sport auto-Top25

Von Null auf 200 km/h

Foto: Frank Herzog 54 Bilder

Die obligatorische Beschleunigung der Testfahrzeuge folgt dem einfachen Grundsatz, zu welcher Leistung in Längsrichtung ein Wagen fähig ist – und wie einfach sich dies bewerkstelligen lässt. Dabei werden bei besonders leistungsstarken Fahrzeugen auch der Wert bis 200 km/h ermittelt. sportauto-online.de zeigt die Top25.

Den Beschleunigungswert aus dem Stand bis 100 km/h in Sekunden kennt fast jeder noch aus Kindertagen. In zahllosen Quartetts über Sportwagen wurde hier gekämpft und geprotzt mit Werten meist unter vier Sekunden. Auch am Stammtisch lässt sich mit einem Fabelwert diesseits der vier Sekunden Marke Eindruck schinden. Dass sport auto seit Jahren nicht bei 100 km/h den Anker wirft hat allerdings Methode, da gerade der Wert bis 100 – besonders bei potenten Sportwagen – mehr von der Tagesform des Fahrers abhängt als von der reinen motorischen Leistungsbereitschaft. So wird jeder Probant, abhängig von der Leistung bis 160, 180 oder gar 200 km/h beschleunigt – da die Messgerade in Hockenheim auch endlich ist.

Beim sport auto-Supertest werden sämtliche Fahrzeuge bis zur magischen 200 getrieben. Nach etlichen Ampelstarts und der anschließenden Auswertung gibt der Wagen dann schonungslos ehrlich Auskunft darüber, wie es um seine Leistung – oder besser gesagt Leistungsbereitschaft – bestellt ist. Ein Urteil lässt sich nicht allein mit dem Zahlenwert bis zum Erreichen des Gipfels fällen. Erst die Analyse verschiedener Teilabschnitte und der Vergleich mit ähnlichen Fahrzeugen lässt den Tester zu einem Ergebnis kommen.

Das Spiel mit Gas und Kupplung

Wie sieht nun der optimale Sprint aus? Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten, da auch unterschiedliche Fahrzeugkonzepte bedacht werden müssen. Theoretisch hat ein Allrad-getriebenes Fahrzeug die Nase vorn. Durch die Verlagerung der Gewichtskraft auf die Hinterräder beim Beschleunigen liegt der Hinterradantrieb knapp dahinter. Ein Vorderrad-angetriebenes Fahrzeug kämpft hier schon eher mit zuviel Schlupf. Hinzu kommt die Abstufung des Getriebes – ein Schaltvorgang kurz vor 100 kostet für eben jenen Wert erneut das eine oder andere Zehntel – sowie die Charakteristik des Motors inklusive das Zusammenspiel beider Komponenten.

Die Beschleunigungsprüfung muss anhand der Vielzahl an Faktoren jedes Mal aufs Neue geprobt werden. Anfahrdrehzahl auf ein bestimmtes Niveau, Kupplung schnell kommen lassen und los geht’s. Schnell zeigt sich, ob es zuviel Schlupf gab oder der Motor in Drehzahlregionen abfiel, in denen er noch nicht so recht munter werden will. Erneuter Versuch, neue Anfahrdrehzahl, neues Ergebnis. So nähert sich der Testfahrer Stück für Stück dem Optimum an. Die Gänge werden wenig Materialschonend durch die Gassen gescheucht, schließlich will man das Ergebnis nicht mit Müßigkeit beim Schaltvorgang verwässern.

Sportauto präsentiert nun die Top25 der schnellsten Himmelsstürmer. Verpassen sie nicht im nächsten Teil, welche Bergsteiger den Abstieg am schnellsten meistern.

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