Mercedes A 170 CDI Avantgarde

Meiner ist länger

Die Mercedes A-Klasse ist erwachsener geworden. Erste Fahreindrücke mit der Langversion.

Deutschlands Taxifahrer haben viel übrig für die A-Klasse von Mercedes: viel Hohn, viel Spott, viel Geringschätzung. Das kleine Windei sei ja gar kein richtiger Benz, darüber sind sie sich einig. Vorsicht, Jungs und Mädels, vielleicht sitzt ihr bald selbst nicht mehr auf dem hohen Ross, sondern auf dem hohen Bock eines A 170 CDI.

Mehr Beinfreiheit als in der S-Klasse

Denn Mercedes hat die A-Klasse gestreckt. Bis auf den A 160 CDI sind alle Modelle jetzt auch als Langversion erhältlich, gegen 2155 Mark Aufpreis. 17 Zentimeter sind dazugekommen - etwa der Abstand zwischen Daumen und Zeigefinger, wenn man in Zeichensprache ein L darstellt. Diese Spanne macht einen mächtigen Unterschied: Wer die Große Tür hinten öffnet und auf den Rücksitz gleitet, hat mehr Beinfreiheit als in der S-Klasse - und das, obwohl das Auto etwa so kurz ist wie ein VW Polo. Nur die Füße passen immer noch nicht gut unter die Vordersitze.

Der Kofferraum bleibt klein wie zuvor. Es sei denn, man schiebt die Rücksitze elf Zentimeter nach vorn: Dann ist noch genug Platz für die Passagiere, und der Raum dahinter wächst auf Passat-Niveau an.

Verschiebbare Rücksitzbank sowie mehr Zuladung

Bei der ersten Testfahrt zeigte sich, dass die Langversion etwas gelassener abrollt als die kurze A-Klasse. Dafür stört der 60 Zentimeter größere Wendekreis. Immerhin darf man in den Langen bis zu 445 statt mickriger 385 Kilo einladen.

Der 95-PS-Common-Rail-Diesel dürfte mit über 1,6 Tonnen Gesamtgewicht seine liebe Not haben. Denn schon leer zieht er nicht sonderlich gut durch, obwohl die Langversion nur 30 Kilo mehr wiegt. Die fünf PS, die er mit der jüngsten Modellpflege gewonnen hat, spürt man nicht. Der Verbrauch liegt um 0,3 Liter höher als beim Kurzen.

Taxifahrer fühlen sich in der langen A-Klasse schnell heimisch

Dass sie in einem Diesel sitzen, hören die A 170-Insassen immer; bei Autobahntempo über 150 km/h legt sich ein lästiger Dröhnton in ihre Ohren. Im Stadtverkehr gurgelt der Motor zufrieden vor sich hin - und zwar so typisch benzig, dass sich Taxifahrer in der A-Klasse schnell heimisch fühlen werden.

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