Magentis

Günstig, aber nicht billig

Der Kia Magentis ist so groß wie ein Ford Mondeo, aber viel preisgünstiger. Er lockt Leute mit großem Platzbedarf und kleiner Brieftasche. Im Fahrbericht der 2.0 SE mit 136 PS für 20.150 Euro.

Eines ist sicher: Nach dem Kia Magentis, Jahrgang 2003, wird sich niemand den Hals verdrehen. Auch nicht, weil dieser nun einen neuen, chromblitzenden Kühlergrill mit repräsentativen Vertikalstreben und neue Vier-Augen-Scheinwerfer in Klarglastechnik bekommen hat.

Dem Käufer kann das egal sein. Die Gewissheit, für nur 17.990 Euro (lediglich 110 Euro teurer als bisher) eine große, geräumige und gut verarbeitete Familienlimousine mit 136 PS erworben zu haben, dürfte über jeden Mangel an Auffälligkeit hinwegtrösten.

Zu diesem Preis gibt es Klimaanlage, ABS, Seitenairbags, elektrische Fensterheber und Zentralverriegelung. Ein Lockangebot?

Zweiliter-Motor erreicht klassenübliche Fahrleistungen

Vielleicht. Was sicher noch mehr lockt, ist die hier abgelichtete höhere Ausstattungsvariante SE. Sie bietet neben Traktionskontrolle und Alarmanlage auch Alu-Räder und Klimaautomatik. Ihre Zentralverriegelung funktioniert per Fernbedienung, die Armaturentafel zieren Holzimitate, und es findet sich das eine oder andere Chromteil. Der Haken: Der SE ist 2160 Euro teurer als das Basismodell, kostet also 20.150 Euro. Doch auch damit ist der Magentis noch so etwas wie ein Schnäppchen, dem trotz schlichter Außenhaut eine gewisse Eleganz nicht abzusprechen ist.

Als Fahrer findet man sich sofort zurecht; alle Hebel und Schalter erklären sich von selbst. Der für Normalbenzin ausgelegte Zweiliter ist kein Zubeißer, erreicht aber klassenübliche Fahrleistungen. Unangenehm laut wird er nicht einmal bei vollem Ausdrehen. Die komfortbetonte, aber nicht zu weiche Federabstimmung passt gut ins Bild dieses unspektakulären Koreaners.

Fazit

Der Magentis ist ein No-Image-Auto für Käufer mit gesundem Selbstbewusstsein. Stellt man Preisvergleiche mit deutschen Konkurrenten an, wird er einem sehr schnell sympathisch. Lediglich über fehlendes ESP oder unsichere Wiederverkaufschancen ließe sich klagen.

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