Zenvo ST1, Exoten, Autosalon Genf 2014 Stefan Baldauf / Robert Kah
Koenigsegg One:1, Exoten, Genfer Autosalon 2014
Koenigsegg One:1, Exoten, Genfer Autosalon 2014
Koenigsegg One:1, Exoten, Genfer Autosalon 2014
Koenigsegg One:1, Exoten, Genfer Autosalon 2014 51 Bilder

Exoten auf dem Genfer Autosalon 2014

PS-Monster und Raumwunder

PS strotzende Supersportwagen, sechstürige Limousinen und Raumschiff-Karosserien: Auf dem Genfer Autosalon 2014 tummeln sich eine Menge exotischer Autos, die das Publikum in ihren Bann ziehen. Wir haben uns für Sie auf die Suche begeben.

Auf Automobilmessen lohnt es sich nicht nur bei den großen Herstellern vorbeizuschauen. Auch abseits von Mercedes, BMW, Ferrari und Co. gibt es immer interessante Fahrzeuge zu begutachten und zu bestaunen – nämlich auf den Ausstellungsflächen der Kleinserienhersteller und Automanufakturen.

Koenigsegg One:1 der stärkste Exot

Sehenswert ist der Stand von Koenigsegg Automotive. Die Schweden stellen auf dem Genfer Autosalon 2014 den kräftigsten unter den Exoten vor: den Koenigsegg One:1. Der Name des Supersportlers bezieht sich auf das Verhältnis von PS zu Leergewicht. Gerade einmal 1.360 Kilos bringt der schwedische Supersportwagen auf die Waage. Ebenso viel PS leistet das Fünfliter-V8-Biturbo-Triebwerk, dessen Kraft ausschließlich an die Hinterachse übertragen wird. Atemberaubend auch die Höchstgeschwindigkeit des Supersportlers, die bei über 440 km/h liegen soll.

Nicht ganz so kräftig, dafür ebenso beeindruckend: der e-Quant NanoFlowcell. Die Studie bringt es auf 925 PS. Das Besondere: Es handelt sich um reine Elektro-Power, die aus einer im Auto verbauten Flusszelle gewonnen wird. Im Innenraum der über 5,25 Meter langen E-Sportlimousine wurden feinste Materialien verbaut. So zieren den e-Quant NanoFlowcell Leder und wärmeausstrahlendes Holz.

Pagani Zonda Revolucion mit Formel 1-Technik

Nimrod Performance hat in Genf gleich drei Exoten am Start: zwei umgebaute Ferrari 458 Italia (Ferrari 458 'FXX' und Ferrari 458 Italia Zero) sowie den Avanti Rosso Lamborghini Aventador. Der italienische Kleinserienhersteller Pagani hat ein Exponat weniger dabei, dafür aber seinen Pagani Zonda Revolucion mit einem DRS-System – bekannt aus der Formel 1 – ausgestattet. Der 6,0-Liter V12 des Supersportlers mobilisiert 811 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 730 Nm zur Verfügung.

Auch im Limousinen-Segment gibt es auf dem Genfer Automobilsalon Exotisches zu sehen. Der deutsche Hersteller von Sonderfahrzeugen Binz fährt mit seiner sechstürigen E-Klasse Limousine vor, die Platz für bis zu acht Personen bietet. Gegenüber dem Serienfahrzeug legt die Binz-Limousine um knapp 250 Kilogramm an Gewicht zu.

Zwei Sitzgelegenheiten weniger bietet die Studie Clipper von Audi-Tochter Italdesign Giugiaro, die sich nach dem Öffnen von vier Flügeltüren entern lässt. Sie wird angetrieben von zwei Elektromotoren, deren Leistung bei jeweils knapp 150 PS liegt. Der ausgefallenste Exot in Genf ist das Edag Ruecker Konzept, das von seiner Form an ein Raumschiff erinnert.

In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen die interessantesten Exoten auf dem Genfer Autosalon 2014.
 

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