Peugeot 206 CC 110

Als guter Franzose geht der neue Peugeot 206 CC mit der Mode und tauscht die lässigen Stoffmützen seiner Vorgänger 204 und 205 gegen eine elegante Kopfbedeckung aus. Sein faltbares Blechdach verwandelt das schmucke Cabrio in Windeseile in ein winterfestes Coupé.

Im Laufe ihres Reifungsprozesses hat die Peugeot-Studie 20¤ zwar ihre geistreiche Bezeichnung, aber nicht ihr offen-herziges Wesen abgelegt. Mit jugendlichem Charme hat sie das Publikum auf dem Genfer Salon 1998 im Sturm erobert, und das lebhafte Interesse unterschiedlichster Menschen bei der ersten Ausfahrt zeigt, dass auf dem Weg zur Serienreife in den vergangenen zwei Jahren fast nichts vom ursprünglichen Reiz des Entwurfs auf der Strecke blieb.

Befreit vom Glamour des Show Cars wirkt der 206 CC, wie er ab sofort im französischen Mulhouse vom Peugeot-Band läuft und ab 6. Dezember bei den deutschen Händlern steht, sogar eine Nummer erwachsener und seriöser. Die üppige Chromzier außen vermisst man ebenso wenig wie das
silbern lackierte Interieur. Für die Serie entsprechen Cockpit, Vorderbau und Außenabmessungen weitgehend der Limousine, seine besondere Note bezieht der CC allein aus der eigenständigen Dach- und Heckpartie. Dreh- und Angelpunkt sämtlicher Änderungen war die Entscheidung, den Nachfolger des offenen 205 mit einem Va-riodach wie beim Mercedes SLK auszustatten.

Damit rechtfertigt der CC zum einen sein Kürzel – es steht für Coupé Cabrio –, zum anderen seine Sonderstellung unter den Cabrios. Denn er ist derzeit nicht nur das einzige seiner Klasse und eines der billigsten überhaupt, sondern im Gegensatz zum größeren und teureren SLK auch noch mit Notsitzen im Fond gesegnet.

Für die Fahrt zur nächsten Eisdiele kann man die bei-
den Nischen mit fast senkrecht
stehenden Rückenlehnen und Dreipunktgurten kurzzeitig als solche nutzen. Doch trefflicher sind sie als willkommene Zusatzablage für Jacken, Taschen und Handgepäck charakterisiert.

Schließlich fordert die komplexe Dachgeometrie auch beim Ladevolumen ihren Tribut: Beim Coupé passen statt-liche 320 Liter ins Heck, beim Cabrio können nur 150 Liter verstaut werden.

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