Opel Astra OPC Extreme mit über 300 PS

Erste Fahrt im Kompakt-Kracher von Opel

02/2014 Opel Astra OPC Extreme Fahrbericht Foto: Rossen Gargolov 14 Bilder

Auf der Nordschleife hat Opel mit dem Astra OPC-Markenpokal seine Motorsporttradition wieder aufblühen lassen. Nun versüßen die Rüsselsheimer Rennsportfans den Start in die neue Saison mit einem Leckerbissen für die Straße. Auf Basis des Cup-Rennwagens entstand die Kleinserien-Studie Astra OPC Extreme.

Omega-Kurve, Schikane, Haarnadel – heute ist der Winterschlaf für uns endgültig vorbei. Tür auf, willkommen im Opel Astra OPC Extreme, den wir gleich durch die 16 Kurven der Handlingstrecke des Opel-Testzentrums in Dudenhofen peitschen werden. Noch versteckt sich hinter dem Extreme eine Studie, die zunächst auf dem Genfer Automobilsalon präsentiert wird, bevor sie als limitierte Kleinserie mit Straßenzulassung auf Kurvenjagd geht. Wir dürfen exklusiv vorab schon mal in den Grenzbereich schnuppern.

Opel Astra OPC Extreme im exklusiven Rennstrecken-Date

Rein in die Recaro-Vollschalensitze mit perfektem Seitenhalt, schnell noch die Sechspunktgurte von Schroth festzurren – los geht das erste Rennstrecken-Date mit dem bis dato schnellsten Opel Astra. Der Vierzylinder-Turbo leistet statt der 280 PS des bereits bekannten Serienmodells nun über 300 PS. Die genaue Motorleistung verrät Opel noch nicht. Dafür lüften wir bereits das Geheimnis wie der Hardcore-Astra mit vierflutiger Edelstahlabgasanlage  klingt. Der bassig-grummelnde Leerlaufbeat weicht mit steigender Drehzahl einem satten Turbofauchen unter Volllast.

Nicht nur der Sound sorgt für feines Motorsport-Ambiente mit Straßenzulassung. Neben den Schalensitzen unterscheidet sich das neue OPC-Modell im Innenraum von seinen Serienverwandten durch einen Überrollbügel für den die Rücksitzbank weichen musste. Ein weiterer, optischer Hingucker ist das kohlefaserverstärke Sportlenkrad mit Wildlederbezug und gelber 12-Uhr-Markierung im Rallye-Stil.  

100 Kilo leichter als Serie

Der Extreme sprintet leichtfüßiger los, als wir es von seinem Serienbruder gewohnt sind. Kein Wunder, dank zahlreicher Kohlefaserkomponenten bringt die Kleinserien-Studie 100 Kilogramm weniger als ein konventioneller Astra OPC auf die Waage. Statt 1550 Kilogramm wiegt der Kompaktrenner jetzt rund 1450 Kilo. Neben Heckflügel, Diffusor, Frontsplitter, Motorhaube, Domstrebe, Motorabdeckung und den kompletten 19-Zoll-Rädern besteht die gesamte Dachpartie aus Kohlefaser.

Im Vergleich zum 9,3 Kilogramm schweren Stahldach der Serienversion wiegt das Dach des OPC Extreme 6,7 Kilogramm weniger. Die neuen Karbon-Räder sollen 20 Kilo leichter als vergleichbare Aluminium-Räder sein.

Opel Astra OPC Extreme mit mehr als 300 PS und Sportfreifen

ESP aus, OPC-Taste gedrückt, Feuer frei – die Hankook R-S3-Sportreifen sind auf Temperatur. Der Astra OPC Extreme stürmt über den ein Kilometer langen Handlingkurs in Dudenhofen. Dabei lenkt der unter der Regie von Volker Strycek, Direktor Performance Cars und Motorsport, entwickelte Kompaktsportler mit einstellbarem Bilstein-Fahrwerk direkt ein. Dank mechanischem Sperrdifferenzial meistert er auch enge Kurve mit beeindruckender Traktion unter Last. Scharrende Vorderräder? Fehlanzeige im OPC-Novizen.

Auf Lastwechsel reagiert der Extreme auch bei deaktiviertem ESP fast unbeeindruckt. Insgesamt agiert der neue Power-Astra auf den ersten von uns gefahrenen Metern mit sehr neutralem Fahrverhalten. Kaum Unter- und Übersteuern oder kurz: Das ideale Rezept für schnelle Rundenzeiten.

Für gute Verzögerungswerte soll dabei eine neue Brembo-Bremsanlage mit Sechskolben-Sätteln und 370er-Bremsscheiben an der Vorderachse sorgen. Schon nach dem ersten Ausflug in den Grenzbereich lässt die Bremse mit gut dosierbarem Druckpunkt daran kaum Zweifel aufkommen.

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Technische Daten
Opel Astra OPC Extreme OPC
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe 4466 x 1840 x 1489 mm
KofferraumvolumenVDA 380 bis 1165 l
Hubraum / Motor 1998 cm³ / 4-Zylinder
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