Fiat Stilo

Mit dem Stilo will Fiat in der Kompaktklasse für Furore sorgen. Üppige Ausstattungsdetails und große Modellvarianz sollen den Italiener zu jedermanns Liebling machen.

Wie bei den Vorgänger-Modellen Bravo/Brava behält Fiat beim Stilo die deutliche Differenzierung zwischen Zwei- und Viertürer bei – diesmal allerdings beim Design. Denn trotz der Namensgleichheit hebt sich die viertürige Variante optisch erheblich vom sportiver ausgelegten Zweitürer ab. So gieren etwa an der Front des Zweitürers große Lufteinlässe nach Frischluft, seine Frontscheinwerfer sind aggressiv geschnitten, und die Sicken in der Motorhaube setzen sich in einem angedeuteten F1-Frontspoiler fort. Die Krönung des Juwelen-Looks sind aber die Rückleuchten mit den Klarglashauben.

Umfangreiche Sicherheitsausstattung

Neues gibt es aber auch im Innenraum des Stilo zu entdecken. Es herrscht übersichtliche Funktionalität, und die sichtbare Qualität liegt weit über der seines Vorgängers: So kommt beispielsweise auf der Armaturentafel eine robust genarbte Soft-Oberfläche zum Einsatz, die Kunststoffteile sind ansehnlich eingepasst, und auch das klare Design des Cockpits trägt zur gefälligen Wohlfühl-Atmosphäre bei. Außerdem sammelt der Stilo Pluspunkte durch seine bereits in der Einstiegsversion Active umfangreiche Sicherheitsausstattung: Mit Front-, Seiten- und Kopfairbags ist er hervorragend gerüstet.

Weitgehend neutrales Fahrverhalten

Gut gerüstet sind auch Fahrwerk und Lenkung des Stilo: Sein Fahrverhalten ist weitgehend neutral. Er untersteuert erst spät, wirkt angenehm agil – daran hat die feinfühlige Lenkung einen erheblichen Anteil. Ganz banale Kritik trifft allerdings das auf Fahrbahnunebenheiten teilweise sehr geräuschvoll polternde Fahrwerk – entschuldbar lediglich durch den Vorserienstand der für erste Fahreindrücke zur Verfügung stehenden Autos. Dazu kommen deutlich wahrnehmbare Abrollgeräusche sowie fein grieselnde Motorvibrationen. Wahrlich kein Beinbruch, aber eben hör- und fühlbar.

Drei Benziner und ein Diesel stehen zur Wahl

Zum Verkaufsstart am 13. Oktober bilden zwei Vierzylinder-Benzinmotoren (1,6-Liter mit 103 PS und 1,8-Liter mit 133 PS) zusammen mit dem 115 PS starken 1,9-Liter-JTD-Diesel eine solide Basis; der ausschließlich mit sequenziellem Selespeed-Getriebe angebotene, 170 PS starke 2,4-Liter-Fünfzylinder rundet die Motorenpalette nach oben hin ab.

Bei ersten Fahreindrücken erwies sich der Fünfzylinder als homogene Topmotorisierung. Einzig das Selespeed-Getriebe verhagelt die durch gute Laufkultur, seidige Leistungsentfaltung und kräftiges Drehmoment bestechende Fünfzylinder-Option. Bodenständiger geht es dagegen bei den anderen Antriebsvarianten zu, hier verwalten knackig schaltbare Fünfganggetriebe die Motorleistung.

Die Preise für den Fiat Stilo beginnen zunächst bei rund 29.500 Mark (1,6-Liter). Der ab Frühjahr 2002 lieferbare 1,2-Liter-Basismotor (80 PS) kostet rund 27.500 Mark.

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