Opel Astra Cabrio 1.8 16V

Völlig offen

Zwei Jahre nach dem letzten offenen Astra präsentiert Opel wieder ein viersitziges Cabriolet.

Der offene Viersitzer bringt gute Voraussetzungen für einen Verkaufserfolg mit – allem voran ein gelungenes Design. Mit dem Coupé steht erstmals eine ideale Grundlage für eine gestreckte Linienführung bereit, die sowohl mit offenem als auch bei geschlossenem Dach harmonische Proportionen aufweist.

Das Verdeck arbeitet serienmäßig elektrohydraulisch

Das Verdeck verschwindet unter einer festen Klappe. Weder Überrollbügel noch Persenning stören die saubere Linie. Die gefütterte Stoffkapuze besteht aus drei Lagen. Zur Ganzjahrestauglichkeit trägt auch die kratzfeste und beheizbare Heckscheibe aus Glas bei. Zum Öffnen muss am Windschutzscheibenrahmen lediglich ein zentraler Hebel gelöst werden. Den Rest erledigt der serienmäßige, elektrohydraulische Verdeckantrieb.

Die kräftige Heizung und die optional erhältlichen beheizbaren Sitze ermöglichen auch bei kühler Winterluft pures Cabriovergnügen. Die Seitenscheiben lassen sich serienmäßig elektrisch betätigen und mit einem separaten Druckknopf in der Mittelkonsole bei Bedarf auch gleichzeitig bedienen. Damit es bei flotter Fahrt nicht zu sehr zieht, kann hinter den Vordersitzen zusätzlich ein Windschott montiert werden, das nur für die Basisversion 500 Mark extra kostet. Bei Nichtgebrauch findet es Platz im Gepäckraum.

Ausreichend Platz für Passagiere und Gepäck

Zwar schmälert dieser Kasten den Raum fürs Gepäck gegenüber dem Coupé um 130 Liter, doch insgesamt 330 Liter recht gut nutzbaren Stauvolumens sind in Cabrio-Kreisen eine ganze Menge. Für lange Gegenstände ist eine Durchladeöffnung in den Innenraum vorgesehen.

Dort unterscheiden sich die Platzverhältnisse auf den vorderen Sitzen nicht vom Coupé. Auf der Rückbank geht es in der Breite deutlich enger zu, doch finden zwei Personen ausreichend Platz.

Die Karosserie zeigt sich verwindungssteif

Die hinteren Kopfstützen – ummantelte Stahlrohre – dienen auch als Schutz bei Überschlägen, zusammen mit den durch ineinander gesteckte Stahlrohre verstärkten A-Säulen. Zu den 80 Kilo Mehrgewicht gegenüber dem Coupé tragen die zusätzlichen Versteifungsmaßnahmen ihren Teil bei. Die Maßnahmen zeigen Wirkung – bei den ersten Ausfahrten waren keine Knistergeräusche von der Karosserie zu vernehmen. Lediglich auf schlechten Straßen ist ein deutliches Zittern im Lenkrad zu verspüren.

Bei geschlossenem Verdeck leidet naturgemäß die Sicht nach schräg hinten durch den breiten Bereich zwischen Seiten- und Heckscheibe im Vergleich zur schmalen C-Säule des Coupés. Das Stoffverdeck wirkt gut verarbeitet und verursacht auch bei hohen Geschwindigkeiten keine übermäßigen Windgeräusche – ein Resultat der guten Aerodynamik.

Drei Vierzylinder-Motoren stehen zur Auswahl

Als Antriebsquellen stehen drei Vierzylinder zur Auswahl. Der Einstieg beginnt mit dem 100 PS starken 1,6-Liter, darüber ist der 1,8-Liter mit 125 PS positioniert. Für das Topmodell steht der 2,2-Liter große Alu-Vierzylinder mit 147 PS zur Verfügung.

Mit dem 1,8-Liter ist der offene Astra bereits sehr ordentlich motorisiert. Das maximale Drehmoment von 170 Nm liegt bei 3800/min an. Wenn es flott vorangehen soll, muss der Vierzylinder auch höhere Drehzahlen bemühen, denn das Leergewicht des Viersitzers beträgt immerhin 1380 Kilogramm. Der Verbrauch im Euromix liegt bei 8,0 Litern.

44.800 Mark kostet das Cabrio als 1.8 16 V. Damit ist es 4.000 Mark teurer als die 1,6-Liter-Basisversion, aber 5.000 Mark günstiger als das 2,2-Liter-Topmodell.

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