Lamborghini Urus Performante 2023 Michele Riccomini Kormik
Lamborghini Urus Performante 2023
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SUV

Lamborghini Urus Performante

Lamborghini Urus Performante Mit 2,2 Tonnen auf über 300 km/h

Lamborghinis SUV bekommt eine Performante-Variante. Klingt ähnlich groovy wie "Matten raus" beim Schulsport. Ist aber ein 666-PS-Spaßbrummer mit asphalt-intimem Stahlfahrwerk, wildem Schottertanz-Talent – und einem Rekord!

Der Urus zeigt, was dabei herauskommt, wenn jemand konkrete Vorstellungen hat und diese auf einer soliden Basis durchsetzt. Seit 2017 am Start, überfordert er nicht nur Verkaufsbücher und Produktionskapazität, sondern lässt auch viele andere im Segment behäbig aussehen. Schließlich stellte die Lamborghini-Truppe um Technik-Chef Reggiani und Designchef Borkert einen konsequenten SUV-Stier auf die 22-Zöller. Weder Weichspüler noch Härtefall, zeigt er, dass sich Charakter, Komfort und Dynamik nicht widersprechen müssen. Im Gegenteil – sich sogar ergänzen. Ob auf der Kiss-and-go-Spur vor der Schule, dem Parkplatz vorm Kicker-Trainingsgelände, dem Boulevard oder Landstraße und Autobahn. Kurvengierig und topspeedfest mit Stil halt. Was auch die Kunden erkannten: Der Urus ist bestverkaufter Lambo ever.

Im Fall des Performante ein 666 PS starker 2,2-Tonner, der schneller über jeglichen Asphalt bollert, als SUV-Skeptiker die erste Portion Vorurteile wegschmeißen können. Längsdynamik ist bei so einem 300-plus-km/h- Apparat eh kein Thema, spätestens wenn er seine Insassen in 3,3 Sekunden auf 100 katapultiert. Doch das Vieh (Urus bedeutet Auerochse) kann jetzt noch besser kurven. Und bremsen (440er-Keramik mit Zehnkolben vorn). Und Handling. So scharf sein Design, so präzise das Handling, so fürsorglich der Komfort. Luftfederung halt, mögen Sie denken, ist ja Pflicht bei den dicken Dingern. Stimmt grundsätzlich, jedoch nicht beim Performante. Hier schmeißt das Team um den neuen Technik-Boss (CTO) Rouven Mohr die Bälge raus, setzt Stahlfedern ein, die verzugfreier und linearer arbeiten. Mohr sagt: Exakte Radlastverteilung sei ein wichtiger Dynamikschlüssel, um jederzeit perfekten Kontakt zum Untergrund zu garantieren, längs- und querdynamisch das Reifenpotenzial optimal zu nutzen.

Mit allem? Aber natürlich!

Getreu der Lamborghini-Philosophie vom maximalen Fahrspaß applizieren sie die Adaptivdämpfer, Allradlenkung, Torsen-Differenzial, Torque-Vectoring und elektromechanische Wankstabilisierung nochmals sportiver, was sich herrlich leicht und natürlich anfühlt. Die Lenkung nicht zu schwer, der Winkel stets passend zum Einlenken, so fühlt sich jeder zu Hause im Alcantara-Boudoir. Die niedrigste Sitzhöhe im Verhältnis zum Wagenboden im Segment, der Cockpitcharakter mit Tamburo, Anima, Aqua und Olio (Namen, die den Unterschied machen wie das Ausklopfen eines Siebträgers im Vergleich zum Kaffeevollautomaten).

Lamborghini Urus Performante 2023
Michele Riccomini Kormik
Hochwertig gemachtes, begeisternd sportives Cockpit mit teils neuen Grafiken und einem Rally-Modus.

Fast 50 Kilogramm leichter, zwei Zentimeter tiefer, mit breiterer Spur, strafferen Federn, heckbetonterer Kraftverteilung dank neuem Torsen-Differenzial sowie freizügigeren Elektronik-Regelschwellen – das Fahrverhalten ändert sich deutlich. Der Urus lenkt mit der schnelleren Allradlenkung gieriger an, untersteuert weniger bei höherem Kurveneingangs-Speed. Was natürlich auch an den Urus-exklusiven 22-Zoll-Semislicks Pirelli Trofeo R liegt, die enormen Grip bei schnellerer Reaktion liefern.

16 Extra-PS und viel Carbon

Bessere Haftung, höheres Tempo und intimere Kommunikation mit dem Fahrer sorgen für ebenso müheloses wie spaßiges Fahren. Zumal die Lenkung permanent erzählt, jedoch nie Blödsinn quatscht (seltenes Talent ...). Was selbst bei höherem Tempo funktioniert, wo die verbesserte Aerodynamik von den vorderen Aircurtains und Haubenlamellen bis zum Dachspoiler hinten den Abtrieb erhöht (+ 38 Prozent). Im Stand lassen sich überdies die leichte Carbonhaube, neue Splitter, das optionale Carbondach und die schwarzen Türgriffe bewundern, beim Fahren neben den 16 Extra-PS des unverzüglicher ansprechenden Biturbo-V8 die reduzierte Dämmung (minus 3,1 Kilo), dank derer die zehn Kilo leichtere Akrapovic-Titanauspuffanlage ungestörter Richtung Insassen musiziert.

Lamborghini Urus Performante 2023
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Zwei Kurven genügen, und du hast es drauf: Kalkulierbar und gierig zugleich swingt der Urus über den Schotter.

Wie jetzt, wo es im neuen Rally-Modus auf der offroadigen, verschlungenen "Strada Bianca" über losen Staub und wellige Piste geht. Der streckenkundige Lambo-Mann sagt an: Schnelle rechts, enge Haarnadel. Schon beim Gaswegnehmen giert der Performante rein, steckt die neue Front in den Scheitel, dreht das Heck ein, wartet aufs erneute Gasgeben. Auf das der V8 sehr fein reagiert: Der Urus traktioniert entweder effizient geradeaus oder kommt lebensfreudig quer. Fühlt sich nicht nach 2,2 Tonnen an, eher leichtfüßig, spielfreudig, rhythmusverliebt. Nach ein paar Kurven läuft es endgültig, und spätestens jetzt verwehen die letzten Konzeptzweifel in einer enormen Staubwolke. Untermalt von Freudengelächter an Bord, gegen das selbst die Akrapovic-Kapelle nicht ankommt. Konkrete Vorstellungen, solide Basis, Sie wissen schon. Mit staubigen Grüßen aus Sant’Agata. Unter anderem an den Pikes Peak, dessen 156 Kurven sich der Performante in neuer SUV-Rekordzeit untertan machte.

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Fazit

Es gibt viele Argumente gegen große SUV. Aber an Bord des Performante darf man schon mal freudenlachen. Ob auf Asphalt oder beim Schotterspritzen: Das Ding ist der Hammer!

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