Fahrbericht Honda Civic

Honda, die japanische Marke fürs Besondere, besinnt sich alter Werte: Der neue Civic ist zumindest als Zweitürer frech gestylt und verfügt über ein hohes technisches Niveau.

Japaner sind gelegentlich erfrischend nichtssagend: „Wir hatten uns in einigen Dingen ein wenig in die falsche Richtung bewegt“, schildert beispielsweise Hiroshi Kuroda, einer der Top-Entwickler von Honda, die hausinterne Einschätzung der letzten Civic- Baureihe, die sich vor allem in Japan recht schwach verkaufte. Kuroda ist als Large Project Leader einer der ranghöchsten Ingenieure im Honda-Entwicklungszentrum Tochigi, 80 Kilometer nördlich von Tokio, und war dort die letzten vier Jahre mit nichts anderem betraut, als die neue Civic-Generation in Gang zu bringen.

Es ist dies Civic, die Sechste, und vor allem Civic, der Sichere. „Ein Schwerpunkt unseres Entwicklungsziels galt der passiven Sicherheit, die wir in allen Bereichen erheblich verbessern konnten“, behauptet Kuroda und verweist auf eine verstärkte Karosseriestruktur, Seitenaufprallschutz und vor allem auf die Fullsize-Airbags, die jetzt jeder Civic serienmäßig erhält. Nur gegen Aufpreis ist dagegen ein Antiblockiersystem lieferbar, das aber für das 75 PS starke Basismodell 1.4i nicht zur Disposition steht. Besonders dem zweitürigen Civic mit Kompaktkarosserie ist anzusehen, daß die sechste Civic-Generation wieder unter dem Lastenheft einer kompletten Neukonstruktion entstand. Honda entwarf eine neue Plattform, die dem Civic nun einen um fünf Zentimeter auf 2,62 Meter verlängerten Radstand zuweist. Die Frontpartie von Civic Kompakt und Civic Stufenheck ist bis zur Spritzwand identisch – erst danach sind optische und technische Unterschiede feststellbar.

Zur Kostensenkung bei der Fertigung trägt der hohe Anteil der Gleichteile bei, der zwischen beiden Karosserie-Versionen 55 Prozent betragen soll. Besonderen Wert legten die Honda-Entwickler auch auf die Senkung der Fahr- und Motorgeräusche, mit denen der Civic eigentlich in allen Motorvarianten bislang unangenehm auf sich aufmerksam machte. Umfangreicher Einsatz von Dämmstoffen im Motorraum und im Bereich des Armaturenbretts sowie dickere Matten in Fuß- und Kofferraum sollen die Geräuschentwicklung um 50 Prozent reduziert haben. Das Fahrwerk der neuen Civic- Reihe entspricht im Prinzip dem der Vorgängermodelle: Doppelquerlenker-Aufhängungen ringsum, deren Geometrie aber für mehr Kurvenstabilität und verbesserten Geradeauslauf geändert wurde. Honda setzt hier auch Stabilisatoren mit exakterer Fixierung sowie neue Stoßdämpfer ein. Nicht viel Neues bei den Bremsen:

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