Peugeot 407 SW

Helle gemacht

Foto: Beate Jeske

Extrem eigenständig designt und mit einem riesigen Sonnendach mischt der 407 SW die Kombi-Biedermänner auf. Zu Preisen ab 21.900 Euro steht der 407 SW ab September bei den deutschen Händlern.

Vier Monate nach der großmauligen Limousine schiebt Peugeot ein zweites Design-Statement nach: Den Kombi mit Kühlerschlund, mit wie überschminkte Augenlider gepfeilten Rücklichtern und einem brachialen Heck. Untermauert mit einem serienmäßigen Glasdach, das in neun Stufen maximal 1,6 Quadratmeter Himmel freigibt.

Leider bringen die mutigen Formen Einschränkungen mit sich. Der Gepäckraum fasst zwischen 448 und 1.365 Liter; das Heck zieht sich im Dachbereich stark ein, die Öffnung ist eng. Weiterer Kritikpunkt: Die Laderaumabdeckung ist fummelig zu entfernen. Die Rücksitze sind zwar separat klappbar, doch die Sitzflächen stehen im Weg. Immerhin lässt sich die Lehne des Beifahrersitzes umlegen.

Gewagtes Design für mindestens 21.900 Euro

Schon die Basisversion, schlicht SW genannt, ist mit Dachreling, Klimaautomatik, elektrischen Fensterhebern, Bordcomputer sowie Sonnenrollos an den hinteren Seitenscheiben erfreulich üppig ausgestattet. Ebenfalls an Bord: neun Airbags, ESP sowie ein Bremsassistent.

Zu Preisen ab 21.900 Euro steht der 407 SW ab September bei den deutschen Händlern, von Beginn an mit vier Benzin- (116 bis 211 PS) sowie zwei Dieselmotoren inklusive Rußpartikelfilter (109 und 136 PS). Schon der kleinere von beiden, der 1.6 HDi, zeigte sich bei einer ersten Fahrmöglichkeit als angenehm kräftiger Begleiter, der leider bei hohen Drehzahlen unwillig brummt.

Seine straffe, aber nicht zu harte Federung lässt den Kombi agil einlenken, wozu auch die Tendenz beiträgt, auf Lastwechsel mit eindrehendem Heck zu reagieren. Hier, wie auch im übrigen Fahrverhalten, ähnelt der Kombi der Limousine.

Peugeot will in Deutschland im kommenden Jahr rund 16.500 Stück vom 407 SW verkaufen – eine gewagte Prognose für einen gewagten Kombi.

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