Giacuzzo 350Z

Kraft-Akt

Foto: Hans-Dieter Seufert 7 Bilder

Japanische Autos haben es Tuner Stephan Giacuzzo besonders angetan. Sein derzeit liebstes Kind: der Nissan 350 Z. Viel Arbeit hat die Firma aus Menden in den Sportwagen gesteckt – besonders in puncto Leistungssteigerung.

Giacuzzo modifizierte das Steuergerät, baute eine Kraftstoffkühlung sowie eine neue Airbox ein. Resultat: Für 3.900 Euro gibt es 25 PS mehr Leistung. Ein stolzer Preis für den bescheidenen Zuwachs, zumal die Kraftentfaltung nur minimal davon profitiert.

Immerhin: Das Auto hängt einen Tick besser am Gas als die Serienversion und wirkt bei höheren Drehzahlen munterer. Außerdem steht dem 350 Z auch mehr Höchstgeschwindigkeit zur Verfügung: Statt 250 rennt er nun 260 km/h. Allerdings kann sich der Sportwagen in der Beschleunigung keine Vorteile verschaffen – was unter anderem an den Breitreifen und somit an dem höheren Rollwiderstand liegt.

Gesteigertes Handling

Auf dem Z sind 20-Zoll-Felgen montiert, die vorne 255er und hinten 285er-Pneus tragen (4.400 Euro) – das liegt drei beziehungsweise vier Nummern über dem, was die Serie bietet. Aber die Breitreifen bringen auch Vorteile. Sie sorgen gemeinsam mit dem Gewindefahrwerk (1.500 Euro), dessen Verstellbereich zwischen 20 und 40 Millimeter liegt, für ein besseres Handling: Auf winkeligen Straßen fühlt sich das Auto wie zu Hause. Es umrundet Kurven mit hoher Querbeschleunigung und geringer Seitenneigung. Da ist es zu verschmerzen, dass die Fahrwerksabstimmung äußerst straff und hart ausfällt.

Der Sound macht süchtig

Wer in den getunten Nissan 350 Z einsteigt und ihn startet, fühlt sich auf Anhieb wie in einem richtigen Rennwagen. Dafür sorgt auch der neue Endtopf. Bei jedem Gasstoß faucht es hinten aus den großen Endrohren heraus. Besonders zwischen 4.000 und 5.000/min ist man geneigt, das Fenster zu öffnen, um dem Auspuff-Sound zu lauschen. Die 800 Euro Investition sind für diesen Spaß nicht zu viel.

Dazu passt das umfangreiche Optikpaket, das Giacuzzo dem Nissan 350Z für nochmals 3.500 Euro mitgibt. Es besteht aus Front- und Heckschürze, Seitenschweller sowie einem Heckflügel. Die Anbauteile wirken keinesfalls aufgesetzt, sondern verleihen dem Auto eine eigenständigere Note. Das Geld ist hier genauso wie beim Gewindefahrwerk gut angelegt. Die Kraftkur fällt dagegen für das, was sie leistet, zu teuer aus.

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