Fahrbericht BMW 5er-Reihe Touring

Knapp eineinhalb Jahre nach der Vorstellung der aktuellen Fünfer-Limousine erweitert BMW die mittlere Baureihe um einen Kombi. Der neue Wagen folgt konzeptionell seinem Vorgänger: ein feiner Tourer mit großem Stauraum und einer ganzen Reihe pfiffiger Details.

Eines kann man dem Fünfer Touring wahrlich nicht vorwerfen: Erfolglosigkeit. In den letzten fünf Jahren hat er mit 115 000 Exemplaren immerhin rund ein Viertel zur Gesamtproduktion der Baureihe beigetragen. Und das soll auch in Zukunft so bleiben, womit die Erwartungen klar umrissen sind. Kein Lastesel fürs Grobe, sondern „ein maßgeschneiderter Anzug mit großen Taschen“ – so beschreibt Hans Glas, Projektleiter für die Baureihen Fünfer und Siebener, die Touring- Philosophie der Münchner. In die Praxis umgesetzt, zeigt sie einen kompakten Kombi, der bis zur B-Säule exakt der Limousine gleicht.

Dahinter läuft die Dachlinie fast horizontal weiter und mündet in einem Schrägheck, das mit L-förmigen Rückleuchten und der Kante unterhalb des Rückfensters „ganz bewußt verwandtschaftliche Züge zum Vorgängermodell trägt“ (Glas). Mit knapp über 4,8 Meter Länge mißt der Touring drei Zentimeter mehr als die Limousine und übertrifft seinen Vorgänger gar um 8,5 Zentimeter. Dennoch ist sein Ladevolumen bei normaler Stellung der Rücksitze nicht gewachsen: Es beträgt nach VDA-Norm bis zur Fensterunterkante gemessen 410 Liter. Bis zum Dach faßt der Raum 690 Liter und nach dem Umklappen der asymmetrisch geteilten Rücksitzlehne maximal 1525 Liter (Vorgänger 1430 Liter).

Doch das ist nur die halbe Wahrheit bezüglich der Nutzbarkeit des Laderaumes: Denn in der Breite hat er gerade an jener Stelle um stolze 16 Zentimeter auf knapp 1,1 Meter zugelegt, an der es bei seinen Artgenossen meist heftig klemmt: zwischen den Radkästen, die beim Touring in störender Form nicht mehr vorhanden sind. Die Laderaumbreite ist durchgehend gleich und entspricht ziemlich exakt der Heckklappenöffnung. Das Geheimnis des ebenwandigen Raumes: eine sehr kompakte Hinterachse. Daß die BMW-Ingenieure einfallsreich sind, zeigt eine ganze Reihe pfiffiger Details: Wie beim Vorgänger sind Heckklappe (auch von innen) und Rückfenster (Taste an der Heckscheibenwischer-Achse) separat zu öffnen.

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