Fahrbericht Nissan Pathfinder 2010 Nissan
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Erster Test Nissan Pathfinder 2010

Modellpflege für Nissans Offroader

Zeitgleich mit dem überarbeiteten Pickup Navara schickt Nissan auch den Gelände-Kombi Pathfinder zur Kosmetik. Die Facelift-Version bekommt nicht nur eine optische Aufbereitung. Gleichzeitig wird der bisherige Diesel durch zwei neue Motoren ersetzt.

Zur Hälfte des Produktzyklus überarbeitet Nissan den Pathfinder. Der große Geländekombi soll damit wieder mehr Käufer finden, zuletzt war das Kunden-Interesse an ihm eher verhalten – 2009 verkaufte Nissan nur 750 Pathfinder in Deutschland. Die Chancen für ein Revival stehen nicht schlecht. Der Vierzylinder-Dieselmotor wurde entkernt und von grundauf neu konstruiert, gleichzeitig wartet auf leistungshungrige Fans ab sofort ein V6-Diesel mit 231 PS.
 
4wheelfun ging mit dem Vierzylinder, kombiniert mit Sechsgang-Schaltgetriebe, auf erste Testfahrt. 190 PS mobilisiert der Vierzylinder nun, das Drehmoment wuchs auf 450 Newtonmeter. Das ist im Alltag mehr als genug Stoff, um mit dem 2,2 Tonnen schweren Siebensitzer rasch unterwegs zu sein. Elf Sekunden genügen dem neu motorisierten Pathfinder für den Spurt auf Tempo 100, der Vortrieb endet bei 186 km/h.

Äußerlich fällt das 2010er-Facelift kaum auf

Optische Signale für die Modellpflege finden sich an Front und Heck. Stoßfänger, Motorhaube, Kühlergrill und Scheinwerfer (Xenon optional) wurden neu gezeichnet, was allerdings nur Insidern wirklich auffällt. Gleichzeitig erhält der Innenraum einigen Feinschliff. Instrumente, Stoffbezüge und Seitenverkleidungen sind neu, außerdem wurden einige Bedienelemente wie der Allrad-Drehschalter oder die nun hinterleuchteten Schalter im Multifunktionslenkrad überarbeitet. Die Handhabung des Multimedia-Navigationssystems ist nun einfacher. Neben dem überarbeiteten und deutlich größeren zentralen Bedienknopf lässt es sich auch per Sprache oder Bildschirmsteuerung handhaben.

Der Funktionsumfang ist je nach Ausstattungsversion um einige nützliche Details angewachsen. Besonders praktisch ist der neue Speedlimiter für den Tempomaten, mit dem sich ein Maximaltempo einstellen lässt. Im dichten Verkehr auf tempolimitierten Strecken ein hilfreiches Detail.

Der neue Dreiliter-Diesel darf bis zu 3,5 Tonnen ziehen

Der neue V6-Diesel mit 231 PS und 550 Newtonmeter Drehmoment ist ausschließlich in Kombination mit der ebenfalls neuen Siebenstufen-Automatik und in Vollausstattung zu haben. 54.000 Euro wurden seitens Nissan als erste Hausnummer für den Preis genannt, eine komplette Preisliste für den neuen Modelljahrgang liegt noch nicht vor. Neben dem gesteigerten Fahrkomfort und der souveränen Leistung empfiehlt sich der V6-Pathfinder auch für Gespannfahrer, er darf mit 3,5 Tonnen 500 Kilo mehr an den Haken nehmen als der Vierzylinder-Diesel. Für den 2.5 DCI bleibt es bei der bekannten, nicht sonderlich agilen Fünfgang-Automatik, Standard ist das Sechsgang-Schaltgetriebe.

Den Einstieg beim Pathfinder markiert die 2.5 DCI XE-Version für 38.670 Euro, der SE ist ab 42.170 Euro und der LE für 46.770 Euro zu haben. Während der Verkaufsstart für die Facelift-Modelle mit dem Vierzylinder bereits begonnen hat, wird die Markteinführung des V6-Topmodells noch bis August dauern.

Technische Daten

Nissan Pathfinder 2.5 dCi SE
Grundpreis 46.730 €
Außenmaße 4813 x 1848 x 1862 mm
Kofferraumvolumen 190 bis 2091 l
Hubraum / Motor 2488 cm³ / 4-Zylinder
Leistung 140 kW / 190 PS bei 3600 U/min
Höchstgeschwindigkeit 186 km/h
Verbrauch 9,0 l/100 km
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