartet. In Hanau machten sich 60 Teams mit Old- und Youngtimern auf den Weg ins mondäne Fürstentum am Mittelmeer. Damit ist die Oldtimerfahrt auf den Spuren der Rallye Monte-Carlo ausgebucht.

Die AvD-Histo-Monte hat ein bekanntes Vorbild, die Rallye Monte Carlo: Vor 100 Jahren wurde die "Monte" zum ersten Mal ausgetragen. Noch bis in die 1990er Jahre war eine Sternfahrt aus verschiedenen, überwiegend europäischen Städten ein wesentlicher Bestandteil der Rallye. Zu den Startorten gehörten auch deutsche Städte wie Berlin, Frankfurt, Bad Homburg und Hanau.

28 Prüfungen auf 1.700 Kilometern

In vier Tagen ist die Gesamtdistanz von 1.700 Kilometern zu bewältigen. In 28 Gleichmäßigkeitsprüfungen, jede mit einem Schnitt von höchstens 50 km/h, werden die Platzierungen ermittelt. Hoffnungen auf den dritten Gesamtsieg machen die Deutschen Rallye Meister Matthias Kahle und Peter Göbel. Sie sind in einem Skoda 110 R (Baujahr 1971) unterwegs. "Wir sind ein eingespieltes Team", erklärt Matthias Kahle vor dem Start. "Aber neben der Erfahrung und dem Können braucht man bei so einer Rallye immer das nötige Quäntchen Glück."

Darauf hofft auch der ehemalige Rad-Querfeldweltmeister Klaus Peter Thaler in seinem Opel Commodore B GS Coupé (Baujahr 1972). Der Ex-Radprofi konnte die Oldtimerfahrt bereits gewinnen, damals noch mit dem im letzten Jahr verstorbenen Rallyeurgestein Jochen Berger. Thalers Beifahrer im Commodore ist Udo Volckmann.

Das älteste Auto bei der diesjährigen Auflage der AvD-Histo-Monte ist ein MG Magnette (Baujahr 1957), gefahren von Urs Müller und Urs Wyler aus der Schweiz. Die jüngsten Fahrzeuge stammen aus dem Jahr 1989, wie der Porsche 928 GT des Hanauers Klaus Tropp. Die Youngtimer überwiegen mittlerweile im Feld der AvD-Histo-Monte. Viele Fahrzeugmodelle haben "Monte"-Geschichte geschrieben. Dazu zählt der Lancia Fulvia (Baujahr 1972) von Elysee-Uhren-Chef Reiner Seume genauso wie der Audi Ur-Quattro (Baujahr 1982) von Hanns Seiler oder zwei schön präparierte Opel Ascona A.

Von Hanau aus führt der Weg über die Etappenziele Colmar und Archamps in den französischen Alpen nahe der Grenze zur Schweiz nach Monaco. Am Sonntag (20. Februar) steht eine Gleichmäßigkeitsprüfung auf dem dem legendären Col de Turini auf dem Programm, ehe das erste Auto gegen 14.40 Uhr im Ziel auf dem Quai Albert im Hafen von Monte-Carlo erwartet wird.

Mehr über die Geschichte der Rallye Monte Carlo lesen Sie hier.

Und ein Interview mit Walter Röhrl, viermaligem Gewinner der Rallye Monte Carlo, gibt es hier.

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