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Südeuropa-Tour: Reisebericht Montenegro Albanien Griechenland - Teil 2

Südeuropa-Tour Reisebericht Montenegro Albanien Griechenland - Teil 2

Auf einer kleinen Halbinsel in der Bucht steht die zu Beginn des 19. Jahrhundert von Ali Pasha Tepelena erbaute Festung. Der Despot Ali Pascha Tepelena, ein albanischer Großgrundbesitzer und osmanischer Pascha, ließ sie nach einem Vorbild in Italien errichten. Die Festung ist heute frei zugänglich. Durch die dunklen Gänge und Innenräume gelangt man zu den Zinnen der Anlage. Wir kommen an, in Sarande, dem südlichsten Badeort Albaniens. Sarande ist das Flitterwöchnerparadies Albaniens, deshalb gibt es viele Hotels, die erst in den letzte Jahren hier hochgezogen waren.

Sarande war lange im Dornröschenschlaf, bevor es findige Manager zu dem machten was es heute ist. Es erinnert sehr an eine Italienische Küstenstadt, nichts desto Trotz mit allen Annehmlichkeiten, schönen Hotels, Kaffees und einem kleinen schmalen Streifen Strand. Wir nisten uns ein, in einem wie fast immer neuen Hotel mit Super Aussicht auf die Bucht und fahren dann gleich noch weiter nach Butrint, UNESCO-Weltkulturerbe, griechische Kolonie und bedeutende römische Stadt, sie liegt malerisch auf einer kleinen Halbinsel im Butrint-See, der über einen kurzen Kanal mit dem Meer verbunden ist. Von der alten Stadt sind noch die Ruinen von diversen Gebäude wie Wohnhäuser, Kirchen, Baptisterium und Bäder, das Theater sowie die Stadtmauer mit Toren erhalten.


Das Areal ist heute bewaldet, was in einem schönen Kontrast steht zu den Überresten der antiken Stadt. Die Fahrt von Sarande nach Butrint zeichnet sich aus durch wunderschöne Landschaften die eben auch schon die Römer zu schätzen wussten. Zurück geht's nach Sarande und einem Abendessen in einem der kleinen Restaurants. Wir lassen den Abend ausklingen mit Blick auf die Bucht von Sarande und mit dem Gedanken, das wir am nächsten Tag dieses doch sehr eindrucksvolle Land am nächsten Tag in Richtung Nordgriechenland verlassen werden und blicken wehmütig zurück auf die letzten doch sehr erlebnisreichen Tage. Nordgriechenland: Am nächsten Morgen geht's dann zum Grenzübergang Kakavije. Noch schnell günstig getankt an der Grenze und nach kurzen Zollformalitäten die nicht länger als 20 Minuten in Anspruch nehmen sind wir in Nordgriechenland und machen uns sogleich auf zu den Zagoria Dörfern im äussersten Norden von Epirus.

Die Zagoria Dörfer, die etwa 30 km nördlich von Ioannina in den Bergen von Epirus liegen. 46 Dörfer die aus Bruchsteinen der umliegenden Felsen gebaut und die Dächer mit Schieferplatten gedeckt sind. Von dort aus hat man bereits einen Einblick in die Vikos Schlucht, der längsten und tiefsten Schlucht auf dem griechischen Festland. Auf über 15 km hat sie sich bis zu 700 m tief ins Gebirge eingegraben.

Man kann ein gutes Stück in die Schlucht wandern und kommt zu einem kleinen Kloster. Wenn man dann noch weiter geht kommt man auf einem kleinen Pfad hoch oben in der Schlucht in eine grosse Felsennische von der man einen phantastischen Aus und Einblick in die Schlucht hat. Auf dem Rückweg bieten viele kleine Restaurants in den Gassen noch zum Verweilen, landestypische Speisen an. Für uns geht's weiter bis nach Ioannina auf den Campingplatz und lassen den Abend ausklingen in der Altstadt. Die Tropfsteinhöhle in Perama bei Ioannina ist eine der schönsten touristisch erschlossenen Höhlen Griechenlands und des Balkans, die wir am nächsten Tag besuchen. Wir fahren weiter an diesem Tag in die antike Stadt Dodoni mit dem gleichnamigen Orakel und dem Amphitheater.

Die Griechen haben hier eine eindrucksvolle Anlage hinterlassen, die wir besichtigen. Wir fahren weiter über einen steilen Weg der uns oberhalb einer Schlucht über fast weglosen Pfade zu einer alten Kirche aus dem vermutlich 16 Jh. führt, die versteckt in den Bergen liegt. Durch eine Schlucht die wir durchqueren und das Gebirge das uns umgibt das wieder an Albanien grenzt, fahren wir auf einsamen Pisten und Wegen weiter Richtung Westen, bis südlich von Igoumenitsa ans Meer an einen Strand wo wir uns die nächsten 3 Tage niederlassen um in den folgenden Tagen diese wunderschöne und eindrucksvolle Tour der letzten 3 Wochen nochmals Revue passieren zu lassen.

Ein paar Badetage tun uns gut nach insgesamt ca. 2.000 Km durch 3 Länder. Am nächsten Tag steht dann noch ein Ausflug zum Neokromandia, einem Orakel ähnlich dem in Delfi aus, das wir besichtigen, das auf einem Hügel unübersehbar die Landschaft überragt. Wir blicken zurück auf eine Erlebnisreiche Tour, die uns durch 3 Länder geführt hat, mit netten herzlichen und hilfsbereiten Menschen, verschiedenster Kulturen, die geprägt sind von der vergangenen Geschichte dieser Länder, eindrückliche Landschaften unterschiedlichster Art und mit dem Wissen diese Reise nicht zu letzten Mal gemacht zu haben, denn es gibt noch sehr, sehr viel mehr zu entdecken in diesen Ländern. Auf ein Wiedersehen.

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