Mazda MX-5

Spass-Anzug

Foto: Thomas Lorenz 34 Bilder

Der erschwingliche Roadster heißt nicht mehr MG, Triumph oder Fiat. Er heißt Mazda. Genauer gesagt MX-5. Für die dritte Generation gilt das mehr denn je. Am Anfang stand eine Kopie. Als der MX-5 1989 das Licht der Welt erblickte, sprachen böse Zungen von einer dreisten Nachahmung des Lotus Elan.

Am Anfang stand eine Kopie. Als der Mazda MX-5 1989 das Licht der Welt erblickte, sprachen böse Zungen von einer dreisten Nachahmung des Klassikers Lotus Elan. Schnee von gestern.

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Fahrbericht Mazda MX-5
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Der kleine Roadster aus Hiroshima ist zu einer Ikone des modernen Automobilbaus geworden. Ein Welterfolg mit deutlich über 700 000 produzierten Exemplaren, was dem MX-5 sogar einen Platz im Guinness- Buch der Weltrekorde beschert hat: Er ist der meistverkaufte offene Zweisitzer in der Automobilgeschichte.

Davon blieb sein Vorbild Lotus Lichtjahre entfernt – ebenso wie die später nachgeschobenen Euro-Roadster MG TF und Fiat Barchetta. Nicht den stolzen Europäern ist also die Renaissance des erschwinglichen, sportlichen Zweisitzers gelungen, sondern den Japanern.

Das simple Rezept: kompakte Abmessungen, Motor vorn, Antrieb hinten. Dabei bleibt es, gottlob, auch in Zukunft. Dahinter steckt die lobenswerte Erkenntnis britischer Racer: Never change a winning team.

Der neue MX-5 setzt aber Akzente, die klar die Richtung zu mehr Sportlichkeit weisen. Jinba Ittai nennen das die Japaner. Der Begriff umschreibt die Einheit zwischen Ross und Reiter. Das Gewicht, das galt schon als Credo des legendären Lotus-Zauberers Colin Chapman, spielt dabei die entscheidende Rolle.

Obwohl der neue Mazda auf der Bodengruppe des größeren RX-8 mit Wankelmotor basiert und einen um 6,5 Zentimeter längeren Radstand aufweist als sein Vorgänger, obwohl die Karosserie um jeweils vier Zentimeter länger und breiter wurde, gelang es, das Gewicht des Roadsters mit nur 20 Extra-Pfunden auf dem bisherigen Niveau zu halten.

Und das bei gleichzeitig verbesserter passiver Sicherheit: Zwei glänzende Überrollbügel gehören nun zur serienmäßigen Ausstattung, ebenso wie die seitlichen Airbags in den Lehnen der Sitze.

Außerdem wurde durch den weiter gehenden Einsatz hochfester Stähle die Steifigkeit der Karosserie-Struktur um, beim Befahren schlechter Straßen deutlich spürbare, 47 Prozent besser.

Wichtiger noch: Die Motor-Getriebe-Einheit rückt um 13,5 Zentimeter weiter nach hinten, verdient somit mehr denn je das Prädikat Front-Mittelmotor und trägt entscheidend dazu bei, dass sich die Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse dem Ideal-Wert von 50:50 annähert.

Allerbeste Voraussetzungen also, um ein agiles Fahrverhalten zu erzielen. Das Urmodell übertrifft der Neue in jeder Beziehung. Nicht zuletzt dank der üppigeren Bereifung (205/45 R auf 17-Zoll-Felgen) liegen die möglichen Kurvengeschwindigkeiten spürbar höher. Das Fahrverhalten ist geprägt von hoher Neutralität und einem präzisen, leicht- Am Anfang stand eine Kopie.

Als der Mazda MX-5 1989 das Licht der Welt erblickte, sprachen böse Zungen von einer dreisten Nachahmung des Klassikers Lotus Elan. Schnee von gestern. Der kleine Roadster aus Hiroshima ist zu einer Ikone des modernen Automobilbaus geworden. Ein Welterfolg mit deutlich über 700 000 produzierten Exemplaren, was dem MX-5 sogar einen Platz im Guinness- Buch der Weltrekorde beschert hat: Er ist der meistverkaufte offene Zweisitzer in der Automobilgeschichte.

Davon blieb sein Vorbild Lotus Lichtjahre entfernt – ebenso wie die später nachgeschobenen Euro-Roadster MG TF und Fiat Barchetta. Nicht den stolzen Europäern ist also die Renaissance des erschwinglichen, sportlichen Zweisitzers gelungen, sondern den Japanern. Das simple Rezept: kompakte Abmessungen, Motor vorn, Antrieb hinten. Dabei bleibt es, gottlob, auch in Zukunft. Dahinter steckt die lobenswerte Erkenntnis britischer Racer: Never change a winning team.

Der neue MX-5 setzt aber Akzente, die klar die Richtung zu mehr Sportlichkeit weisen. Jinba Ittai nennen das die Japaner. Der Begriff umschreibt die Einheit zwischen Ross und Reiter.

Das Gewicht, das galt schon als Credo des legendären Lotus-Zauberers Colin Chapman, spielt dabei die entscheidende Rolle. Obwohl der neue Mazda auf der Bodengruppe des größeren RX-8 mit Wankelmotor basiert und einen um 6,5 Zentimeter längeren Radstand aufweist als sein Vorgänger, obwohl die Karosserie um jeweils vier Zentimeter länger und breiter wurde, gelang es, das Gewicht des Roadsters mit nur 20 Extra-Pfunden auf dem bisherigen Niveau zu halten.

Und das bei gleichzeitig verbesserter passiver Sicherheit: Zwei glänzende Überrollbügel gehören nun zur serienmäßigen Ausstattung, ebenso wie die seitlichen Airbags in den Lehnen der Sitze.

Außerdem wurde durch den weiter gehenden Einsatz hochfester Stähle die Steifigkeit der Karosserie-Struktur um, beim Befahren schlechter Straßen deutlich spürbare, 47 Prozent besser.

Wichtiger noch: Die Motor-Getriebe-Einheit rückt um 13,5 Zentimeter weiter nach hinten, verdient somit mehr denn je das Prädikat Front-Mittelmotor und trägt entscheidend dazu bei, dass sich die Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse dem Ideal-Wert von 50:50 annähert.

Allerbeste Voraussetzungen also, um ein agiles Fahrverhalten zu erzielen. Das Urmodell übertrifft der Neue in jeder Beziehung. Nicht zuletzt dank der üppigeren Bereifung (205/45 R auf 17-Zoll-Felgen) liegen die möglichen Kurvengeschwindigkeiten spürbar höher. Das Fahrverhalten ist geprägt von hoher Neutralität und einem präzisen, leicht-

Technische Daten
Mazda MX-5 1.8 MZR Emotion Mazda MX-5 2.0 MZR Emotion
Grundpreis 21.800 € 24.400 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe 3995 x 1720 x 1245 mm 3995 x 1720 x 1245 mm
KofferraumvolumenVDA 150 l 150 l
Hubraum / Motor 1798 cm³ / 4-Zylinder 1999 cm³ / 4-Zylinder
Leistung 93 kW / 126 PS bei 6500 U/min 118 kW / 160 PS bei 6700 U/min
Höchstgeschwindigkeit 196 km/h 210 km/h
Verbrauch 7,3 l/100 km 7,7 l/100 km
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