Mitsubishi Space Star

Mildes Facelift

Nach längerer Innovations-Flaute kommt bei Mitsubishi wieder Bewegung in die Modellpalette. Mit der Überarbeitung des Kompakt-Vans Space Star wollen die Japaner ein dezentes, aber verständliches Lebenszeichen senden.

Nach längerer Innovations-Flaute kommt bei Mitsubishi wieder Leben in die Modellpalette. Mit der Überarbeitung des Kompakt-Vans Space Star will die gebeutelte japanische Firma ein dezentes, aber verständliches Lebenszeichen senden: Mit uns soll ab sofort wieder gerechnet werden. Ob diese Botschaft angesichts der milden optischen Überholung des kleinen Sterns allerdings wirklich ankommt, mag bezweifelt werden. Erst die nächste Space Star-Generation soll wirklich neu sein, bis dahin werden lediglich die Optik aufgefrischt und zwei neue Motoren – ein 112 PS starker 1,8-Liter-Benziner sowie ein 115 PS starker 1,9-Liter-Diesel – vorgestellt. Um zu den Klassenbesten aufzuschließen, fehlt dem Space Star weiterhin eine vollständige Sicherheitsausstattung mit Seiten- und Kopfairbags. Besonders in Sachen Optik tritt der Fortschritt sehr leise auf. Die nun eingeführten Klarglas-Scheinwerfer vorne ändern zusammen mit der neuen Frontschürze das Erscheinungsbild des Space Star von kantig nach nun eher glatt. Richtig modern oder eigenständig wird der kleine Van dadurch ebenso wenig wie durch die neuen Heckleuchten. Auch im Innenraum halten sich die Novitäten in Grenzen. Wichtigste Änderung ist das nun kleinere und sportlichere Lenkrad mit dem neuen, chromblinkenden Mitsubishi-Markenzeichen.

Geblieben ist die einwandfreie Funktionalität und Variabilität, das gute Platzangebot für fünf Passagiere und die hervorragende Übersicht. Bemerkenswertes allerdings unter der Motorhaube: Nicht nur, dass ausgerechnet bei den Pionieren der Benzin-Direkteinspritzung ein konventioneller 1,8-Liter-Benziner aus Kostengründen den bisherigen GDI-Benziner ersetzt – auch der neue 115-PS-DI-Diesel sorgt für Erstaunen: Einen so rundum überzeugenden Selbstzünder hätte man den sonst so dieselscheuen Japanern nicht zugetraut. Mit Dampf aus jeder Drehzahl-Lage und guter Laufruhe schafft sich der kräftige Diesel zumindest bei dieser ersten Fahrmöglichkeit jede Menge Freunde. Allerdings ist das drehmomentstarke Vergnügen auf die höchste Ausstattungsstufe begrenzt, ein 115-PS-Diesel kostet in der Ausstattung Avance also mindestens 19.490 Euro. Der günstigste Einstiegspreis für den Space Star Family mit 1,3-Liter-Benziner beläuft sich auf 14 310 Euro.

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