Corvette

Heiße Weste

Foto: Hersteller 7 Bilder

Nach vier Jahren Laufzeit präsentiert sich die Corvette mit mehr Leistung, verbessertem Fahrwerk und aufgewertetem Interieur. Drei neue Gründe, die US-Ikone in die Riege der weltweiten Spitzensportler aufzunehmen.

Was für ein Kontrast: In trendigem Weiß kauert die Corvette auf der Straße, doch der Humor der Entwickler ist so schwarz wie Interieur und Reifen. Ein Tipp auf den Startknopf räumt umgehend jegliche Unschuldsvermutung beiseite. Der V8 im Bug beginnt leise, aber unüberhörbar zu stampfen und zu grollen. Ein leichter Kick aufs Gaspedal lässt das zweisitzige Coupé davonstürmen, akustisch flankiert vom tieffrequenten, metallenen Sound, wie ihn nur Achtzylinder alter Schule produzieren. Und das ist auch die neue 6,2-Liter- Version des Small-Block-Aggregats, die über lediglich zwei Ventile pro Zylinder beatmet wird. Ganz aktuell sind jedoch die leichteren Kolben und der modifizierte Ansaugtrakt, was die Leistung von 404 auf 437 PS bei 5900/min und das Drehmoment von 546 auf 575 Nm bei 4600/min steigert. Das bringt ein fühlbares Plus an Durchzug und Drehfreude, erst bei 6600 Touren ist beim LS3-Triebwerk Ende der Fahnenstange. Eigentliche Überraschung ist indes das gründlich überarbeitete Sechsgang- Getriebe: Nie zuvor ließen sich bei der Corvette so schnell die Gänge wechseln. Damit dürfte die Kritik an der hakelnden Schaltung vom Tisch sein, aber schwergängig ist sie noch immer. In der Stadt und auf der Landstraße reichen die ersten drei Fahrstufen völlig aus; die sechste ist als lang übersetzter Schongang ausgelegt. Gegenüber anderen Autos scheint die Corvette ein lustvolles Eigenleben zu führen. Mit allen Sinnen spürt man die brachiale Urgewalt des großvolumigen Motors, das nachdrückliche Einrasten der Gänge, den Kraftschluss am Heck und das hochfrequente Vibrieren des Kunststoff-Aufbaus. Blubbern, Bollern, Hämmern, Bellen – das bassige Alu- Triebwerk bietet nicht nur Kraft und Drehfreude, sondern zudem ein faszinierendes Soundspektrum. Können Klänge süchtig machen? Klare Antwort: ja. Selbst im Vergleich zum Porsche 911 GT3 stellt der US-Sportler eine Kampfansage dar, zumal er preislich um Welten darunter liegt.

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