Kauftipps für Einsteiger

10 Klassiker bis 5.000 €

Triumph Herald Foto: Archiv 34 Bilder

Einsteigern stellt sich oft die Frage „Welches ist das richtige Auto für mich?“. Wir haben 10 Tipps aus den 50er- bis 80er-Jahren – vom britischen Cabrio bis zum japanischen Mittelmotorsportler.

* Alle Preise beziehen sich auf Fahrzeuge im ordentlichen Zustand – also technisch in Ordnung, fahrbereit und TÜV-fähig.

Triumph Herald – ab etwa 4.900 Euro*

Im Prinzip ist der Triumph Herald 1200 das derzeit preisgünstigste Vollwert-Klassiker-Cabriolet. Seine von Giovanni Michelotti gezeichnete Karosserie mit kecken Mini-Heckflossen bietet Platz für zwei Erwachsene und zwei Kinder. Der 1,2-Liter-Vierzylinder liefert über ein Viergang-Schaltgetriebe genügend Kraft an die hintere Pendelachse mit Querblattfeder, sodass auch längere Bergtouren problemlos bewältigt werden können.

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Doch das Beste am kompakten, nur 3,9 Meter langem Briten: Unter der niedlichen Karosserie steckt ein separates Kastenrahmen-Chassis, an das die meisten Karosserieteile angeschraubt sind. Dadurch werden Wartung und Reparaturen erheblich erleichtert. Außerdem garantiert der komplett nach vorn kippbare Vorderwagen einen prominenten Auftritt an der Tankstelle.

Leider ist bei uns im Land, wo vor allem tüchtige VW Käfer und Mercedes-T-Modelle als liebenswerte Klassiker gelten, der Herald ein ziemlicher Exot. Ganz anders dagegen in Großbritannien. Googeln Sie doch einfach „Triumph Herald for sale“ und besuchen Sie anschließend endlich mal wieder die Insel.

  • Triumph Herald, 1959 bis 1971, 39 PS, 142 km/h

Opel Ascona B – ab ca. 4500 Euro

Die wohl preisgünstigste Art, jeden Tag wie einst Champion Walter Röhrl unterwegs zu sein, bietet der Opel Ascona B. Zumindest in einer der Basisversionen des Serienmodells ist es heute mit weniger als 5000 Euro möglich, den Spuren des Rallye-Weltmeisters von 1982 aus dem fast gleichen Blickwinkel zu folgen. Die Vierzylinder-Motoren mit Hubräumen von 1,2 bis zwei Litern leisten dann zwischen 60 und 110 PS.

Bereits mit 90 PS galt der Opel Ascona B damals als BMW-Schreck, der sich auch vor dem neuen 318 nicht fürchten musste. Dank Heckantrieb über eine starre schraubengefederte Hinterachse sind sogar zünftige Drifteinlagen möglich. Die sportlichen SR-Versionen bieten auch die dazugehörige zeitgemäße Rallye-Optik.

  • Opel Ascona B: 1975 bis 1981, 90 PS, 165 km/h

Autobianchi A112 – ab ca. 3.500 Euro

Italiens verspätete Antwort auf den Austin Mini hieß Autobianchi A112. Die Marke gehörte zu Fiat und produzierte gut ausgestattete, antriebsstarke Kompaktwagen. So erhielt bereits die Basisversion des 3,25 Meter kurzen Micro-Cars einen 903 ccm großen Vierzylinder mit bis zu 48 PS. Und damit es in dem 700-Kilo-Floh zügig vorangeht: einen Drehzahlmesser.

Legendär ist die 1971 eingeführte Abarth-Sportversion des Autobianchi A112 mit zunächst 58 und später sogar 70 PS, deren gute Exemplare heute deutlich mehr als 10 000 Euro kosten. Aber die Basisversion – ab 1981 als Lancia A112 vermarktet – ist noch erschwinglich. Und es müssten doch einige der 1 245 381 produzierten Stück irgendwo in Italien überlebt haben?

  • Autobianchi A112: 1969 bis 1986, 44 PS, 140 km/h

Renault 16 – ab ca. 4.900 Euro

Als 1965 in der Mittelklasse der neue Renault 16 erschien, zählten auf einem Schlag die Stufenheck-Starrachs-Hecktriebler von Fiat, Ford und Opel zum alten Eisen. Der 1966 zum „Auto des Jahres“ gewählte R16 stand für eine ganz neue, moderne Autogeneration mit Frontantrieb, Einzelradaufhängung und praktischer Heckklappe.

Sein markantes geradliniges Design und seine noch heute überzeugenden Alltagsqualitäten machen ihn zu einem beliebten Klassiker. So übersteigen die beiden mit 83 beziehungsweise 93 PS motorisierten Topversionen Renault 16 TS und TX im guten Zustand bereits deutlich die 5.000-Euro-Grenze. Aber auch die preisgünstigeren Basisversionen mit dem rechteckigen Bandtacho und den weich gepolsterten Sitzen können überzeugen.

  • Renault 16 – 1965 bis 1980, 67 PS, 145 km/h

Toyota MR 2 – ab ca. 3.900 Euro

Sie sind einfach ohne Nachfolger verschwunden – die kleinen Sportflitzer mit Mittelmotor. Sie hießen Fiat X 1/9, Toyota MR 2 oder Pontiac Fiero, von dem sich sowieso nur ganz wenige nach Europa verirrten. Sie alle wurden Opfer der „Hot Hatches“, der PS-starken, viel praktischeren Kompakt-Fronttriebler, die ebenfalls mit mindestens Tempo 200 auf der Autobahn unterwegs sein konnten. Es machte einfach keinen Spaß mehr, sich in einen teuren Zweisitzer zu zwängen und sich von einem vollbesetzten Golf oder Escort demütigen zu lassen.

Umso höher schätzen wir die wenigen Mittelmotor-Überlebenden aus dieser Epoche, in denen damals die Tapfersten der Tapferen unterwegs waren. Der 1985 eingeführte Toyota MR 2 ist einer von ihnen und konnte mit seinen 124 PS – ab 1986 nur noch 115 PS – die linke Autobahnspur einigermaßen verteidigen. Aber solche Aktionen hatte er mit seinem herausnehmbaren Targadach, das zum offenen Bummeln über Landstraßen und Boulevards einlädt, gar nicht nötig. Der „Midship Runabout Two-seater“ – dafür steht die Abkürzung MR 2 – gefällt durch seine spritzige Art und sein zeittypisches kantiges Design mit den unvermeidlichen Klappscheinwerfern. Eindeutig ein Klassiker mit Zukunft, weil es davon kaum noch ordentliche Exemplare gibt.

  • Toyota MR 2 – 1985 bis 1988, 124 PS, 197 km/h

5 weitere Tipps bis 5.000 zeigen wir in unserer Fotoshow.

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Technische Daten
Toyota MR2
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe 3925 x 1665 x 1250 mm
KofferraumvolumenVDA 212 l
Hubraum / Motor 1587 cm³ / 4-Zylinder
Leistung 91 kW / 124 PS bei 6600 U/min
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