Hut ab

Neues CLK-Cabrio von Mercedes

Der Viersitzer mit dem dreilagigen, dick gefütterten Stoffdach kommt am 3. Mai zu den Händlern. Erste Eindrücke vom CLK 500 Cabrio.

Wie jedes viersitzige Cabrio ist der offene CLK ein Palast der Winde. Mit offenen Seitenscheiben bläst einem die Luft kräftig um die Ohren. Sind die Fenster geschlossen und das Windschott montiert, dann entsteht ein behaglicher Wohnraum. Die große Frontscheibe steht sehr flach, und in Relation zur tiefen, sportiven Sitzposition vorn liegt die Bordkante hoch. Bei geschlossenem Verdeck bleibt mehr als genug Kopffreiheit; die schmalen hinteren Dachstege und das große, gläserne Heckfenster gewähren eine ungewöhnlich gute Rundumsicht.

Mit seiner neuen Vollautomatik entriegelt und öffnet das Verdeck in 20 Sekunden. Es faltet sich S-förmig unter seine Abdeckklappe. Das Verdeck ist oben im Kofferraum untergebracht. Ist es geschlossen, kann man seine Wanne nach oben klappen. So existieren stattliche 390 Liter Laderaum, die Notradmulde mitgerechnet; bei geöffnetem Dach sind es noch 276 L. Die einzeln ausgeformten Rücksitze sind relativ hoch montiert und eignen sich nur für Kinder. Erwachsene kauern unbequem – das Kissen ist kurz, der Knieraum zu knapp. Der Zustieg hingegen ist okay.

Der neue CLK ist um sieben auf 464 Zentimeter Länge gewachsen. Die Technik und das gediegen wirkende Cockpit sind vom Coupé übernommen. Neu sind die Sidebags für Kopf und Brustkorb. Mit all seinen Versteifungen und dem Schwingungstilger vor dem rechten Radhaus – die knisterfreies Fahren gewährleisten – bringt das Cabrio in der Basisversion 1590 Kilogramm auf die Waage. Der CLK 500 ist gar mit 1710 kg angegeben – dem V8 bereiten sie indes keine Mühe. Der Dreiventiler ist mit seinen 306 PS und 460 Nm Drehmoment ein gelassener Antrieb zum Flanieren, und er versteht sich gut mit der Fünfstufenautomatik.

Die CLK-Cabrio-Preise beginnen bei 41.644 Euro

Dem Fahrwerk aber sind sportliche Ambitionen fremd. Es ist konsequent auf Sicherheit getrimmt und bügelt mit seiner weichen Kennung alle Unebenheiten geschmeidig weg – trotz der großen 17-Zoll-Räder mit ihren flachen, unterschiedlich großen Reifen. Wer es gern etwas flotter hätte, muss zur Sportabstimmung für 238 Euro greifen – oder zum martialischen, 367 PS starken CLK 55 AMG.

Vorerst gibt es fünf Motoren. Der Benzin-Direkteinspritzer und der 2,7-Liter-Diesel folgen noch, ebenso die Halbautomatik namens Sequentronic. 41.644 Euro kostet die Vierzylinder-Einsteigervariante mit dem 1,8-Liter-Kompressor (163 PS) – mit deutlich verbesserten Inhalten gut 2400 Euro mehr als der Vorgänger. Klimaanlage und Radio sind Serie, die Sidebags im Fond und die Isofix-Kindersitzbügel kosten extra.

Die gepflegte Kundschaft wird dies gut verschmerzen können; für sie stehen jede Menge Luxusextras nach Art des Hauses parat. Und sie findet im stimmigen Mercedes-Cabrio das, was sie schätzt: Souveränität und diskrete Dienstleistung – und jene Offenheit, die uns alle ein wenig jünger und attraktiver macht.

Fazit

Der offene CLK ist das perfekte Cabrio für den gepflegten Mercedes-Fahrer. Allzu sportlich wirkt der teure Viersitzer nicht – seine Stärken sind Gediegenheit und Komfort.

Technische Daten
Mercedes CLK 500 Cabriolet Elegance
Grundpreis 63.162 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe 4638 x 1740 x 1413 mm
KofferraumvolumenVDA 390 l
Hubraum / Motor 4966 cm³ / 8-Zylinder
Leistung 225 kW / 306 PS bei 5600 U/min
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h
Verbrauch 11,8 l/100 km
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