Rekord-Rundenzeiten auf der Nordschleife

Die schnellsten Nürburgring-Bezwinger

Pagani Zonda R Foto: Pagani - Hidehiko Ishiura/Studio Zero.de 53 Bilder

Rundenzeiten-Rekorde auf der Nürburgring-Nordschleife unterbieten inzwischen die Sieben-Minuten-Marke deutlich. Wir stellen die aktuell schnellsten Rekordrunden von Rennwagen und Fahrzeugen mit Straßenzulassung vor.

Namen sind Schall und Rauch? Auf der Nordschleife muss es wohl heißen: Zeiten sind Schall und Rauch. Im April hatte Ferrari nach eigenen Angaben mit dem slickbereiften 599XX einen neuen Rekord für Rennfahrzeuge mit Serienbasis auf der 20,832 Kilometer langen Strecke aufgestellt. Doch der Rekord von Ferrari-Cheftestfahrer Raffaele De Simone hielt nur zwei Monate. Am 28. Juni 2010 wurde die Ferrari-Bestzeit von 6.58,16 Minuten deutlich unterboten.

Pagani Zonda R - Rundenzeiten-Rekordfahrt Nürburgring: Zonda schlägt Ferrari auf der Nordschleife 3:12 Min.

Der Pagani Zonda R ist ein neues Mitglied im exklusiven Unter-Sieben-Minuten-Club bei den Rundenzeiten auf der Nordschleife des Nürburgrings. Langstrecken-Profi und sport auto-Instruktor Marc Basseng fuhr mit der Zonda-Rennversion und Pirelli-Slicks eine Rekord-Rundenzeit von 6.47,5 Minuten.

Der 31-jährige sport auto-Instruktor umrundete in einem Pagani Zonda R mit profillosen Pirelli P Zero Slick-Reifen (265/645-19TL vorn und 325/ 705-20TL hinten) die Nordschleife in 6.47,5 Minuten. „Ich denke, es geht noch schneller, wenn wir das Auto noch ein wenig optimieren“, erklärte Rekord-Fahrer Basseng nach der schnellen Runde.

In Anwesenheit von Firmenchef Horacio Pagani rauschte Basseng nach einem ersten Testlauf bereits in der ersten fliegenden Runde zur offiziellen Ring-Bestzeit. Die Pagani-Rennversion ist wie für die Rekordfahrt geschaffen. Im Vergleich zum Straßenmodell Zonda F verlängerten die Pagani-Ingenieure beim R den Radstand. Für mehr Abtrieb sorgt die überarbeitete Aerodynamik (unter anderem einstellbarer Heckflügel, modifizierter Splitter und Diffusor). Zudem wiegt der Pagani Zonda R mit 1.070 Kilogramm rund 200 kg weniger als das Straßenauto.

AMG-V12-Motor sorgt für den richtig Schub im Pagani Zonda R

Kraftwerk des Rekordrennwagens ist ein V12-Motor von AMG mit 750 PS und 710 Nm, der einst im Mercedes CLK-GTR zum Einsatz kam. Für die Kraftübertragung ist ein sequenzielles Sechsganggetriebe mit Lenkrad-Wippen zuständig. Wie deutlich der Unterschied zwischen dem slickbereiften Zonda-Rennwagen und dem Serienmodell mit Straßenreifen ist, zeigt ein Blick auf die Rundenzeiten. Im Pagani Zonda F mit 650 PS fuhr Basseng eine Nordschleifen-Rundenzeit von 7.24,44 Minuten.

Den Rundenrekord für straßenzugelassene Sportwagen und damit auch die sport auto-Trophy hält momentan der Gumpert Apollo Sport . Florian Gruber fuhr im August 2009 eine Rundenzeit von 7.11,57 Minuten. Angeblich zulassungsfähig, aber von der deutschen Ordnungsbehörde kritisch beäugt und daher bei der sport auto-Trophy nicht gewertet bleibt weiterhin der Radical SR8. Mit einer Zeit von 6.48,28 bleibt dem Briten aber auch ein Rekord – der des schnellsten offenen Sportlers auf der Nordschleife.

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