Audi A6 Allroad, Frontansicht Arturo Rivas
Audi A6 Allroad, Seitenansicht
Audi A6 Allroad, Seitenansicht
Audi A6 Allroad, Cockpit
Audi A6 Allroad, Cockpit, Lenkrad 28 Bilder

Audi A6 Allroad Quattro im Fahrbericht

Rustikal-Kombi und Asphalt-Cowboy

Der Audi A6 Allroad Quattro hat sein Revier in den Städten. Der robust wirkende Allrad-Kombi kann aber auch fürs Gröbere eingesetzt werden – dank hoher Anhängelast und Lift-Funktion des Fahrwerks.

Schön, wenn der Name so eindeutig Programm ist. Audi A6 Allroad Quattro nennt Audi schließlich den großen Rustikal-Kombi, nicht etwa Offroad Quattro. Denn das Haupt-Einsatzgebiet umfasst auch bei der dritten Generation Straßen jeglicher Art und nur in Ausnahmefällen den Bereich jenseits davon; den beackern die SUV.

Der Audi A6 Allroad Quattro dagegen soll vor allem gut aussehen – und gelegentlich schwere Zug-Aufgaben erledigen. Kunststoffbeplankungen an den Radläufen und Seitenschwellern verleihen ihm einen verwegenen Look, den Dachreling sowie Unterfahrschutz weiter unterstützen. Permanenter Allradantrieb mit einer Grundverteilung des Drehmoments von 40 Prozent vorn und 60 Prozent hinten ist serienmäßig, die Luftfederung mit vier Niveaus ebenso. Damit lässt sich der Kombi auf Tastendruck bis maximal 80 km/h um 35 Millimeter anheben.

Audi A6 Allroad Quattro ist ein Stadt-Macho

Bei Kriechfahrt im Gelände kann der Fahrer des Audi A6 Allroad Quattro zudem die Bodenfreiheit um weitere zehn Millimeter erhöhen. Über 120 km/h senkt sich das Niveau dagegen um 15 Millimeter ab. Eine serienmäßige Anzeige des Neigungswinkels warnt vor gefährlicher Schräglage – doch in diese werden sich wohl die wenigsten Eigentümer begeben.

Schließlich darf man sich nichts vormachen: Der Audi A6 Allroad Quattro ist ein Stadt-Macho, der vor allem bewundert werden will und seinen Passagieren einen individuelleren Auftritt als im A6 Avant verschaffen soll. Für praktische Aufgaben stellt der Gepäckraum 565 bis 1.680 Liter Volumen bereit sowie ein Fixierset. Über Hebel in den Seitenverkleidungen lassen sich die geteilten Fondlehnen umklappen. Serienmäßig bieten Taschenhaken, ein seitlicher Befestigungsgurt, eine Wanne zur Aufnahme verschmutzter Gegenstände unter dem Ladeboden sowie vier große Verzurrösen ihre Dienste an. Zusätzlich hält die Optionsliste eine automatische Heckklappe samt elektrischem Abdeckrollo in petto.

Umfangreiche Assistenzsysteme stehen zur Wahl, darunter Abstandstempomat samt Stop-and-go-Funktion, Spurhalte-Helfer und Tote-Winkel-Warner, Nachtsicht-Assistent, Tempolimit-Anzeige und eine Einpark-Automatik mit Umgebungskamera. An Motoren werden für den Audi A6 Allroad Quattro ein Kompressor-V6-Benziner mit 310 PS sowie ein Dreiliter-TDI in drei Leistungsstufen von 204 bis 313 PS angeboten. Die Auslieferung in Deutschland beginnt im Mai.

245 PS starker V6-Diesel beschleunigt lässig

Für einen ersten Eindruck stand auto motor und sport der 245 PS starke V6-Diesel zur Verfügung. Damit lässt sich der Audi A6 Allroad Quattro bereits so lässig beschleunigen, dass sich die Frage nach einem stärkeren Antrieb kaum stellt. Dank langer Übersetzung des Siebengang-Doppelkupplungsgetriebes dreht der Sechszylinder beim Landstraßen-Cruisen nur wenig über 1.000/min und ist kaum zu hören.

Obwohl die Federung serienmäßig bereits in der Komfortstufe eher straff abgestimmt ist, bietet Audi zwei Sportfahrwerke an, ebenso bis zu 20 Zoll große Räder. Damit bleibt der Einsatzbereich des Audi A6 Allroad Quattro endgültig auf die Straße beschränkt – der Name ist eben Programm.

Technische Daten

Audi A6 Allroad 3.0 TDI Quattro
Grundpreis 58.150 €
Außenmaße 4940 x 1898 x 1534 mm
Kofferraumvolumen 565 bis 1680 l
Hubraum / Motor 2967 cm³ / 6-Zylinder
Leistung 180 kW / 245 PS bei 4000 U/min
Höchstgeschwindigkeit 236 km/h
Verbrauch 6,3 l/100 km
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