Viele Favoriten kämpfen um die Podestplätze

Foto: ADAC-Nordhrein 32 Bilder

Auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings geht Altmeister Hans-Joachim Stuck zum 35. Jubiläum des 24-Stunden-Rennens erstmals gemeinsam mit seinem Sohn Johannes auf Rundenjagd.

Der Premiere sieht der 56-Jährige jedoch mit zwiespältigen Gefühlen entgegen. "Einerseits weiß ich nur zu gut, was alles auf der Rennstrecke passieren kann. Davor möchte man seinen Sohn bewahren. Andererseits ist es eine Riesenfreude, mit ihm gemeinsam im Team zu stehen", sagte Stuck.

Mit seinen weiteren Mitstreitern Claudia Hürtgen (Aachen) und dem Schweden Richard Göransson im BMW Z4 M Coupé rechnet er sich durchaus Chancen aus. "Wir sind für einen Podestplatz gut. Wenn uns ein Null-Fehler-Rennen gelingt, sind wir ganz, ganz vorn dabei", sagte Stuck vor dem Start am Samstag (15:00 Uhr). Stuck, der 1970 die Premiere des Langstrecken-Klassikers in der so genannten "Grünen Hölle" der Eifel gewann und sich auch 1998 und 2004 in die Siegerliste eintragen konnte, bekam erst sechs Tage vor dem Start das ärztliche Okay. Beim 3. Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) am 28. April hatte sich der Wahl-Österreicher bei einem Unfall einen Brustbeinbruch und Absplitterungen am zweiten Lendenwirbel zugezogen.

Aber nach einer Untersuchung in Kitzbühel meldete sich "Striezel" fit für sein Lieblingsrennen. "Alles ist gut verheilt", berichtete er. Der Kreis der Favoriten ist bei 230 Fahrzeugen weit gefasst. Vorjahressieger Olaf Manthey (Meuspath) schickt einen neu aufgebauten Porsche 997 RSR an den Start. In den Läufen zur VLN störten "Kinderkrankheiten" die Suche nach Standfestigkeit. Die bewies das Team von Land-Motorsport. Der Porsche 996 aus dem Vorjahr lief wie ein Uhrwerk. "Wir starten nicht, um auf Platz zwei anzukommen", sagte Teamchef Wolfgang Land. Die Betzdorfer Brüder Uwe und Jürgen Alzen setzen auf den neuen Porsche Cayman, dem sie ein 520 PS starkes Herz verpassten. Das Salz in der Suppe könnte auch die Dodge Viper GTS-R aus dem Niederzissener Zakspeed-Stall werden. Mit Spannung erwartet wird auch das Auftreten der englischen Edelmarke Aston Martin. Renn-Rentner Klaus Ludwig (Jochberg), wie Stuck dreimaliger Sieger (1982, 1987, 1999) am Ring, will es noch einmal wissen. Der Langstrecken-Klassiker bietet kurz vor dem 80. Geburtstag des Nürburgrings wieder Superlative. Mehr als 200.000 Zuschauer werden rund um die 25,378 Kilometer lange Strecke aus Nordschleife und Grand-Prix-Kurs ein gigantisches Volkfest feiern. "Nirgendwo gibt es für die Fans mehr Motorsport", schwärmte Stuck. "Wir Fahrer bekommen das hautnah mit. Wenn am Abend rund um die Strecke die Grillfeuer angehen. Da sitzt du im Auto und riechst die Steaks und Würstl. Da läuft dir das Wasser im Mund zusammen."

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