FHR Saisonauftakt

Riesenfeld im Motodrom

04/2014 - FHR-Saisonauftakt Hockenheim, mokla, 0414 Foto: Arturo Rivas 19 Bilder

Sie sind leicht, flach, schnell und haben jede Menge Tradition. Manche sind auch sehr farbenfroh lackiert oder einfach skurril: die Oldtimer-Rennwagen der Fahrergemeinschaft Historischer Rennsport (FHR).

Auf der Formel-1-Piste von Hockenheim ging es beim Auftakt rund: 91 Klassiker aus den Jahren 1959 bis 1971 rollten vom 25. bis 27. April 2014 auf die 4,6 Kilometer lange Strecke im badischen Motodrom. Dank zwei schneller Rennwagen war der Schweizer Felix Haas der FHR-Mann bei der Premiere 2014. Im Daren Mk3-Ford sowie einer Ginetta G12-Lotus TC setzte sich der Sportlehrer jeweils überlegen gegen die versammelte  Konkurrenz. Nur der für die Rennen am Sonntag eigens angereiste Rennprofi Frank Stippler, der am Vortag beim Lauf zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring Dritter geworden war, konnte die schnellen Zeiten von Haas unterbieten.

Solo für Felix

Doch einholen konnte Stippler den alleine startenden Schweizer im Drei-Stunden-Rennen um den FHR-Langstreckencup nicht mehr: Er hatte erst zur Rennhälfte den Ford GT40 von Küchenfabrikant Georg Nolte übernommen. Nolte lag beim Fahrerwechsel bereits auf dem dritten Gesamtplatz. Dahinter kreuzte der Porsche 907 Kurzheck von der Scuderia Colonia mit Klaus-Peter Richrath und Ingo Pütz die Ziellinie.

Auch in der Historischen Tourenwagen und GT-Trophy (HTGT) beherrschte Felix Haas den Kampf um den Gesamtsieg. Gegen den Daren Mk3-Ford Cosworth, der vor wenigen Jahren noch vom Engländer Steve Hodges im Super Sports Cup eingesetzt wurde, war kein Kraut gewachsen. Weder Max-Gerrit Westhoff im Chevron B16-BMW (1970) noch HTGT-Titelverteidiger Robert Krug im Lotus Elan 26R konnten das Tempo des Daren mitgehen.

BMW-Designchef im 2002ti

Den Rang als bester Tourenwagen-Pilot auf der Formel-1-Strecke von Hockenehim sicherte sich Bernd Georgi in einem BMW 2002 ti. Im FHR-Langstreckencup teilte sich Georgi den Einsatz in einem baugleichen 02 mit BMW-Chefdesigner Adrian van Hooydonk und wurde Zehnter im Gesamtklassement.

Aber beim FHR-Auftakt ging es nicht nur um den Gesamtsieg und Erfolge in den Klassen. Die seit 31 Jahren bestehenden Fahrergemeinschaft zeigt bei ihren Rennauftritten zahlreiche interessante Rennoldies mit Geschichte. Wir haben die schnellsten, skurrilsten und traditionsreichsten FHR-Klassiker in einer Fotoshow zusammengestellt. 

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