Chevrolet Aveo

Stufen-Plan

Foto: Chevrolet 16 Bilder

Am 11. März kommt der 4,31 Meter lange Chevrolet Aveo mit Stufenheck auf den Markt. Der Viertürer protzt zwar nicht mit Masse, Hubraum oder Leistung, dafür bietet er mit 11.990 Euro für das Basismodell einen attraktiven Preis. Fahrbericht.

Nein, ein Chevrolet im landläufigen Sinne ist der Aveo nicht. Der schlichte, 4,31 Meter lange Viertürer protzt nicht mit Masse, Hubraum oder Leistung. Seine Wiege steht auch nicht in den USA, sondern in Südkorea.

Doch das sind die einzigen Irritationen, denn trotz der Namensänderung ist der Neuling ein echter Spross jenes Herstellers geblieben, der bis vor einem Jahr seine Autos unter dem Namen Daewoo verkaufte. Das heißt zunächst einmal günstige Preise, und so gibt es das Basismodell 1.2 LS (72 PS) samt ABS, Klimaanlage sowie CD-Radio mit MP3-Player schon für 11 990 Euro. Nur 1000 Euro mehr kostet der 1.4 LT, der zum stärkeren Motor (94 PS) zusätzlich Seitenairbags vorn, Klimaautomatik und elektrische Fensterheber auch hinten mitbringt.

Ein Diesel wird ebensowenig angeboten wie seitliche Kopfairbags oder ESP, als einzige Extras stehen nur Viergang- Automatik, Metallic-Lack, Schiebedach sowie die Umrüstung auf Flüssiggas (1990 Euro) in der Aufpreisliste. Zweites Argument für den Aveo ist die neue Karosserie, die gegenüber dem Vorgänger Kalos mit angehängtem Stufenheck gefälliger und größer wurde. Ein paar Zentimeter rundum sind besonders auf den Rücksitzen zu spüren, wo zwei Erwachsene genügend Platz finden. Und selbst wenn das klassische Drei-Box-Design nicht mehr en vogue zu sein scheint, spricht der üppige, variable Kofferraum (400 Liter) durchaus für diese Form.

Technisch bleibt der Aveo der Kalos-Basis treu, nur Spurweite und Räder wurden vergrößert. Das lässt ihn Kurven einen Hauch gelassener, jedoch nicht sonderlich präzise durcheilen, was auch an seiner schwammigen Lenkung liegt. Noch mehr Spiel zeigt die unsauber geführte Fünfgangschaltung, zu der man allzu häufig greifen muss, weil es den beiden Vierzylindern an Durchzug mangelt. Aber schon bei mittleren Drehzahlen werden die Motoren laut und brummig, übertönen noch die Wind- und Abrollgeräusche.

Dafür sollen sie sich im Mittel mit 6,4 (1.2 LS) bis 6,7 L/100 km begnügen. Trotzdem: Herzensbrecher sehen anders aus, und selbst als Preisbrecher hat der Aveo schon vor dem Start am 11. März seinen Meister gefunden. Denn gleich viel Platz und Ausstattung gibt es auch beim Dacia Logan – aber 2500 Euro billiger.

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