Hyundai Sonata

Ende August steht der überarbeitete Hyundai Sonata bei den Händlern. Im Angebot: Ein Zweiliter-Vierzylinder mit 131 PS und ein 2,7-Liter-V6 mit 173 PS.

Der Hyundai Sonata ist hier zu Lande in der gehobenen Mittelklasse nicht eben ein Verkaufsschlager. Ein Schnäppchen ist er schon. Daran wird auch das aktuelle Facelift nichts ändern. Der überarbeitete Sonata steht – mit dem 131 PS starken Zweiliter-Vierzylinder – für unter 40.000 Mark in der Preisliste, für weniger als 50.000 Mark ist der aus dem Trajet bekannte 2,7-Liter-V6 zu haben. Verkaufsstart ist Ende August. Der Sechszylinder läuft nahezu vibrationsfrei und spricht sehr spontan auf Gaspedalbewegungen an. Allerdings bleiben einige der 173 PS in der weich wandelnden, optionalen Viergangautomatik stecken. Zudem verlangt flottes Vorankommen hohe Drehzahlen. Der große Motor passt trotzdem besser zum Charakter des Sonata, weil die 131 PS des Vierzylinders Mühe mit dem Gewicht des Ensembles haben.

Komfortable Abstimmung

Entspannt dahinrollen, keine schnellen Richtungswechsel, keine allzu flotten Kurven und keine allzu welligen Straßen – das sind die Umstände, mit denen das Fahrwerk am besten zurechtkommt. Auf abweichende Bedingungen reagiert der Koreaner mit einem eher trägen Lenkverhalten, einer huldvoll geneigten Karosserie und einem dezent nachschwingenden Heck.

Gutes Raumgefühl, mehr Kofferraumvolumen

Die komfortable Abstimmung passt zum Innenraum, der gestalterisch bieder bleibt, aber in Ergonomie, Verarbeitung und Raumgefühl keinen Anlass zu Kritik bietet. Er ist großzügig dimensioniert, nicht zuletzt durch den Zuwachs in der Außenlänge von 35 Millimetern auf jetzt 4,75 Meter. Auch das Kofferraumvolumen des Viertürers erhöhte sich von bislang 396 Litern auf nun stattlichere 430 Liter.

Optische Anleihen bei der Konkurrenz

Großzügig sind die optischen Anleihen, die das Blechkleid der Limousine bei der Konkurrenz nimmt: Die Front mit den neuen Xenonscheinwerfern könnte einen Stern tragen, das ovale Heck verjüngt sich nach englischer Art, und die angedeuteten Schultern existieren deutlicher ausgeprägt in Schweden. Allerdings zu einem viel höheren Preis.

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