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Performmaster Mercedes-AMG C 43 im Fahrbericht

So lassen Sie den AMG C 63 mit V8 stehen

Performmaster Mercedes-AMG C 43 Tuning Foto: Performmaster 20 Bilder

Mit der modifizierten Motorelektronik von Performmaster kommt der V6-Typ C 43 dem großen AMG-Bruder C 63 gefährlich nahe, und das zu einem deutlich günstigeren Preis. Wie nahe, klärt der Fahrbericht.

30.04.2018 Clemens Hirschfeld

Die Leistungssteigerung für den„kleinen“ AMG avanciert so langsam zum Bestseller von Tuner Performmaster. Warum? Weil sich der V6 mit relativ geringem Aufwand annähernd auf das Niveau des großen V8-Bruders heben lässt, und das zu weit günstigeren Preisen. Der Tuner aus dem schwäbischen Plüderhausen verlangt für das Chiptuning rund 2.700 Euro – nicht sonderlich viel für 63 Extra-Pferde, 90 Newtonmeter mehr Drehmoment und den Entfall der Vmax-Sperre. Insgesamt kommt die nachbehandelte Tuning-C-Klasse dann auf 430 PS und 610 Newtonmeter. Die Tachoskala ist mit 280 km/h allerdings unterdimensioniert, denn der getunte C 43 schafft fünf km/h mehr.

Performmaster Mercedes-AMG C 43 Tuning Foto: Performmaster
In nur vier Sekunden geht es dank Allradantrieb auf Landstraßen-Geschwindigkeit. Da bleiben verdutzte C-63-Fahrer zurück.

V6 spielt virtuose Tonleiter

Das serienmäßige adaptive Sportfahrwerk erhält KW-Federn, die in Verbindung mit schwarzen 20-Zoll-Alurädern den Abstand zum Radhaus auf Fingerbreite schrumpfen lassen. Mit dieser Kombination fährt der Performmaster kaum unkomfortabler als die Serie und liegt noch satter auf der Straße. Geradezu spielerisch tobt die Power-Limousine über die kurvigen Landsträßchen der Alb. Dabei entlockt der Klappenauspuff dem V6-Biturbo ein herrliches Klangspektrum. Während er die Tonleiter im Comfort-Modus noch zurückhaltend bespielt, röhrt er bei geöffneten Klappen in Sport-Stellung schon eindringlich. Doch wenn in „Sport Plus“die volle Leistung abgerufen wird, brüllt der C 43 ungehemmt in bester AMG-Manier – oder besser gesagt: Fast ohne Manieren.

RaceChip RS3 vs. Performmaster-AMG A 452 x Tuning, 2 x wunderbar irre

Dank des serienmäßigen Allradantriebs, den es beim C 63 weder für Geld noch für gute Worte gibt, spurtet die Performmaster-Version in glatten vier Sekunden auf hundert und lässt dabei verdutzte V8-Fahrer hinter sich, während die noch nach Grip an den Hinterrädern suchen. Erst darüber fällt der „Kleine“ etwas zurück. Der Performmaster C 43 ist also verdammt nah dran am großen 63er und füllt somit die Lücke, in die eigentlich ein kleines S-Modell gehört. In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen den V8-Jäger und ein paar noch potentere Boliden aus der Tuningschmiede von Performmaster.

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