Maserati GranTurismo MC im Tracktest

Unterwegs im leichten Renn-Turismo

Maserati GranTurismo MC, Seitenansicht Foto: Veranstalter 7 Bilder

Mit rund 1.360 Kilo ist das Maserati GranTurismo MC-Rennmodell rund 600 Kilo leichter als das Straßenauto: Fahrspaß vorprogrammiert.

Für die Straße bietet Maserati neben des Basismodells GranTurismo - dem Gran Turismo Sport - auch den GranTurismo MC Stradale an. Gewicht jedes Modells? Zwischen 1.850 Kilo und knapp zwei Tonnen. Wie wäre es mit einem Extrem-Gran Turismo, der mit 1.360 Kilo rund 600 Kilo leichter ist als die Straßenvariante?

Rennversion erfüllt Leichtbau-Träume

Leichtbau-Träume, die in der Rennversion Maserati GranTurismo MC im Markenpokal Trofeo World Series zur Realität werden. Die umfangreiche Gewichtseinsparung wird durch verschiedene GFK-Bauteile und den komplett ausgeräumten Innenraum mit nur einem Rennschalensitz erreicht.

Maserati Trofeo World Series Onboard sport auto Tracktest 2:14 Min.

Nachdem die Trofeo-Rennwagen im Debütjahr 2010 mit dem 450-PS-V8 aus dem Maserati GranTurismo S liefen, leistet der 4,7-Liter-Saugmotor aktuell dank modifizierter Motorelektronik und Ansaugung rund 490 PS. Für den Renneinsatz wurden außerdem die Schaltzeiten des sequenziellen Getriebes auf 60 Millisekunden verkürzt. Knackige Schaltschläge steigern die Fahrfreude ebenso wie ein Rennfahrwerk und Pirelli-Slicks. Ohne ABS verlangt die Rennbremse nach einer gefühlvollen Dosierung, ansonsten stehen die Vorderräder schnell.

Maserati GranTurismo MC wurde nachgeschärft

2012 änderte die Maserati-Motorsporttruppe zudem die Aerodynamik des Rennwagens. An der Vorderachse sorgen Karbon-Flaps und an der Hinterachse ein riesiger Heckflügel für mehr Anpressdruck. Im Rahmen des Tracktests auf der Rennstrecke Paul Ricard in Le Castellet blieb der überarbeitete Maserati GranTurismo MC in schnellen Kurven - wie dem Rechtsknick Signes - sehr fahrstabil im Grenzbereich.

Gutmütigkeit am Limit zählt, denn nicht alle der rund 30 Teilnehmer des Markenpokals sind gestandene Rennteilnehmer. Während das vordere Feld aus erfahrenen Renn- und Rallye-Piloten besteht, tummeln sich im Hinterfeld ambitionierte Hobby-Fahrer. Die Saison zur Maserati Trofeo World Series besteht aus sechs Rennen in sechs Ländern. Wer nicht alle Veranstaltungen mitfahren möchte, kann sich für einzelne Rennwochenenden einmieten und sein Cockpit mit einem anderen Fahrer teilen.

Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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