Nissan Murano GT-C

Voll Geladen

Foto: Schmid 8 Bilder

Statt braver Familientransporter ist schon der normale Nissan Murano ein sportlicher Designer-SUV. Im Konzept-Auto GT-C ringt ein mächtiger Turbolader dem 3,5-Liter-V6 sogar bis zu 340 PS ab.

Nein, dieses Sport Utility Vehicle möchte nicht ins Gelände. Weder den stollenlosen 22-Zoll-Rädern noch der tief kauernden, bis an die Dachkante offensiv spoilerbeplankten Karosserie steht der Sinn nach Felskraxeln und Schotterbeschuss. Kein Partner fürs Grobe, sondern ein fescher Kerl für den Auftritt vor Pub, Club und Co. Schon in der Basis ist der Nissan Murano kein Offroad-Tier.

Und in der sportlichen Konzeptversion namens Grand Tourer-Concept erst recht nicht. Unter der Motorhaube des GT-C rotiert unter einem Wärmeschutzhäubchen ein zusätzlicher Herzschrittmacher. Auf dem ehemaligen Batterie-Platz (sie sitzt jetzt in der Reserveradmulde) bläst ein mächtiger Garrett-Turbolader den serienmäßig 234 PS starken 3,5-Liter-V6- Motor auf 340 PS auf.

Jugendlicher Vorwärtsdrang

Wie es sich für einen großen Ladermotor gehört, schnappt der GT-C kurz nach Luft, um dann turbinengleich in acht Sekunden die 100-km/h-Marke zu nehmen. Bis zu 349 Newtonmeter zerren dabei an den knapp 1.900 Kilogramm des Murano. Es liegt Leichtigkeit im jugendlichen Vorwärtsdrang. Laut Nissan wäre sogar noch mehr Drehmoment drin gewesen, doch das stufenlose Automatikgetriebe stünde übermäßigen Kraftstress auf Dauer nicht durch.

So regelt die Elektronik die Power auf ein materialverträgliches Maß herunter. An der Ampel dampft der GT-C dann wie eine Lokomotive vor sich hin: Seitlich über dem Lader entlässt ein Gitter-Fensterchen die mächtige Turbo-Hitze wabernd ins Freie, bis der Murano mit Volldampf, aber ohne peinliches Reifenquietschen wieder losstürmt. Auch wenn sein Allrad-Antrieb in dieser Sport-Konstellation selbst für den gemäßigten Offroad-Einsatz nicht mehr taugt, verzahnt er hingegen auf feuchter Straße den black-guy optimal mit dem Asphalt.

Basisversion ab 45.000 Euro

Derzeit liegt der gut ausgestattete Basis-Murano bei knapp 45.000 Euro. Ein passender starker Dieselmotor für Europa ist im Moment aber wohl das dringendste Problem. Doch dafür sind die Stückzahlen außerhalb des selbstzünderfeindlichen Hauptverkaufslandes Amerika einfach noch zu homöopathisch.

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