Ennstal Classic 2013

Fiat Abarth erobert Ennstal-Krone

Ennstal Classic 2013 Foto: Hardy Mutschler 11 Bilder

Mit einem Fiat Abarth 124 im Gruppe-4-Trimm von 1972 gewannen die Österreicher Werner Fessl und Wolfgang Artacker die 21. Ennstal Classic in der Steiermark, die bekannteste Klassiker-Rallye des Alpenstaats.

Helmut Zwickl, der mit Michael Glöckner und ams-Formel-1-Fotograf Dani Reinhard vor 21 Jahren die Idee kreierte, ist ein Rallyefan alter Schule. Der Journalist aus Wien liebt lange Distanzen und mechanische Stoppuhren wie Wegstreckenzähler. So schickt er seit 20 Jahren Teams mit ihren historischen Rallyeautos bis Baujahr 1972 auf malerische Strecken in der Steiermark und angrenzende Bundesländer: "Autofahren im letzten Paradies" lautet das Motto.

Klassiker-Marathon im Ennstal

Über eine Distanz von rund 770 Kilometern, die im Wesentlichen an zwei Rallyetagen abgespult werden, entdeckten knapp 190 Teams gleichermaßen das Paradies auf den kurvenreichen Straßen Österreichs wie auch die Tücken der 22 Gleichmäßigkeitsprüfungen. Bis zur letzten Lichtschranke auf der Finalprüfung im Zentrum von Gröbming blieb spannend: Letztlich gab eine Abweichung von 42 Hunderstelsekunden den Ausschlag für das Team in rot-gelben Fiat Abarth vor den Landsleuten Peter Ulm und Jan Soucek im Porsche 911 (Baujahr 1969) und dem deutschen Team Michael und Maximilian Münzenmaier im Volvo P1800 Coupé - ein frühes, als Auftragsarbeit bei Jensen in England gefertigtes Modell von 1963.

Österreichische Formel-1-Strecke

Eine Prüfung wurde auch auf dem Red Bull-Ring im Rahmen des Rennwochenendes der Renault World Series ausgetragen. Bereits kurz, nachdem der letzte Oldtimer die Strecke bei Spielberg wieder verlassen hatte, sickerte eine interessante Nachricht durch: 2014 wird auf der Strecke in der Steiermark, die der Firma des Österreichers Dietrich Mateschitz gehört, wieder ein Lauf zur Formel-1-Weltmeisterschaft ausgetragen.

Raritäten am Start

Neben dem spannenden Kampf um die Platzierungen bietet die Ennstal Classic den Zuschauern entlang der Strecke ein hochklassiges Oldtimerfeld. Allein unter den besten 30 Teams im Gesamtklassement finden sich Preziosen wie ein BMW 507, zwei Maserati Mistral, ein Dino 246 GT, ein Fiat Dino Spider oder ein Mazda Cosmo Sport. Zu den Raritäten im Starterfeld gehörte der BMW 328 Mille Miglia Roadster von 1938 aus der Sammlung der BMW Group Classic und ein GMG Aerodynamica Roadster von 1950, ein nur zwei Mal gebauter Rennsportwagen auf Basis eines MG TD. 

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