Porsche 911 Targa Baureihe 964

Der Geheimtipp unter den Targa-Modellen

Porsche 911, TYP 964, Seitenansicht Foto: Archiv 10 Bilder

Der billigste klassische Porsche 911 Targa ist keine zweite Wahl. Motor und Fahrwerk wurden noch einmal deutlich besser. Doch die moderne Technik fordert hohen Wartungsaufwand.

Der späte Porsche 911 964 ist noch nicht in den Herzen aller Porsche-Fans angekommen. Selten ist der Kauf eine Liebesheirat, oft spielt Kalkül eine Rolle. Der Mainstream tendiert viel eher zum puristisch gecleanten Nachfolger 993. Die dicken Stoßfänger des 964 missfallen, die neuen Aluräder wirken klobig.

Und man hat gehört, dass er vor allem als Carrera 4 immense Wartungskosten verschlingt, weil Elektronik, Hydraulik und anspruchsvolle Mechanik eine verhängnisvolle Verbindung eingehen. So schlimm ist es aber nicht, wenn das Wartungsheft durchgestempelt wurde.

Porsche 911 Targa 964 ist selten und preiswert

Denn es bremst Überzeugungstäter kaum, jetzt zuzugreifen, bevor aus dem Geheimtipp 964 eine Preisrakete wird. Schließlich ist auch ein 964 zunächst einmal ein Elfer, luftgekühlt, von unnachahmlichem Sound und mit fünf herrlichen Uhren vor der Fahrernase. Dass die Technikdichte unter der Karosserie bedrohlich gewachsen ist, beweist nicht nur der Allradantrieb des Carrera 4, sondern auch der Einzug von Servolenkung, Klimaautomatik und Tiptronic. Damit gibt es endlich eine echte Vollautomatik im 911, mit spontaner manueller Eingriffsmöglichkeit. Aber die komplexen Tiptronic- und Allradmodelle sind nicht beliebt.

Das trifft auch auf den Targa zu, der mit nur 4.863 Exemplaren von insgesamt 62.172 Einheiten des Typ 964 als echte Rarität gelten kann. Die Reife des Porsche 964 schlägt positiv beim Motor zu Buche. Die Kettenspanner- und Stehbolzenproblematik ist beim 3,6-Liter so gut wie auskuriert. Und teurer wird er ganz von selbst, nicht allmählich, sondern auf einmal, wetten?

Das müssen Sie über den Porsche 911 Targa (1989 bis 1964) wissen

Komplett neues Fahrwerk: Drehstäbe ade. Vorn McPherson-Federbeine und Querlenker, hinten Federbeine. Erstmals Lenkhilfe beim 911.

Allradantrieb beim Carrera 4: Permanent , zentrales Planetenrad-Differenzial, elektronischhydraulische Lamellensperren vorn und hinten

Neuer Motor mit Doppelzündung: Neues Kurbelgehäuse mit 100-mm-Bohrung. Zwei Zündkerzen pro Zylinder, sehr hohe Verdichtung, DME-Motronic.

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