Fiat Panda

Foto: Frank Herzog 8 Bilder

Mit dem neuen Panda gewinnt der angeschlagene Fiat-Konzern etwas von seiner angestammten Kleinwagen-Kompetenz zurück. Den Kleinwagen gibt es zunächst mit drei Motorisierungen.

Zumindest den Deutschen ist eine Blamage erspart geblieben. Wie viele hier hätten den ursprünglich Gingo getauften Nachfolger des Fiat Seicento auf Italienisch richtig – nämlich Dschingo – ausgesprochen? Wohl meist nur die einschlägig vorbelasteten Pizzeria-Dynastien, während der einfache Jesolo- oder Pesaro-Urlauber unentschlossen zwischen Gingo und Dschindscho geschwankt hätte.

Dadurch wäre die Karmann Dschia- und Lambordschini-Schmach der ersten großen Reisewelle nach Italien in den sechziger Jahren derart übertroffen worden, dass sich Stefano Stefani, inzwischen abgelöster Tourismus-Staatssekretär, wieder zu Wort gemeldet und Kanzler Schröder prompt die nächste Kulturreise nach Verona verdorben hätte. So aber: merci, Renault, weil der fran-zösische Hersteller bei Gingo nicht nur
Blamage-, sondern auch eine infame Verwechslungsgefahr mit dem Glubschaugen-Twingo erkannt hatte. Deshalb wieder Panda, und wir erlauben uns an Stefano Stefani und Konsorten die Frage: Warum nicht gleich? Kaum ein anderer Kleinwagen aus dem Fiat-Konzern ist mit guten Erinnerungen so vorbelastet wie der alte Panda. Weil aber zwischen zwei Bärengenerationen bei Fiat mindestens 20 Jahre liegen, hat der neue Panda mit seinem von 1980 bis in diesem Sommer produzierten Vorgänger nichts gemeinsam. Dass der 3,5 Meter lange Viertürer damit auch dem Spielzeug-Alter entwachsen ist, zeigt sein Gesicht.
Der schlichte Kühlergrill zwischen den Klarglas-Scheinwerfern verrät die spröde Unverbindlichkeit des ökonomischen Transportmittels. Ein sanfter Bogen in den Fondtüren zitiert die Verspieltheit der Design-Studie Ecobasic, deren radikale Jugendlichkeit allerdings nicht in die Serie umgesetzt wurde.

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