Mini Paceman Mini
Mini Paceman
Mini Paceman
Mini Cooper S Paceman, Rücksitz, Beinfreiheit
Mini Cooper S Paceman, Kofferraum, Klapprad 35 Bilder

Mini Cooper S Paceman im Fahrbericht

Zwei Türen weniger, 1.000 Euro mehr

Der Mini Paceman ist die zweitürige Coupé-Version des Countryman. Wir sind den 184 PS starken Mini Cooper S Paceman schon gefahren. In unserem Fahrbericht erfahren Sie alles über den neuen Kleinwagen.

Und täglich grüßt das Murmeltier – könnte man meinen, wenn Mini wieder mal ein neues Derivat abliefert. Nun also den Mini Paceman, eine zweitürige Quasi-Coupé-Version des Countryman, bei der die Designer die markentypische Linie ab der B-Säule spürbar verfremden und das Dach vier Zentimeter tieferlegen durften. Weniger krass als beim Coupé, aber immer noch deutlich. Dominante, horizontale Rückleuchten und der XL-Schriftzug unterstreichen die Eigenständigkeit des Neuen, der ebenso wie der viertürige Countryman in Graz gefertigt wird.

Mini Paceman ausschließlich als Viersitzer

Es gibt ihn ausschließlich als Viersitzer mit Einzelsesseln auch hinten sowie einer Halteschiene dazwischen. Das Raumangebot im Fond ist überraschend gut, das Ladevolumen ausreichend. Ab März 2013 darf er den Kunden zeigen, was er sonst noch kann – etwa talentiert Kurven suchen, ohne darüber den Komfort zu vernachlässigen. So bietet der Mini Paceman einen feinen Kompromiss aus Agilität und Federungskomfort.

Mini Paceman
1:14 Min.

Zum Start gibt es eine Auswahl aus zwei Diesel- und zwei Benzinvarianten von 112 (Cooper D) bis zum Mini Cooper S Paceman mit 184 PS. Wer sich die optionale Allradversion gönnt, kann Antriebseinflüsse in der Lenkung ebenso vergessen wie Traktionsprobleme. Dann spurt der gegenüber dem Countryman zehn Kilogramm leichtere, jedoch 1.200 Euro teurere Mini Paceman präzise und effektiv, meistert selbst ungepflegte Pisten ohne Gezerre.

Mini Paceman und Range Rover Evoque Coupé

Pragmatisch, praktisch, preisgünstig: alles schön und gut, aber nicht das Thema von Mini Paceman und Range Rover Evoque Coupé. Diese beiden setzen konsequent den Muss-ich-haben-Reiz, verweigern sich damit Pfennigfuchsern und Literzählern, halten unverbaute Rundumsicht für überbewertet. Letztere ist beim Evoque Coupé, der zweitürigen Variante der viertürigen Basis, ähnlich düster wie die Wetteraussichten im schottischen November. Den Fans ist das gleich, sie preisen den entschlossenen Auftritt und verweisen auf Parkpiepser und Rückfahrkamera, sollte das Ding doch mal rückwärts irgendwo hineinzubugsieren sein.

Rangieren fällt beim Mini Paceman etwas leichter. Etwas, denn obwohl weniger schießschartig als der Evoque gestaltet, sind seine Heck- und Seitenfenster ebenfalls sehr klein. So erreicht man außen mehr Bulligkeit (viel Blech, wenig Glas) und innen eine Art heimeligen Lounge-Effekt im schummerigen Fond.

Dort warten beim Mini Paceman zwei erstaunlich bequeme Einzelsitze mit ordentlichem Platzangebot. Kein Wunder – der zweitürige Paceman ist genauso lang wie der viertürige Countryman, den es auch als Fünfsitzer gibt. Die um einen Zentimeter reduzierte Kopffreiheit fällt kaum auf. Eher schon die Karosserietieferlegung und das Sportfahrwerk, das den Paceman spürbar intimer an den Asphalt bindet. Buddeln und kraxeln sollen die anderen, dieser Mini macht die Pace ausschließlich auf Asphalt.

Beide rund 1.000 Euro teurer als Viertürer

Anders als der größere, teurere und schwerere Evoque, der mit seinem elektronisch gesteuerten Terrain-Response-System zumindest ernsthafte Geländeprogramme für Straße, Matsch, Schnee oder Sand sowie eine insgesamt betulichere Abstimmung von Lenkung und Federelementen bietet. Selbst mit dem elektronisch geregelten Fahrwerk „Adaptive Dynamics“ liegt der Schwerpunkt auf coolem Gleiten, nicht auf hitzigem Kurven.

Gleiten? Da muss der agile Mini Paceman ebenso passen wie bei den adaptiven Dämpfern. Elektronisch geregelt ist einzig der optionale Allradantrieb. In einem wesentlichen Punkt sind sich die beiden Crossover-Coupé-Wasauchimmer jedoch einig: Sie kosten über 1.000 Euro mehr als ihre viertürigen Geschwister.

Technische Daten

Mini Paceman Cooper S Cooper S
Grundpreis 27.600 €
Außenmaße 4115 x 1786 x 1522 mm
Kofferraumvolumen 330 bis 1080 l
Hubraum / Motor 1598 cm³ / 4-Zylinder
Leistung 135 kW / 184 PS bei 5500 U/min
Höchstgeschwindigkeit 217 km/h
Verbrauch 6,1 l/100 km
Alle technischen Daten anzeigen
Verkehr Verkehr Mini Countryman Ministeam Carlex Design Steampunk Carlex Design Ministeam Deutschlands schärfster Countryman

In monatelanger Detailarbeit hat ein Designteam aus Leonberg den Mini...

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